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Neuanfänge deutscher Außenpolitik, 1949-1957

Deutschland-Vertrag

Der „Deutschland-Vertrag“ gab der Bundesrepublik die Selbstbestimmung über ihre inneren und äußeren Angelegenheiten. Nur die Rechte über Deutschland als Ganzes und Berlin behielten sich die Siegermächte weiter vor – bis zur Wiedervereinigung im Jahre 1990. Der Vertrag erlaubte es der Bundesrepublik, nun auch diplomatische Beziehungen mit anderen Staaten aufzunehmen. Für den Westen Deutschlands endete damit die unmittelbare Nachkriegszeit. Mehr

Adenauer-De Gasperi-Abkommen

Der Zweite Weltkrieg hatte auch enorme kulturelle Schäden angerichtet. Zum Beispiel waren die traditionsreichen deutschen wissenschaftlichen Institute in Italien beschlagnahmt worden. In einem Notenwechsel vereinbarten Adenauer und der italienische Ministerpräsident Alcide De Gasperi 1953 die Rückgabe der Institute.
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Römische Verträge

Nach dem Scheitern der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft gaben die Römischen Verträge der europäischen Integration neuen Schwung. Seit 1951 arbeitete bereits die Montanunion auf den Gebieten von Kohle und Stahl. Am 25. März 1957 wurden in Rom die Verträge über die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und die Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM) unterzeichnet. Aus den drei Gemeinschaften wurde 1967 die EG und 1993 die EU. Mehr

Dokumente veröffentlichen - Zusammenhänge erschließen

Seit 1990 gibt das Institut für Zeitgeschichte im Auftrag des Auswärtigen Amts die Edition der „Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland“ heraus. Jeweils nach Ablauf der 30-jährigen Aktenschutzfrist wird ein Jahrgang mit etwa 400 der wichtigsten Dokumente eines Jahres – die meisten davon vormals „geheim“ oder „vertraulich“ – der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bislang konnten die Jahrgänge 1949–1953 und 1963–1978 in insgesamt 44 Bänden vorgelegt werden.
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 Unterzeichnung des Deutschland-Vertrags, 26. Mai 1952

Die virtuelle Ausstellung

60 Jahre Bundesrepublik Deutschland – das sind auch 60 Jahre deutscher Außenpolitik im Zeichen eines radikalen Neuanfangs nach dem Zweiten Weltkrieg.

Bereits in den ersten Jahren nach der doppelten Staatsgründung wurden in West und Ost viele Weichen gestellt. Es wurden Prozesse angestoßen, die teilweise noch in die Gegenwart hineinwirken.

Zum Tag der offenen Tür im Auswärtigen Amt am 22. und 23. August 2009 hat das Politische Archiv wichtige Neuanfänge deutscher Außenpolitik im Spiegel völkerrechtlicher Verträge dokumentiert. Diese Ausstellung wird hier in elektronischer Form auch dem Netz-Publikum zugänglich gemacht.

Die vollständigen elektronischen Faksimiles aller wichtigen Vertragsurkunden können als PDF heruntergeladen werden.

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