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Macau

Außenpolitik

Stand: Juni 2015

Für Außen- und Verteidigungspolitik ist die chinesische Zentralregierung zuständig, insbesondere soweit Fragen der Souveränität Chinas berührt sind.

Macau ist eigenständiges Mitglied in folgenden internationalen Organisationen: Welthandelsorganisation, Wirtschafts- und Sozialkommission für Asien und den Pazifik, Internationale Seeschifffahrts-Organisation, China External Trade Development Council, Customs Cooperation Council, Interpol, UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur), Weltgesundheitsorganisation. Macau unterhält eigene Handelsvertretungsbüros bei der EU in Brüssel, in Genf und in Lissabon. 

Die Zentralregierung in Peking nutzt Macau als portugiesisch-sprachige Brücke für die Intensivierung der Wirtschaftsbeziehungen mit der lusophonen Welt, insbesondere mit den rohstoffreichen Ländern Angola und Brasilien. Ein Anfang wurde im Oktober 2003 mit einer Wirtschaftskonferenz von sieben portugiesischsprachigen Ländern in Macau gemacht, bei der zum Abschluss ein Kooperationsabkommen unterzeichnet wurde (sogenanntes Macau-Forum). Zur Überwachung der Umsetzung des vereinbarten Aktionsplans wurden ein Ständiges Sekretariat, das dem macanesischen Wirtschaftsministerium zugeordnet ist, und ein großes Büro eingerichtet. Die andauernden engen Kontakte der chinesischen Führung zu mehreren Ländern Afrikas, darunter Angola, haben die Bedeutung des früher eher unscheinbaren Macau-Forums für die Volksrepublik China unterstrichen und es aufgewertet.

Macau ist bestrebt, im Rahmen seines Autonomiestatus die traditionell auf Portugal zugeschnittenen Beziehungen zu diversifizieren und auszubauen.


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