Hauptinhalt
Aktuelles
- 50 Jahre Élysée-Vertrag
- Australischer Außenminister besucht das Politische Archiv
- Neuerscheinung "Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1982"
- Evaluierung des Politischen Archivs
- Umzug des Lesesaals
- Ein Stück Weltkulturerbe im Auswärtigen Amt
- Neuerscheinung "Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1980"
- Tagungsberichte zum Kolloquium "Die Außenpolitik der deutschen Länder im Kaiserreich. Geschichte, Akteure und archivische Überlieferung (1871-1918)" online
- Neuerscheinung "Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1962"
Unterschriften unter dem Élysée-Vertrag
© AA
50 Jahre Élysée-Vertrag
Im Vorfeld der Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag des Élysée-Vertrags wurde das Original des Vertragsdokuments durch das politische Archiv aufwändig restauriert und digital archiviert.
Hochauflösender Scan des Élysée-Vertrags (PDF, 20 MB)
Die Aufnahmen können honorarfrei unter der Quellenangabe "Politisches Archiv des Auswärtigen Amts" genutzt werden.
Australischer Außenminister besucht das Politische Archiv
Am 28. Januar 2013 besuchte der australische Außenminister, Bob Carr, das Auswärtige Amt zu Gesprächen mit Bundesaußenminister Guido Westerwelle und zur Unterzeichnung der Berlin-Canberra-Erklärung.
Der australische Außenminister im Politischen Archiv
© Auswärtiges Amt
Auf ausdrücklichen Wunsch besuchte Minister Carr in Begleitung des Botschafters von Australien, Peter Tesch, auch das Politische Archiv des Auswärtigen Amts. Dort besichtigten sie Archivalien aus über 140 Jahren deutscher Außenpolitik. Der Minister zeigte großes Interesse, insbesondere an den ausgewählten Stücken zu den deutsch-australischen Beziehungen, darunter ein Brief des australischen High Commissioners Sir George Reid aus dem Jahr 1912 an den Staatssekretär des Auswärtigen Amts auf Briefpapier des Hotels Adlon.
Mehr zum Besuch des australischen Außenministers in Berlin
Höhepunkt des Rundgangs war der Zwei-Plus-Vier-Vertrag von 1990, der die äußeren Angelegenheiten der deutschen Wiedervereinigung regelt. Die UNESCO hat diesen Vertrag in das Welterberegister "Memory of the World" aufgenommen.
Neuerscheinung "Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1982"
Akten zur Auswärtigen Politik 1982
© Oldenbourg
Herausgegeben im Auftrag des Auswärtigen Amts vom Institut für Zeitgeschichte.
Hauptherausgeber: Horst Möller, Mitherausgeber: Gregor Schöllgen und Andreas Wirsching.
Bearbeiter: Michael Ploetz, Tim Szatkowski und Judith Michel.
Wissenschaftliche Leiterin: Ilse Dorothee Pautsch.
München 2013, 2 Bde., 2000 Seiten, ISBN 978-3-486-71876-8, 138 €.
Aus dem Inhalt:
Das Ende der Regierung Schmidt/Genscher im Herbst 1982 markierte einen innenpolitischen Einschnitt, aber keine außenpolitische Zäsur. Einige Krisen hatten ihren Höhepunkt schon erreicht, so der Falkland- und der Libanon-Krieg. Andere Probleme blieben: die ergebnislose Suche nach Fortschritten bei den INF-Verhandlungen in Genf ("Waldspaziergang"), die eine Nachrüstung immer wahrscheinlicher werden ließ, die Krise in Polen und die europäisch-amerikanischen Spannungen bei den Wirtschaftsbeziehungen zwischen West und Ost. Wie die 363 erstmals veröffentlichten Dokumente zeigen, setzte die neue Regierung Kohl/Genscher angesichts vielfältiger Krisen auf außenpolitische Kontinuität.
Publikation von Akten des Auswärtigen Amts
Evaluierung des Politischen Archivs
Das Politische Archiv wurde vom Fachbereich Informationswissenschaften der Fachochschule Potsdam evaluiert. Mehr Informationen auf der Seite der FH Potsdam finden Sie unter dem folgenden Link:
Evaluierung des Politischen Archivs
Umzug des Lesesaals
Der Lesesaal des Politischen Archivs ist in neue moderne Räume umgezogen. Er ist nun über den neuen Eingang an der Kurstraße 36 zu erreichen.
Ein Stück Weltkulturerbe im Auswärtigen Amt
Als "lebendiges Gedächtnis" verwahrt das Politische Archiv die Akten des deutschen Auswärtigen Dienstes seit 1867 und die völkerrechtlichen Verträge Deutschlands. Lesen Sie in diesem Artikel mehr über die Arbeit des Politischen Archivs und den hier verwahrten Zwei-plus-Vier-Vetrag von 1990 - seit 2011 Weltdokumentenerbe der UNESCO.
Neuerscheinung "Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1980"
Akten zur Auswärtigen Politik 1980
© Oldenbourg
Herausgegeben im Auftrag des Auswärtigen Amts vom Institut für Zeitgeschichte
Hauptherausgeber: Horst Möller, Mitherausgeber Klaus Hildebrand und Gregor Schöllgen
Wissenschaftliche Leiterin: Ilse Dorothee Pautsch
Bearbeitet von Tim Geiger, Amit Das Gupta, Tim Szatkowski
2011. XC, 2115 Seiten, Leinen,
in 2 Teilbänden € 148,00
ISBN 978-3-486-70219-4
Aus dem Inhalt:
Ein Klimasturz im Ost-West-Verhältnis prägte das Jahr 1980: Der kurz zuvor verabschiedete NATO-Doppelbeschluss, die sowjetische Invasion in Afghanistan und die daraufhin ausgesetzte Ratifizierung des SALT-II-Vertrages drohten, die Ära der Entspannung zu beenden und zu einem neuen Rüstungswettlauf zu führen. Die Gefahr einer sowjetischen Intervention in Polen verdüsterte die internationalen Beziehungen zusätzlich, ebenso die Geiselnahme amerikanischer Botschaftsangehöriger in Iran. Die Bundesregierung bemühte sich, diese Spannungen abzubauen, etwa durch Bundeskanzler Schmidts Besuch in der UdSSR.
Publikationen von Akten des Auswärtigen Amtes
Tagungsberichte zum Kolloquium "Die Außenpolitik der deutschen Länder im Kaiserreich. Geschichte, Akteure und archivische Überlieferung (1871-1918)" online
Titelblatt der Ratifikationsurkunde zum Kongo-Vertrag vom 26.02.1885 mit den Wappen des Reiches und der deutschen Bundesstaaten
© AA
Die Tagungsberichte zum Wissenschaftlichen Kolloquium aus Anlass des 90. Gründungstages des Politischen Archivs des Auswärtigen Amts am 3. August 2010 sind jetzt online:
Neuerscheinung "Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1962"
Akten zur Auswärtigen Politik 1962
© Oldenbourg
Herausgegeben im Auftrag des Auswärtigen Amts vom Institut für Zeitgeschichte
Hauptherausgeber: Horst Möller, Mitherausgeber Klaus Hildebrand und Gregor Schöllgen
Wissenschaftliche Leiterin: Ilse Dorothee Pautsch
Bearbeitet von Mechthild Lindemann und Michael Mayer
2010 I CVI, 2255 S. I Leinen
in 3 Teilbänden I € 198,00
ISBN 978-3-486-59192-7
Aus dem Inhalt:
Für die Bundesrepublik war 1962 ein schwieriges Jahr, das in der Kuba-Krise und der „Spiegel-Affäre“ gipfelte. Die Verhandlungen über eine europäische politische Union scheiterten, der Beitritt Großbritanniens zur EWG blieb ungeklärt. Während gegenseitige Staatsbesuche die deutsch-französische Aussöhnung besiegelten, war das Verhältnis zu den USA belastet: Amerikanische Vorschläge gegenüber der UdSSR zur Lösung der Berlin-Frage erweckten Misstrauen in Bonn. Unterschiedliche Überlegungen zur Ausstattung der NATO mit Atomwaffen und zu deren Einsatz sorgten für weitere Reibungspunkte. Seite an Seite fanden sich die Bündnispartner jedoch angesichts der Bedrohung in Kuba: Sie wurde zum Testfall für die Entschlossenheit, dem sowjetischen Expansionsdrang Widerstand entgegenzusetzen.
Publikationen von Akten des Auswärtigen Amts
