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Außenminister Gabriel: Nachbarschaftsvertrag zwischen der ejR Mazedonien und Bulgarien wichtiges Signal

Die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien und Bulgarien haben am 02.08. einen Nachbarschaftsvertrag unterzeichnet. Außenminister Gabriel sagte dazu: „Damit senden beide Länder ein wichtiges Signal für erfolgreiche bilaterale aber auch regionale Kooperation auf dem Balkan“.

Nach der Unterzeichnung des Nachbarschaftsvertrags traten der bulgarische Premierminister Boyko Borisov und sein Amtskollege aus der ejR Mazedonien Zoran Zaev vor die Presse.

Nach der Unterzeichnung des Nachbarschaftsvertrags traten der bulgarische Premierminister Boyko Borisov und sein Amtskollege aus der ejR Mazedonien Zoran Zaev vor die Presse.
© picture alliance/abaca

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Nach der Unterzeichnung des Nachbarschaftsvertrags traten der bulgarische Premierminister Boyko Borisov und sein Amtskollege aus der ejR Mazedonien Zoran Zaev vor die Presse.

Nach der Unterzeichnung des Nachbarschaftsvertrags traten der bulgarische Premierminister Boyko Borisov und sein Amtskollege aus der ejR Mazedonien Zoran Zaev vor die Presse.

Nach der Unterzeichnung des Nachbarschaftsvertrags traten der bulgarische Premierminister Boyko Borisov und sein Amtskollege aus der ejR Mazedonien Zoran Zaev vor die Presse.

Bereits seit 1999 hatten Bulgarien und die ejR Mazedonien über den Text eines Nachbarschaftsabkommens verhandelt. Außenminister Gabriel begrüßte, dass es nach vielen Jahren ergebnisloser Verhandlungen gelungen sei, eine einvernehmliche Lösung offener Fragen zu finden. Es sei bemerkenswert, dass diese Unterzeichnung weniger als zwei Monate nach Amtsantritt der neuen mazedonischen Regierung gelungen ist, so der deutsche Außenminister.

Konstruktive Zusammenarbeit mit allen Nachbarn wichtig

Der nun unterzeichnete Nachbarschaftsvertrag räumt die Bedenken Bulgariens gegen eine Annäherung der ejR Mazedoniens an die NATO und die EU aus. Mit Blick auf die Zukunft setze er darauf, sagte Gabriel, dass die neue Regierung in Skopje diese Form konstruktiver Zusammenarbeit mit allen Nachbarn konsequent weiterverfolgt.

Der deutsche Außenminister begrüßte zudem die Anstrengungen der neuen Regierung, nach jahrelangem Stillstand nun endlich die für die EU-Annäherung dringend nötigen Reformen auf den Weg zu bringen. Bei der Umsetzung dieser Reformen steht die ejR Mazedonien noch vor großen Herausforderungen.

Zum Weiterlesen:

EU-Beitrittskandidat: Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien


Stand 02.08.2017

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