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Nächste Runde eingeläutet

Der Beauftragte für Außenwissenschafts­politik im Auswärtigen Amt, Thomas Götz, und der Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission, Walter Hirche, diskutierten mit drei ehemaligen „kulturweit“- Freiwilligen über Erfahrungen und Möglichkeiten von „kulturweit“ und seine Rolle im EU-Jahr der Freiwilligentätigkeit. Den 173 interessierten Zuhörern des „kulturweit“- Programms bot sich damit im Rahmen ihrer Vorbereitungsseminare ein guter Einblick für die zukünftige Tätigkeit im Ausland. Ende Februar werden sie in ihre jeweiligen Einsatzländer ausreisen.

Die drei Freiwilligen gehörten zur ersten Generation von „kulturweit“ und waren bis 2010 in unterschiedlichsten Bereichen und Regionen im Ausland tätig: am Goethe-Institut in Istanbul, bei der UNESCO-Nationalkommission in Kigali und an einer Schule in Pernik, Bulgarien. Sie seien durch diese Auslandserfahrung weltoffener geworden und hätten gelernt, fremde Kulturen zu respektieren, erklärten die ehemaligen Freiwilligen während der Podiumsdiskussion. Man lerne jedoch nicht nur neue Länder kennen, auch die eigene Persönlichkeit vollziehe einen Wandel.

Podiumsdiskussion im Weltsaal des Auswärtigen Amtes

Podiumsdiskussion im Weltsaal des Auswärtigen Amtes
© Tim Stiehl

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Podiumsdiskussion im Weltsaal des Auswärtigen Amtes

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Podiumsdiskussion im Weltsaal des Auswärtigen Amtes

Thomas Götz und Walter Hirche erläuterten die Wichtigkeit solcher Freiwilligenprogramme für die Kultur- und Bildungspolitik. Jeder Teilnehmer sei ein Repräsentant und vermittle durch seine ganz persönliche Arbeit ein bestimmtes Deutschlandbild im Ausland.

Das Jahr 2011 als EU-Jahr der Freiwilligentätigkeit unterstützt solche interkulturellen Lernerfahrungen. Im Laufe des Jahres wird es daher noch eine Reihe von Veranstaltungen geben, die in allen EU-Mitgliedstaaten durchgeführt werden und solche grenzüberschreitenden Freiwilligenprogramme fördern sollen.

Der Freiwilligendienst „kulturweit“ startete 2009 und ist die jüngste Initiative des Auswärtigen Amtes im Bereich der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren können für sechs oder zwölf Monate als Freiwillige im Ausland leben und arbeiten. So erhalten sie einen unmittelbaren Zugang zu fremden Kulturen und Ländern.

Die „kulturweit“-Teilnehmer können ihren Freiwilligendienst in Afrika, Asien, Lateinamerika sowie Mittel- und Osteuropa absolvieren. Sie wirken bei der Organisation von Projekten der Partnerorganisationen mit und erlangen dadurch intensive praktische Einblicke. Zu den Partnerorganisationen, die Einsatzstellen im Ausland anbieten, gehören der Deutsche Akademische Austauschdienst, das Deutsche Archäologische Institut, die Deutsche UNESCO-Kommission, die Deutsche Welle, das Goethe-Institut, der Pädagogische Austauschdienst, Schulen: Partner der Zukunft und das Bundesverwaltungsamt – Zentralstelle für das Auslandsschulwesen.


Stand 23.02.2011

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