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Äquatorialguinea

Kultur und Bildung

Stand: Oktober 2016

Das öffentliche Bildungswesen stützt sich stark auf kirchliche Missionen. Zwar besteht allgemeine Schulpflicht, es sind aber nicht alle Familien in der Lage, die Schulgebühren zu tragen. Äquatorialguinea hat eine junge Universität mit Einrichtungen in Bata und Malabo.

Bildung ist der entscheidende Faktor für die ausgewogene Entwicklung eines Landes, das keinen Mangel an finanziellen Mitteln hat. Obwohl die Alphabetisierungsrate mit 94 Prozent angegeben wird und damit weit über dem durchschnittlichen Wert für Subsahara-Afrika liegt, fehlt es überall an den dringend benötigten Handwerkern, Technikern, Lehrern, Ärzten und Verwaltern. Äquatorialguinea ist daher für seine Entwicklung stark auf ausländische Fachkräfte angewiesen. Die meisten Infrastrukturprojekte werden von ausländischen Firmen durchgeführt. Neben den Amtssprachen Spanisch, Französisch und Portugiesisch (Regierung und Verwaltung) erlangt Englisch wegen der Erdölwirtschaft eine wachsende Bedeutung.

Spanien unterhält in Malabo und Bata Kulturzentren, die sich um den Erhalt und die Verbreitung der einheimischen Musik, Kunst und Literatur bemühen. Das nationale Kulturinstitut in Malabo befindet sich noch im Aufbau und leidet wie die meisten Institutionen im Lande an einem Mangel qualifizierter Kräfte.

Frankreich unterhält in Malabo ebenfalls ein Kulturzentrum, das mit einem breiten Angebot an Veranstaltungen viele Menschen erreicht.

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 


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