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„Alltag in der SED-Diktatur“

Bundesaußenminister Westerwelle stellte am 12. Januar die Ausstellung „Die heile Welt der Diktatur? Herrschaft und Alltag in der DDR“ im Auswärtigen Amt der Öffentlichkeit vor. 

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Vorstands der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Rainer Eppelmann, machten beide anschließend gemeinsam einen Rundgang durch die Ausstellung.

Anlässlich der Eröffnung warnte Bundesaußenminister Westerwelle vor einer Romantisierung der DDR:

Auch zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung ist es wichtig, sich mit dem Leben in dem Unrechtsstaat auseinanderzusetzen. Viele Schüler und Schülerinnen romantisieren die ehemalige DDR.

Gezeigt werden Fotos von Harald Schmitt, der als Korrespondent des Hamburger Magazins stern sechs Jahre als Fotograf in der DDR gearbeitet hat. Der aus Ostdeutschland stammende Historiker und Publizist Dr. Stefan Wolle hat die Texte für die Ausstellung verfasst.

Die Ausstellung umfasst 20 Tafeln und wird gemeinsam von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem stern herausgegeben.

Die Ausstellung im Lichthof des Auswärtigen Amtes ist bis zum 27. Januar - montags bis freitags zwischen 8 Uhr und 20 Uhr sowie sonnabends und sonntags von 10:30 Uhr bis 18:30 Uhr - der Öffentlichkeit zugänglich.

Der Eintritt ist frei.


Stand 08.01.2010

Ausstellung im Lichthof des Auswärtigen Amts

Ausstellung im Lichthof des Auswärtigen Amts

Westerwelle und Eppelmann beim Rundgang durch die Ausstellung

Westerwelle und Eppelmann beim Rundgang