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Bundesaußenminister Guido Westerwelle trifft Lehrgänge der Internationalen Diplomatenausbildung 

Bundesaußenminister Guido Westerwelle empfing am 20. Juli den Lehrgang für Diplomaten aus Afrika und den Lehrgang für Diplomaten aus dem Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika. Die jungen Diplomatinnen und Diplomaten nehmen gegenwärtig an Fortbildungsprogrammen der Internationalen Diplomatenausbildung der Akademie Auswärtiger Dienst teil.

Die Länder des Nahen und Mittleren Ostens sowie Nordafrikas sind wichtige Partner deutscher und europäischer Außenpolitik in einer bedeutsamen Nachbarregion Europas. Eine Intensivierung und Stärkung der bilateralen Beziehungen liegt daher im beiderseitigen Stabilitätsinteresse.

Das Lehrgangsprogramm orientiert sich an den Bedürfnissen und Interessen der Teilnehmer mit Themen wie dem politischen System Deutschlands, Staats- und Verfasungsrecht, Medienvielfalt, Struktur und Arbeitsweise des Auswärtigen Amts sowie der regionalen und internationalen Zusammenarbeit und Politik.

Besonderes Interesse fanden interaktive Elemente mit Praxisbezug wie Verhandlungstraining, Public Speaking und Medientraining.

Außenminister Westerwelle im Gespräch mit junger Diplomatin aus Ägypten

Außenminister Westerwelle im Gespräch mit junger Diplomatin aus Ägypten
© Dirk Enters

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Außenminister Westerwelle im Gespräch mit junger Diplomatin aus Ägypten

Außenminister Westerwelle im Gespräch mit junger Diplomatin aus Ägypten

Außenminister Westerwelle im Gespräch mit junger Diplomatin aus Ägypten


Europa und Deutschland wollen die Nähe zu Afrika in eine Schlüsselpartnerschaft umsetzen. Dafür stehen Projekte wie die Gemeinsame EU-Afrika-Strategie. 

Im Lehrgang für Diplomaten aus Afrika erweitern die Teilnehmer ihr Wissen über Deutschlands jüngere Geschichte und Wirtschaft auch bei Exkursionen zu Institutionen und Unternehmen mit einem Bezug zu Afrika. Ein zentrales Thema ist der Sprung vom Rohstoff-Export ins Fertigungs- und Technologiezeitalter. Auf diesem Weg geht es um Nachhaltigkeit, um den sinnvollen Umgang mit Ressourcen und um die Mobilisierung eigener Kräfte.

Neben den theoretischen Kenntnissen zur deutschen und europäischen Geschichte, Föderalismus, internationaler Politik, Entwicklungszusammenarbeit, Völkerrecht und Wirtschaft werden den Teilnehmern vor allem berufspraktische Fähigkeiten vermittelt.

Bestandteile dieser Programme waren Studienreisen nach Brüssel, Bonn und Leipzig.

In diesem Jahr bietet die Internationale Diplomatenausbildung insgesamt 17 ein- bis dreimonatige Programme für etwa 300 junge Diplomaten aus 140 Ländern an. Unter den 1500 Alumni sind 155 frühere Teilnehmer inzwischen an ihren Vertretungen in Deutschland tätig, mehrere davon als Botschafter.


Stand 21.07.2011

Weitere Informationen

Bewerbungen für die Programme der Internationalen Diplomatenausbildung können ausschließlich auf Einladung erfolgen.
Mehr Informationen zu den Programmen finden Sie hier:

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