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Sao Thomé und Príncipe

Kulturpolitik

Stand: November 2014

São Tomé und Príncipe ist ein kulturell offenes Land. Das Erziehungswesen ist relativ gut entwickelt (Alphabetisierungsrate 75 Prozent), leidet aber unter unzureichender Besoldung der Lehrer und niedrigem Niveau der Grundschulbildung. Die Infrastruktur hat sich seit 1990 wegen des Einkommensrückgangs dramatisch verschlechtert. Es fehlt an Schulräumen (Unterricht in drei Schichten) und an gut ausgebildeten Lehrern (die Hälfte der Lehrer ist unterqualifiziert). Französisch ist durchgängige Pflichtfremdsprache, Deutsch wird nicht angeboten. Für Hochschulbildung ist das Land auf ausländische Stipendien und Studienorte angewiesen. Portugal bemüht sich, durch Förderung des Kulturaustausches, Stipendien und ein Kulturinstitut in São Tomé diesen Boden weiter zu bearbeiten. Ein großer Teil der são-toméischen Bildungs- und Führungsschicht pflegt Kontakte zum frankophonen Kulturbereich.


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