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Geschichte der internationalen Sportförderung des Auswärtigen Amtes

Im Jahr 2011 blickt das Auswärtige Amt auf 50 Jahre Internationale Sportförderung zurück. Seit 1961 ist die Internationale Sportförderung fester Bestandteil der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik der Bundesrepublik Deutschland.

In enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), dem Deutschen Fußball-Bund (DFB), dem Deutschen Leichathletikverband (DLV) und den sportwissenschaftlichen Fakultäten der Universitäten Leipzig und Mainz wurden in den vergangenen fünf Jahrzehnten mehr als 1300 Kurz- und Langzeitprojekte weltweit gefördert.

Die Internationale Sportförderung begann mit drei Kurzzeitprojekten und einem Langzeitprojekt in Ghana, Venezuela, Südafrika und Tunesien. Seit 2009 förderte das Auswärtige 51 Kurzzeit- und 13 noch laufende Langzeitprojekte in über 40 Ländern. An diesen Maßnahmen nehmen Sportler und Trainer verschiedenster Sportarten teil, u.a. in den Sportarten Fußball, Volleyball, Handball, Basketball, Leichtathletik und Schwimm- sowie im Behindertensport.

Zu den Höhepunkten der letzten Jahre gehörte die Förderung des afghanischen Frauenfußballs, welche für die Anerkennung und Integration der Frauen in der Gesellschaft wirbt und insbesondere das Selbstbewusstsein der Frauen durch den Sport stärken möchte. Hinzu kommt die intensive Förderung des Rollstuhlsports in Kambodscha und im Senegal sowie zahlreiche andere Projekte im Bereich des Breiten- und Behindertensports, die zum Erfolg der Internationalen Sportförderung in den letzten Jahren beigetragen haben. Großer Schwerpunkt war von Beginn an die Förderung von Sportprojekten in Afrika - weit mehr als die Hälfte aller Kurz- und Langzeitprojekte 2009 wurden auf dem afrikanischen Kontinent durchgeführt.

Im Rahmen der Initiative „Sport und Außenpolitik 2010“ wird in diesem Jahr das Engagement des Auswärtigen Amts stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Bundesaußenminister Dr. Westerwelle hat die Initiative, die unter dem Motto „Menschen bewegen – Grenzen überwinden“ („On the move“) steht, feierlich beim 40. Ball des Sports in Wiesbaden eröffnet. Die Initiative macht deutlich, dass Sport mehr ist als das Streben nach neuen Rekorden, sondern eine wichtige soziale Funktion im Erleben gemeinsamer Aktivitäten einnimmt und zu einem toleranten Miteinander beiträgt. Dank der Sportförderung des Auswärtigen Amts finden Kinder und Jugendliche in Konflikt- und Armutsgebieten im Sport Halt und Lebensfreude und lernen, ihre Konflikte friedlich zu lösen.

Internationale Sportförderung auf der Seite des Deutschen Olympischen Sportbundes


Stand 18.03.2010

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