Hauptinhalt

Weltkulturerbe in Deutschland

Die Ausstellung "Welterbe in Deutschland" präsentiert ab dem 28. Februar im Auswärtigen Amt die Vielfalt und Schönheit deutscher Weltkulturerbestätten. Anlass ist der 40-jährige Geburtstag des UNESCO-Übereinkommens zum Schutz des Kultur- und Naturgutes der Welt.

"Die Ausstellung soll Sie mitnehmen auf eine Reise zu den Welterbestätten unseres Landes", schreibt Bundesaußenminister Guido Westerwelle in seinem Grußwort zur Eröffnung der Ausstellung, die Besucherinnen und Besuchern einen Überblick über die 36 Weltkulturerbestätten Deutschlands vermitteln soll.

Das Programm "Welterbe im Koffer" der Universität Paderborn präsentiert deutsche Welterbestätten im Miniaturformat

Das Programm "Welterbe im Koffer" der Universität Paderborn präsentiert deutsche Welterbestätten im Miniaturformat
© AA

Neben Fotografien des Fotografen Hans-J. Aubert und einer Installation zu den deutschen Buchenwäldern werden von der Universität Paderborn konzipierte "Museumskoffer" präsentiert, die deutsche UNESCO-Erbestätten wie den Kölner Dom oder die römischen Thermen in Trier in mobiler Form zeigen. Außerdem können Satellitenaufnahmen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) begutachtet werden, die verschiedene Kulturerbestätten als "Fingerabdrücke" des Menschen auf der Erde sichtbar machen.

Staatsministerin Cornelia Pieper, die die Ausstellung am 27. Februar im Lichthof des Auswärtigen Amts eröffnete, unterstrich: "Kulturerhalt, auch der Erhalt von Weltkulturerbe, stiftet kulturelle Identität."

Die Ausstellung kann vom 28.02. bis zum 13.04.2012, wochentags von 10 bis 20 Uhr, im Lichthof des Auswärtigen Amtes besichtigt werden.

Die 1972 verabschiedete Welterbekonvention ist das erfolgreichste und sichtbarste Programm der UNESCO. Mittlerweile haben 188 Staaten die Vereinbarung unterzeichnet. Sie gilt als international bedeutendstes Intrument, das jemals von der Völkergemeinschaft zum Schutz ihres kulturellen Erbes beschlossen wurde. Als wichtiger Partner der UNESCO wurde Deutschland im November vergangenen Jahres für vier Jahre in das entscheidende Gremium – das Welterbekomitee – gewählt.


Stand 27.02.2012