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Der Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit

Die USA und Kanada sind Deutschlands engste Verbündete außerhalb Europas. Eine große Schnittmenge von gemeinsamen Interessen, Heraus­forderungen und Werten verbindet die beiden Seiten des Atlantiks. 1981 wurde daher im Auswärtigen Amt der Posten eines Koordinators für die Zusammenarbeit mit den USA und Kanada geschaffen. Seit dem 6. Juli 2011 bekleidet Harald Leibrecht dieses Amt. 

Sein offizieller Titel lautet: 'Koordinator für die transatlantische zwischengesellschaftliche, kultur- und informationspolitische Zusammenarbeit'. Harald Leibrecht, der in den USA geboren ist und neben der deutschen auch die US-amerikanische Staatsangehörigkeit besitzt, bearbeitet also eine weite Spanne von Themen. 

Der Bundestagsabgeordnete beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der transatlantischen Zusammenarbeit, insbesondere mit dem gesellschaftlichen Austausch und der Hochschul- und Bildungskooperation. "Der Austausch zwischen jungen Menschen und Wissenschaftlern liegt mir am Herzen", so Leibrecht. Er selbst hat in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA studiert.

Harald Leibrecht bei seiner Antrittsreise in die USA

Harald Leibrecht bei seiner Antrittsreise in die USA
© FNS

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Harald Leibrecht bei seiner Antrittsreise in die USA

Harald Leibrecht bei seiner Antrittsreise in die USA

Harald Leibrecht bei seiner Antrittsreise in die USA

Anlässlich der Ernennung Leibrechts zum Koordinator hob Außenminister Westerwelle hervor, dass Leibrecht aufgrund seines Werdegangs in besonderer Weise das enge und einzigartige deutsch-amerikanische Verhältnis verkörpere. Wegen ihrer Bedeutung für die deutsche Außenpolitik bedürfen die transatlantischen Beziehungen des weiteren Ausbaus und der ständigen Pflege.

Harald Leibrecht betont: 

Angesichts des wachsenden wirtschaftlichen und politischen Gewichtes Chinas und anderer Schwellenländer ist es unerlässlich, die gemeinsame Grundlage unserer Beziehungen immer wieder deutlich hervorzuheben und unsere Zusammenarbeit auf verschiedenen Feldern zu festigen und auszubauen.

Transatlantische Netzwerke ausbauen

Vor allem auf den zivilgesellschaftlichen Dialog zwischen den Ländern kommt es ihm an, denn "die transatlantischen Beziehungen leben nicht nur von der Zusammenarbeit auf politischer Ebene", so Leibrecht. Der Koordinator unterstützt daher die persönliche Netzwerkbildung zwischen Deutschland und Nordamerika. Er fungiert dabei als Brückenbauer zwischen den Partnern.

Zu den Schwerpunkten der Arbeit des Koordinators zählen unter anderem die Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung, aktuelle gesellschaftspolitische Fragen wie die demographische Entwicklung oder der Einfluss neuer Medien, sowie Kontakte zu jüdischen Organisationen.


Das Amt des "Koordinators für die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit" wurde 1981 geschaffen, zunächst parallel in Deutschland und in den USA. Auf deutscher Seite übten seither Staatsministerin a. D. Hildegard Hamm-Brücher, der frühere deutsche Botschafter in Washington und Staatssekretär a.D. Bernd von Staden, der Münchener Politikwissenschaftler Prof. Dr. Werner Weidenfeld, Karsten D. Voigt, ehemals außenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, und der Bundestagsabgeordnete Hans-Ulrich Klose dieses Amt aus.

Der Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit ist im Auswärtigen Amt wie folgt erreichbar:

Tel.: 030-5000-2870,
Fax: 030-5000-1197,
E-Mail: ko-tra-vz@diplo.de

Postadresse: Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit, Auswärtiges Amt, 11013 Berlin


Stand 06.07.2011

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