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Wirtschaft
Stand: März 2013
Wirtschaftspolitik
Slowenien hat am 1. Januar 2007 den Euro eingeführt und ist 2010 der OECD beigetreten. Slowenien verzeichnete bis zum Herbst 2008 ein langjähriges, kräftiges Wirtschaftswachstum, das vor allem auf Investitionen und dem starken Export basierte. Dank hochwertiger Produkte konnte das Land den Wegfall seiner traditionellen Märkte auf dem Gebiet des früheren Jugoslawien verkraften und von der internationalen Arbeitsteilung profitieren. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat 2009 aber auch einige Strukturschwächen und die hohe Abhängigkeit vom Export offen gelegt. Der Exporteinbruch war ein Hauptgrund dafür, dass die Wirtschaft 2009 um 8,0 Prozent geschrumpft ist. Nach einer leichten Erholung in den Jahren 2010 und 2011 wurde für 2012 ein erneuter Rückgang des BIP von 2 Prozent und für 2013 von 1,6 Prozent erwartet. Eine Erholung wird erst in 2014 erwartet. Dieses gründet vor allem auf der Erwartung höherer Ausfuhren. Das Land hat nach wie vor mit den Folgen der Wirtschaftskrise zu kämpfen. Insbesondere die Sanierung der Banken sowie die Entschuldung der Unternehmen sind wichtige Voraussetzungen für die Stabilisierung der Wirtschaft.
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