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Deutsch-russischer Blick auf die Zukunft der Stadt

Unter dem Motto "Die moderne Stadt: Aufgabe für Staat und Bürger" hat sich das Deutsch-Russische Forum mit bürgerschaftlichem Engagement und Modernisierung beschäftigt. Dabei ging es um das Verhältnis von Bürger und Staat und die Beteiligung der Zivilgesellschaft. Zur Eröffnung der Konferenz am 19. Oktober hob Staatssekretärin Emily Haber die Bedeutung von bürgerschaftlichem Engagement hervor, das zu einer stärkeren Identifizierung der Bürger mit dem Gemeinwesen führe.

Das Verhältnis zwischen Bürger und Staat spielt im Bereich des deutsch-russischen Dialogs inzwischen eine wichtige Rolle.
"Der moderne Staat, die lebendige Stadt, der engagierte Bürger bauen aufeinander auf wie die Elemente einer Matrioschka Puppe", sagte Andreas Schockenhoff, Koordinator für die deutsch-russische zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit. 

Andreas Schockenhoff

Schockenhoff bei einer Konferenz des Deutsch-Russischen Forums
© AA

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Andreas Schockenhoff

Andreas Schockenhoff

Schockenhoff bei einer Konferenz des Deutsch-Russischen Forums

Dabei sei die Stadt für die Menschen das konkrete Bindeglied zwischen ihnen selbst und der staatlichen Verwaltung. Die komplexen Herausforderungen der heutgen Welt machten einen kontinuierlichen Austausch zwischen Staat und Gesellschaft erforderlich, so Schockenhoff weiter. 

Modelle für die moderne Stadt

Diese verschiedenen Aspekte der modernen Stadt und die Konsequenzen für die Bürger will das Deutsch-Russische Forum aus verschiedenen Blickwinkeln diskutieren. So werden bei der eintägigen Konferenz, die in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Bertelsmann Stiftung stattfindet, besonders gelungene Modelle aus Städten genauso präsentiert wie neue Ideen für die Einbindung der Zivilgesellschaft.

Das Deutsch-Russische Forum wurde 1993 gegründet. Ziel des Vereins ist es, das gegenseitige Verständnis von Russen und Deutschen zu fördern, Menschen zu verbinden und Kontakte zu pflegen. Dafür organisiert er verschiedene Veranstaltungen, Programme und Projekte für einen breit gefächerten Teilnehmerkreis. Momentan hat der Verein rund 350 deutsche und russische Mitglieder; gut die Hälfte davon kommt aus der Wirtschaft.

Städtepartnerschaften als Impuls für bilaterale Beziehungen

Der Vorstandsvorsitzende des Deutsch-Russischen Forum und ehemalige Botschafter, Ernst-Jörg von Studnitz verwies auf die Bedeutung, die deutsch-russische Städtepartnerschaften für die Beziehung beider Länder hätten.

Es bestehen knapp 90 Städtepartnerschaften zwischen Deutschland und Russland. Um das Netzwerk zu stärken und neue Partnerschaften zu etablieren, veranstaltet das Deutsch-Russische Forum alle zwei Jahre eine Städtepartnerkonferenz.

Zur Webseite des Deutsch-russischen Forums


Stand 19.10.2011

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