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Bundesregierung unterstützt Modernisierung des IAEO-Safeguardslabors

Der Abrüstungsbeauftrage der Bundesregierung, Rolf Nikel, besuchte am 2. Mai die IAEO-Laboratorien in Seibersdorf bei Wien und wohnte der Inbetriebnahme des ersten von zwei durch Deutschland finanzierten Massenspektrometern bei.

Die Direktorin des Safeguards-Labors, Dr. Gabriele Voigt, informierte über den Stand des Gesamtprojekts, das die Safeguards-Analysefähigkeiten der IAEO auf den modernsten Stand bringen soll. Der Investitionsumfang beträgt über 60 Millionen Euro, die zumeist aus freiwilligen Beiträgen der Mitgliedsstaaten stammen. Die von Deutschland zur Verfügung gestellten 7,5 Millionen Euro werden für den Ankauf von hochauflösenden Analysegeräten für die nukleare Forensik und Safeguardsaufgaben und für die Sicherung des Labors, inklusive moderner Überwachungs- und Sicherungstechnik, verwendet.

In aller Regel sind Safeguards vom Nichtverbreitungsvertrag vorgeschriebene Kontrollen in Nichtkernwaffenstaaten, die sicherstellen sollen, dass das Spaltmaterial dort ausschließlich zu zivilen Zwecken verwendet wird.


Stand 04.05.2012