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Korea Republik Korea, Südkorea

Innenpolitik

Stand: Juni 2017

Grundlagen

Nach dem Ende der 35-jährigen japanischen Kolonialzeit (1910 bis 1945) und dem verlustreichen Koreakrieg (1950 bis 1953) war die Republik Korea bis Ende der 60er Jahre der ärmere Teil der Halbinsel. Seitdem hat sich das Land in wenigen Jahrzehnten von einer agrarisch geprägten zu einer wohlhabenden und mobilen Industriegesellschaft entwickelt, in der zahlreiche Spuren westlichen Einflusses zu finden sind. Heute gehört Korea im internationalen Vergleich zum Kreis der technologisch führenden Wirtschaftsnationen.


Staatsaufbau

Die Republik Korea ist ein demokratisch regiertes Land mit einer Präsidialverfassung und einem Einkammer-Parlament (Nationalversammlung). Der Präsident ernennt die Minister und, mit Zustimmung der Nationalversammlung, den Ministerpräsidenten. Er verfügt über ein aufschiebendes Vetorecht gegen Beschlüsse der Nationalversammlung. Gleichzeitig ist er oberster Befehlshaber der Streitkräfte.


Aktuelle innenpolitische Lage

Nach dem Amtsenthebungsverfahren gegen Präsidentin Park Geun-hye waren Neuwahlen am 9. Mai 2017 notwendig geworden, aus denen der Kandidat der Demokratischen Partei (DP) Moon Jae-in als klarer Sieger hervorging. Er trat sein Amt unmittelbar an. Im Parlament ist Moons DP zwar stärkste Fraktion, verfügt aber über keine eigene Mehrheit und ist somit auf wechselnde Unterstützung der Oppositionsparteien angewiesen.

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 


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