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Sambia

Beziehungen zu Deutschland

Stand: März 2014

Politische Beziehungen

Die Bundesrepublik Deutschland unterhält zu Sambia seit dessen Unabhängigkeit am 24. Oktober 1964 diplomatische Beziehungen. Sambia zählt zu den Schwerpunkt-Kooperationsländern der deutschen entwicklungspolitischen Zusammenarbeit.Sambia wird regelmäßig von deutschen Wirtschaftsdelegationen besucht, zuletzt im April und Mai 2013.


Wirtschaftliche Beziehungen

Im Jahr 2012 betrug der Gesamtwert der deutschen Warenimporte aus Sambia 32,8 Millionen Euro. Der Gesamtwert der deutschen Exporte nach Sambia betrug 2012 circa 90,4 Millionen Euro. Deutsche Produkte (v.a. Maschinenbau, Kfz, chemische Produkte) genießen Wertschätzung und Interesse. Im Wirtschaftsbereich bestehen folgende bilaterale Verträge:

  • Abkommen vom 10.12.1966 über die Förderung und den gegenseitigen Schutz von Investitionen (hier bestehen derzeit Probleme bei der Anwendung durch die sambische Seite)
  • Abkommen vom 30.05.1975 zur Vermeidung der Doppelbesteuerung
  • Abkommen vom 22.10.1996 über den Luftverkehr

Entwicklungszusammenarbeit

Sambia ist ein Schwerpunkt-Kooperationsland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Wichtigste Ziele der sambisch-deutschen Zusammenarbeit sind die Armutsbekämpfung, die Weiterentwicklung verantwortungsvoller Regierungsführung  und die Verbesserung der sozialen und politischen Rahmenbedingungen. Die letzten entwicklungspolitischen Verhandlungen zwischen den Regierungen beider Länder fanden im November 2011 in Lusaka statt. Für den Dreijahreszeitraum bis 2013 wurden Mittel i.H.v. insgesamt 86 Millionen Euro zugesagt, davon 12 Millionen Euro aus dem Energie- und Klimafonds für Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel im Bereich des Wasserressourcenmanagements.

Schwerpunkte der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit sind:

  • Wasser und Sanitärwesen
  • Verantwortungsvolle Regierungsführung mit den Förderkomponenten a) Dezentralisierung und lokale Regierungsführung, b) Bürgerbeteiligung an Reformprozessen und Armutsminderung  sowie Verbesserung des öffentlichen Finanzwesens und der Rechenschaftspflicht von Regierung und Parlament.

Von 2007 bis 2013 hat sich die Bundesregierung zudem, gemeinsam mit sechs anderen Gebern, an der Allgemeinen Budgethilfe zur Umsetzung der sambischen nationalen Entwicklungsstrategie beteiligt.Querschnittsthemen der Zusammenarbeit in allen Schwerpunkten sind Geschlechtergerechtigkeit (Gender), Prävention und Bekämpfung von HIV/AIDS sowie Umwelt- und Ressourcenschutz .Darüber hinaus unterstützt die Bundesregierung die Arbeit mehrerer deutscher Nicht-Regierungsorganisationen sowie privatwirtschaftlicher Akteure (z.B. Handwerkskammern) in Sambia sowie die mit einem Büro in Lusaka vertretene Friedrich-Ebert-Stiftung, die gesellschaftspolitische Maßnahmen in Sambia durchführt.


Kulturelle Beziehungen

Die Schwerpunkte der kulturpolitischen Zusammenarbeit mit Sambia liegen in folgenden Bereichen:

  • Ausbau von Deutschunterricht
  • Sport (Kurz- und Langzeittrainer, Gerätespenden, Organisation von Jugendfußballturnieren), seit Juli 2012 ist  ein Langzeittrainer für Leichtathletik nach Sambia entsandt
  • Informationsreisen und Fortbildungsmaßnahmen von sambischen Vertretern aus Politik, Kultur und Medien nach bzw. in Deutschland.

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 


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