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Korea Demokratische Volksrepublik, Nordkorea

Außenpolitik

Stand: März 2013

Nordkorea ist international isoliert und eines der am meisten abgeschotteten Länder der Erde. Seine wichtigsten Leitprinzipien sind die Autarkie (‚Juche’) und die ‚Militär zuerst’-Politik (‚Songun’).

Formal wurde nach dem Koreakrieg 1950-1953 nie ein Friedensvertrag mit Südkorea geschlossen. Die Abgrenzung richtet sich denn auch vornehmlich gegen den südlichen Nachbarn sowie die dort stationierten amerikanischen Truppen. Nordkorea hat bisher angegeben, seine Atomwaffen zur Abschreckung zu benötigen.

Die internationale Staatengemeinschaft ist bestrebt, Nordkorea zu einer Aufgabe seines Nuklearprogramms zu bewegen. Wichtigstes Forum dafür waren seit 2003 die sog. Sechsparteiengespräche, an denen neben den beiden Koreas noch die USA, China, Russland und Japan teilnahmen. Diese liegen jedoch seit 2009 brach.

Seitdem gibt es immer wieder Versuche, Nordkorea zu einer Rückkehr an den Verhandlungstisch zu bewegen. Nach dem Machtübergang auf Kim Jong Un gab es 2012 zunächst einige positive Signale. So sagte Nordkorea im März 2012 ein Nuklearmoratotium gegen Lebensmittellieferungen aus den USA zu. Die Durchführung eines misslungenen und unter UN-Resolution 1874 verbotenen Satellitenstarts im April 2012 machte diese Hoffnungen  jedoch wieder zunichte. Mit dem erneuten, diesmal erfolgreichen Raketenstart am 12. Dezember 2012 und dem Test einer Atombombe am 12. Februar 2013 sank die Wahrscheinlichkeit einer Rückkehr an den Verhandlungstisch weiter – zumal Nordkorea in Reaktion auf die Verschärfung der UN-Sanktionen in Resolution 2087 verkündet hat, nicht mehr an den 6-Parteien-Gesprächen teilnehmen zu wollen.

Es finden regelmäßig informelle Gespräche auf Arbeitsebene statt.



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Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.