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„Tschadsee – Lebensraum im Wandel“
Bis zum 27. April ist im Lichthof die Fotoausstellung „Der Tschadsee – Lebensraum im Wandel“ zu sehen, mit der das Auswärtige Amt auf eine ökologische Katastrophe im Herzen Afrikas aufmerksam machen will. Der Tschadsee steht exemplarisch für die drohenden Verteilungskämpfe um die knappste Ressource – das Wasser.
Der Tschadsee im Ländereck Tschad, Kamerun, Nigeria und Mali war einst einer der größten Südwasserseen der Welt. Jetzt ist der See unmittelbar vom Austrocknen bedroht – auch aufgrund von Übernutzung durch den Menschen und den Klimawandel.
Die enge Verbindung der entlang des Ufers lebenden Menschen zum Tschadsee wird ebenso deutlich in der Ausstellung wie die Veränderungen und Bedrohungen, denen sie sich nun stellen müssen. Die Aufnahmen gewähren dem Betrachter faszinierende Einblicke in diese Region, in die Natur ebenso wie in das Leben der Bevölkerung.
Das Auswärtige Amt lädt zu einer Präsentation der Bildreportage des Fotografen Harald Keller am 13. April 2010 um 18:30 Uhr in den Lichthof ein. Thomas Götz, Beauftragter für die Außenwissenschaftspolitik im Auswärtigen Amt, stellt bei dieser Gelegenheit das Ausstellungsprojekt vor und der Fotograf Harald Keller berichtet von seiner Reise von der Hauptstadt des Tschad, N'Djamena, zu der Uferstadt Bol.
„Tschadsee – Lebensraum im Wandel“
Fotografien von Harald Keller
Ausstellung im Lichthof des Auswärtigen Amtes,
Werderscher Markt 1, 10117 Berlin,
der Öffentlichkeit zugänglich vom
23. März bis 27. April 2010, Mo – Fr 7-20 Uhr, Sa-So 11-18 Uhr
Eintritt frei
Stand 06.04.2010
