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Äquatorialguinea

Kultur- und Bildungspolitik

Stand: April 2015

Das öffentliche Bildungswesen stützt sich stark auf kirchliche Missionen. Zwar besteht allgemeine Schulpflicht, es sind aber nicht alle Familien in der Lage, die Schulgebühren zu tragen. Äquatorialguinea hat eine junge Universität mit Einrichtungen in Bata und Malabo.

Bildung ist der entscheidende Faktor für die ausgewogene Entwicklung eines Landes, das keinen Mangel an finanziellen Mitteln hat. Obwohl die Alphabetisierungsrate mit 93 Prozent angegeben wird und damit weit über den 67 Prozent des durchschnittlichen Wertes für Subsahara-Afrika liegt, fehlt es überall an den dringend benötigten Handwerkern, Technikern, Lehrern, Ärzten und Verwaltern. Äquatorialguinea ist daher für seine Entwicklung stark auf ausländische Fachkräfte angewiesen. Die meisten Infrastrukturprojekte werden von ausländischen Firmen durchgeführt. Neben den Amtssprachen Spanisch, Französisch und seit kurzem auch Portugiesisch (Regierung und Verwaltung) erlangt Englisch wegen der Erdölwirtschaft eine wachsende Bedeutung.

Spanien unterhält in Malabo und Bata Kulturzentren, die sich um den Erhalt und die Verbreitung der einheimischen Musik, Kunst und Literatur bemühen. Das nationale Kulturinstitut in Malabo befindet sich noch im Aufbau und leidet wie die meisten Institutionen im Lande an einem Mangel qualifizierter Kräfte.

Frankreich unterhält in Malabo ebenfalls ein Kulturzentrum, das mit einem breiten Angebot an Veranstaltungen viele Menschen erreicht. Alljährlicher Höhepunkt ist der „Eco-Carneval“ im November, der mit einem großen Umzug durch die Hauptstadt endet.

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 


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