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Internationaler Austausch im Schulbereich

Austauschprogramme und Schulpartnerschaften fördern die grenzüberschreitende Mobilität junger Menschen, das Verständnis füreinander sowie Toleranz und Aufgeschlossenheit. In Begegnungen erwerben Schülerinnen und Schüler interkulturelle Erfahrungen, die für ihre persönliche und berufliche Entwicklung immer wichtiger werden.

Das Auswärtige Amt fördert eine Vielzahl an Aktivitäten im Bereich des schulischen Austausches. Die Projekte werden vom Pädagogischen Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz durchgeführt, der von den Bundesländern und der EU weitere Mittel erhält.

Folgende Programme sind Schwerpunkte des Auswärtigen Amts:

  • Schulpartnerschaften mit den USA (German American Partnership Programme), Israel, Mittel- und Osteuropa sowie Zentralasien.
  • Prämienprogramm: Gewinner/-innen landesweiter Deutsch-Wettbewerbe in über 90 Ländern werden zu einem vierwöchigen Besuch nach Deutschland eingeladen.
  • Kurse zur deutschen Sprache und Landeskunde für ausländische Schülerinnen und Schüler an deutschen Schulen.
  • Hospitationen und Fortbildungskurse für Deutschlehrer/-innen aus Mittel- und Osteuropa und Zentralasien
  • Fremdsprachenassistentenprogramm: vermittelt angehende Fremdsprachenlehrer/-innen für ein Praktikumsjahr in das Ausland und ausländische Pädagogen an deutsche Schulen.
  • Austauschprogramm im Rahmen des Europäisch-Islamischen Kulturdialogs für Lehrer/-innen aus islamisch geprägten Ländern.

Internationale Jugendpolitik

Jugendbegegnungen und die Zusammenarbeit von Fachkräften fördern die interkulturelle und internationale Kompetenz von Jugendlichen. Die Bundesregierung unterstützt den internationalen Jugendaustausch im Rahmen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik im Haushaltsjahr mit etwa 34 Millionen Euro. Wichtige Partner dabei sind das Deutsch-Französische Jugendwerk, das Deutsch-Polnische Jugendwerk, die Koordinierungsstelle Tandem für den Jugendaustausch mit der Tschechischen Republik, das Koordinierungsbüro ConAct für den deutsch-israelischen Jugendaustausch, sowie das Baltic Sea Secretariat for Youth Affairs.

Ein Koordinierungsbüro für den deutsch-russischen Austausch wurde Anfang März 2006 in Hamburg eröffnet.

Über Zuschüsse unterstützt das Auswärtige Amt trilaterale Projekte des Deutsch-Französischen Jugendwerks mit Staaten in Mittel- und Osteuropa sowie in Südosteuropa. Daneben werden in geringem Umfang innovative Einzelprojekte gefördert.


Stand 22.03.2010