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Wirtschaftsabteilung

Deutschland ist eines der führenden Industrieländer und zugleich eine der offensten Volkswirtschaften der Welt. Nahezu jeder vierte Arbeitsplatz in Deutschland hängt vom Außenhandel ab. Deutschland ist zugleich auch einer der größten Importeure, denn seine produzierende Wirtschaft ist sowohl auf Rohstoffe als auch auf Rohprodukte internationaler Zulieferindustrien angewiesen.
Eine wichtige Aufgabe des Auswärtigen Amtes besteht darin, der deutschen Wirtschaft den Weg auf die Auslandsmärkte zu ebnen. In multilateralen Verhandlungen und Vereinbarungen werden die Rahmenbedingungen für ein offenes, faires und nachhaltiges Welthandelssystem geschaffen, das deutschen Unternehmen überall wettbewerbsgleichen Marktzugang gewährt. Das Auswärtige Amt ist an der Entscheidungsfindung des federführenden BMWi bei Ausfuhrgenehmigungen beteiligt. Dies trägt dazu bei, außenpolitischen Schaden (z.B. durch Verletzung internationaler Verpflichtungen oder durch den Völkerfrieden gefährdende Lieferungen) abzuwenden und die deutsche Wirtschaft davor zu schützen, dass ihr internationales Ansehen durch problematische Exporte beeinträchtigt wird. Bei Rüstungsexportentscheidungen misst das Auswärtige Amt der Beachtung der Menschenrechte besonderes Gewicht bei.
Insgesamt braucht die deutsche Wirtschaft eine stabile, berechenbare internationale Lage und möglichst konfliktfreie Beziehungen zu den Handelspartnern in der Welt. Für die Arbeit des Auswärtigen Amts heißt das: eine erfolgreiche Außenpolitik schafft die Grundlagen für erfolgreiche Außenwirtschaftsbeziehungen.

Außenwirtschaftliche Erfolge beruhen nicht zuletzt auf wirksamer Außenwirtschaftsförderung. Das deutsche System der Außenwirtschaftsförderung ist durch Aufgabenteilung zwischen Staat und Wirtschaft gekennzeichnet. 

Um die deutschen Unternehmen bestmöglich zu unterstützen, arbeitet das Netz der deutschen Auslandsvertretungen eng mit den deutschen Auslandshandelskammern und den Berichterstattern von Germany Trade & Invest zusammen.
Die deutschen Botschaften und Konsulate gewährleisten hierbei weltweit die Koordinierung, pflegen die Kontakte zu den staatlichen Stellen der Gastländer, setzen sich für die Verbesserung des Marktzugangs für deutsche Unternehmen ein und gewähren diesen wo notwendig auch direkte Unterstützung. Dies gilt insbesondere für kleinere und mittlere deutsche Unternehmen.

Wirtschaftsfragen sind für Deutschland in entscheidendem Maße auch Forschungs- und Technologiefragen. Nur mit einer leistungsfähigen Forschung, beständiger technologischer Innovation und modernster Produktion wird Deutschland auch künftig auf den Weltmärkten bestehen können.

Ob es um Fragen der Energie-, Klima- und Umweltpolitik, einschließlich der Nutzung erneuerbarer Energien, um Luft- und Raumfahrt, Hochgeschwindigkeitsverkehr, um Informations- und Kommunikationstechniken, oder um Verkehrs- und Tourismuspolitik geht: Auf allen diesen Gebieten ist das Auswärtige Amt an der Pflege und dem Ausbau der Auslandsbeziehungen beteiligt, die die Grundlage der Zusammenarbeit zwischen deutschen und ausländischen Unternehmen bilden.


Aufgaben der Wirtschaftsabteilung

Weltwirtschaft

Deutschland ist stärker als viele andere Länder mit der Weltwirtschaft verflochten. Handel und gegenseitige wirtschaftliche Verflechtung schaffen Vertrauen und stabilisieren die internationalen Beziehungen.

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Instrumente der Außenwirtschaftsförderung

Auslandsmessen bieten gute Verkaufs- und Präsentationschancen und sind attraktive Orientierungs-, Informations- und Kontaktforen.

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Verkehr

Ohne eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist wirtschaftliche Entwicklung nicht denkbar.

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Klima, Energie und Umwelt

Klima-, Energie- und Umweltpolitik steht in direktem Zusammenhang mit deutscher Außenwirtschaft.

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Mehr zu Umwelt

G7/G8 und G20

Deutsche Wirtschaft bedeutet Globalisierung zu gestalten.

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