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Suriname

Beziehungen zu Deutschland 

Stand: März 2013

Die politischen Beziehungen sind freundschaftlich und frei von Problemen. Die Zusammenarbeit erfolgt vor allem über entwicklungspolitische und kulturelle Projekte sowie im Rahmen der Vereinten Nationen. Im Januar 2012 kam Landwirtschaftsminister Setrowidjojo zur Grünen Woche nach Berlin.

Die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zu Suriname entwickeln sich überaus dynamisch. Der Handelsaustausch ist in den zehn Jahren von 2001 bis 2010 von weniger als 8 Mio. auf fast 66 Mio. € um fast das Achtfache gewachsen, wobei seit 2008 Suriname mehr nach Deuschland aus- als es von dort einführt.

Kooperations- und Handelsabkommen bestehen im Rahmen der Vereinbarungen zwischen der Europäischen Union und den AKP (Afrika, Karibik, Pazifik)-Staaten bzw. zwischen der EU und CARIFORUM (CARICOM-Mitgliedstaaten plus Dominikanische Republik). Mit besonderer Aufmerksamkeit wird in Suriname wie in der gesamten Region die weitere Entwicklung der Handelsbeziehungen zur EU vor dem Hintergrund des im Oktober 2008 unterzeichneten Wirtschaftspartnerschaftsabkommens (Economic Partnership Agreement, EPA) beobachtet.

Suriname ist nicht Mitglied des ‚Pariser Clubs’ und bemüht sich bei seinen Gläubigern daher um bilateralen Schuldenerlass. Anfang 2005 kam es zu einer Einigung mit der Bundesregierung bezüglich surinamischer Altschulden.

In der Entwicklungszusammenarbeit ist Suriname mit der Bundesrepublik Deutschland mittelbar über Vereinbarungen zwischen Deutschland und der Karibischen Gemeinschaft (CARICOM) verbunden, in deren Rahmen in den Bereichen HIV/AIDS-Prävention, nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Förderung erneuerbarer Energien sowie Anpassung an den Klimawandel zusammengearbeitet wird. Ansonsten leistet Deutschland in der gesamten Region Hilfe mittels so genannter Kleinstprojekte.



Hinweis

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.