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Aserbaidschan

Kultur- und Bildungspolitik

Stand: Oktober 2014

Aserbaidschan ist ein Land zwischen Orient und Okzident. Im Jahre 2000 wurde Russisch als Amtssprache offiziell abgeschafft. Das sowjetische Erbe ist in den größeren Städten noch spürbar, zugleich entwickelt sich ein deutlich spürbares Bewusstsein der eigenen aserbaidschanischen Kultur. Vor diesem Hintergrund steigt die Bedeutung der aserbaidschanischen Sprache.

Die akademische Bildung von Aserbaidschanern wird durch ein Auslandsstipendienprogramm mit insgesamt 5.000 Plätzen gezielt gefördert. Kooperationspartner des Bildungsministeriums für die Auswahl geeigneter Universitäten in Deutschland ist der DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst), dessen Lektorin auch bei der Entscheidung über die Stipendienvergabe berät. Einige 100 aserbaidschanische Studierende studieren an Hochschulen in Deutschland.  

Das kulturelle Leben spielt sich vorrangig in Baku ab. Hier gibt es eine Philharmonie, ein Opernhaus mit Ballettbetrieb, Spielstätten für Jazz und Mugham-Musik und verschiedene Theater. Seit einigen Jahren finden verstärkt internationale Musikfestivals (u.a. Klassik, Jazz, Neue Musik) in Aserbaidschan statt, im Sommer auch außerhalb von Baku (Qäbälä, Sheki).

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 


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