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Sao Thomé und Príncipe

Beziehungen zu Deutschland

Stand: Oktober 2012

Politische Beziehungen

Die politischen Beziehungen sind gut und spannungsfrei. Das Interesse Sao Tomés an guten Beziehungen zu Deutschland ist traditionell groß. Viele Führungskräfte – auch der gegenwärtige Staatspräsident Pinto da Costa - haben in der ehemaligen DDR studiert und fühlen sich Deutschland noch immer verbunden. Allerdings sind aus Altersgründen immer weniger davon in leitenden Positionen. Die Kontakte mit den gut ausgebildeten und fließend Deutsch sprechenden etwa 40 ehemaligen DDR-Stipendiaten sind intensiv und stellen einen wichtigen Faktor der Beziehungen dar. Die Zusammenarbeit mit Sao Tomé in den internationalen Organisationen ist eng. Die Beziehungen zu São Tomé und Príncipe werden von Libreville, der Hauptstadt Gabuns, aus wahrgenommen.

Wirtschaftliche Beziehungen

Die wirtschaftlichen Beziehungen sind bisher nur gering entwickelt. Potential zum Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen ist vorhanden, vor allem, wenn das Land wie lange schon erhofft, mit der Förderung von Erdöl im Golf von Guinea beginnen kann.. Deutsche Privatinvestionen gibt es bisher nicht. Der gegenseitige Handelsaustausch ist gering (0,2 Millionen Euro deutsche Exporte, 0,6 Millionen Euro deutsche Importe). Die Botschaft hat verschiedene Kleinstprojekte in den Bereichen ländliche Entwicklung, Bildung und Förderung von Frauengruppen finanziert. Die GTZ hat 2010 ein Projekt zur Elektrifizierung von Dörfern begonnen.