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Syrien: Deutschland leistet humanitäre Hilfe

Die Gewalt in Syrien fordert immer mehr Opfer in der Zivilbevölkerung. Neben Tausenden Toten gibt es zahllose Verletzte, Binnenvertriebene und Flüchtlinge in den Nachbarländern. Um das Leid dieser Menschen zu lindern, engagiert sich Deutschland bei der humanitären Hilfe. Insgesamt hat Deutschland dafür Mittel in Höhe von 7,9 Millionen Euro bereitgestellt.

Am 12. Juni hat die Bundesregierung dem Präsidenten des Syrisch-Arabischen Roten Halbmonds Rettungswagen und logistische Unterstützung im Wert von 650.000 Euro übergeben. Dies geschah in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz. Außenminister Guido Westerwelle bekräftigte: "Wir stehen an der Seite des syrischen Volkes." Deutschland leiste "praktische Unterstützung für Verletzte". Zudem forderte Westerwelle erneut, dass der humanitäre Zugang zu den Bedürftigen in Syrien "ohne Wenn und Aber" ermöglicht wird.

Die Bundesregierung engagiert sich zudem auch für die Behandlung von syrischen Verletzten in deutschen Kliniken. Hierzu steht sie mit der syrischen Gemeinde in Deutschland in engem Kontakt. Deutsche Krankenhäuser sowie deutsche und syrische Bürger setzen sich ein, um das Leid der Opfer der Gewalt in Syrien zu lindern. Das Auswärtige Amt unterstützt diese Bemühungen.

Zuletzt hatte die Bundesregierung ihre humanitäre Hilfe für die Menschen in Syrien am 7. Juni von 2,1 Millionen auf 7,9 Millionen Euro erhöht. Die zugesagten Mittel sollen vor allem Binnenflüchtlingen zugute kommen. Außerdem sollen mit den Geldern Logistik und Koordinierung der humanitären Hilfe in Syrien verbessert werden.

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Stand 12.06.2012

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