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Staatsministerin Böhmer empfängt ostafrikanische Fußballtrainerinnen und -trainer im Auswärtigen Amt

Als Schirmherrin des neu ins Leben gerufenen Hospitationsprogramms der DFL-Stiftung und des Auswärtigen Amtes "Train the Trainer" empfing Staatsministerin Böhmer sechs Fußballtrainerinnen und Fußballtrainer aus den Ländern der Ostafrikanischen Gemeinschaft.

Gemeinsam mit Stefan Kiefer überreicht Staatsministerin Böhmer den Teilnehmern die Zertifikate.

Gemeinsam mit Stefan Kiefer überreicht Staatsministerin Böhmer den Teilnehmern die Zertifikate.
© AA

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Gemeinsam mit Stefan Kiefer überreicht Staatsministerin Böhmer den Teilnehmern die Zertifikate.

Gemeinsam mit Stefan Kiefer überreicht Staatsministerin Böhmer den Teilnehmern die Zertifikate.

Gemeinsam mit Stefan Kiefer überreicht Staatsministerin Böhmer den Teilnehmern die Zertifikate.

Gemeinsam mit Stefan Kiefer, dem Vorstandsvorsitzenden der DFL-Stiftung (ehemals Bundesliga-Stiftung), überreichte sie den Teilnehmern Zertifikate für den absolvierten dreiwöchigen Trainingskurs.

Das Hospitationsprogramm richtete sich an sechs junge Frauen und Männer aus den Mitgliedsstaaten der Ostafrikanischen Gemeinschaft (Burundi, Kenia, Ruanda, Südsudan, Tansania, Uganda), die sich als ehrenamtliche Multiplikatoren in besonderer Weise für den Jugendfußball und die Zivilgesellschaft in ihrer Heimat einsetzen. Im Rahmen des Programms verbrachten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer drei Wochen in Deutschland im Rhein-Main-Gebiet, in der Rhein-Ruhr-Region und in Berlin. Die Teilnehmer konnten sich mit Verantwortlichen aus dem deutschen Amateur- und Profifußball austauschen und wurden bedarfsorientiert qualifiziert, um sie für ihr zivilgesellschaftliches Fußballengagement in ihren Heimatländern zu stärken. Ein Schwerpunkt des Programms war auch die Aufklärungsarbeit im Sport, unter anderem im Bereich Doping, Manipulation und Antirassismus.

Staatsministerin Böhmer sagte im Rahmen der Veranstaltung im Auswärtigen Amt:

Fußball verbindet. Egal, ob in Deutschland oder Ostafrika – der Fußballplatz ist eine Begegnungsstätte, wo Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und Gesellschaftsschicht zusammenkommen. Sie als Trainerinnen und Trainer bringen den fußballbegeisterten Kindern und Jugendlichen nicht nur bei, wie man Tore schießt, sondern auch, wie man sich anderen gegenüber verhält: Respekt, Disziplin, Kampfgeist, Teamfähigkeit, Solidarität und Fairplay – das sind Werte, die wir Kindern und Jugendlichen mit auf den Weg geben möchten.

In Ihren Heimatländern übernehmen Sie alle durch Ihr ehrenamtliches gesellschaftliches Engagement gleichzeitig auch soziale Verantwortung. Dafür möchte ich Ihnen von ganzem Herzen danken. Eine starke und vielfältige Zivilgesellschaft ist Voraussetzung für eine stabile und lebendige Demokratie. Zivilgesellschaftliches Engagement bedeutet Einsatz für den Frieden!

Hintergrund:

Seit über 50 Jahren fördert das Auswärtige Amt im Rahmen der Internationalen Sportförderung Projekte zur Entwicklung des Sports. Hauptziel dieser Förderung ist der Auf- und Ausbau des Breitensports in Entwicklungsländer gemäß DAC-Liste (Liste des Ausschusses für Entwicklungshilfe) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Partner hier sind vor allem der Deutsche Fußballbund (DFB) und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), aber auch die Universitäten Leipzig und Mainz sowie der Deutsche Leichtathletikverband.

Seit Mitte 2015 wurde Sportförderung stärker auf politische Effekte fokussiert, ohne dabei die klassischen Themen zu vernachlässigen. Das Feld der Partner wurde erweitert (u.a. DFL-Stiftung der Deutschen Fußball Liga). Die drei politischen Schwerpunkte sind Flüchtlingsarbeit, Genderthemen und Inklusion, die regionalen Schwerpunkte bilden der Nahe und Mittlere Osten, der indische Subkontinent und Afrika.


Stand 06.09.2017

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