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"Fast ein Wunder" – Außenminister Gabriel verleiht Shimon-Peres-Preis

Zum ersten Mal vergeben: der Shimon-Peres-Preis

Zum ersten Mal vergeben: der Shimon-Peres-Preis
© Gärtner/photothek.net

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Zum ersten Mal vergeben: der Shimon-Peres-Preis

Zum ersten Mal vergeben: der Shimon-Peres-Preis

Zum ersten Mal vergeben: der Shimon-Peres-Preis

Dass Deutschland und Israel trotz der Verbrechen des Holocaust so enge deutsch-israelische Beziehungen entwickelt haben, gleicht nach Ansicht von Außenminister Sigmar Gabriel beinahe einem Wunder. Es sei auch für die heutige Zeit ein Beispiel dafür, "dass aus erbitterten Feinden am Ende nicht nur Partner, sondern sogar Freunde werden können." Zu den einzigartigen und vielfältigen Beziehungen zwischen beiden Ländern tragen unzählige bilaterale Projekte bei. Zwei von ihnen zeichnete Gabriel am Dienstagabend (10.10.) mit dem Shimon-Peres-Preis aus. 

Jung, engagiert, kooperativ

Gleich zweimal konnte der Shimon-Peres-Preis, der in diesem Jahr das erste Mal vergeben wurde, überreicht werden: Das "Migration Hub Network Berlin – Tel Aviv" engagiert sich für einen israelisch-deutschen Fachkräfteaustausch zu wirtschaftlichen und sozialen Integrationsmöglichkeiten für Geflüchtete und Sozialbenachteiligte.

Das zweite ausgezeichnete Projekt, "Störung", bringt Wissenschaftler, Künstler und Menschen mit Parkinson aus Deutschland und Israel zusammen.

Auf völlig unterschiedlichen Themengebieten setzen sich die beiden Kooperationsprojekte für aktuelle gesellschaftliche Belange ein. Ihre Ergebnisse haben weit über das Projekt hinaus zukunftsorientierte gesellschaftliche Relevanz. Dass statt einzelner Preisträger zwei deutsch-israelische Kooperationsprojekte ausgezeichnet wurden, unterstreicht einmal mehr, dass es vielfältige gemeinsame deutsch-israelische Projekte, gerade von jungen Menschen gibt.

Im Andenken an einen Friedensnobelpreisträger

Gabriel im Gespräch mit Peres-Tochter Tsvia Walden

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© Gärtner/photothek.net

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Gabriel im Gespräch mit Peres-Tochter Tsvia Walden

Gabriel im Gespräch mit Peres-Tochter Tsvia Walden

Gabriel im Gespräch mit Peres-Tochter Tsvia Walden

Gut ein Jahr nach dem Tod von Shimon Peres vergaben das Auswärtige Amt und die Stiftung Deutsch- Israelisches Zukunftsforum die nach ihm benannte Auszeichnung nun zum ersten Mal. Bundespräsident Steinmeier hatte noch in seiner Zeit als Außenminister die Initiative für diesen Preis ergriffen, um die bleibende Bedeutung von Shimon Peres für die deutsch-israelischen Beziehungen und seine regionalen und globalen Friedensinitiativen zu würdigen. Außenminister Gabriel war es ein wichtiges persönliches Anliegen, diese Initiative fortzuführen.

Der Preis zeichnet junge Fach- und Führungskräfte aus Deutschland und Israel aus, die gemeinsam einen Beitrag zur Zukunft der bilateralen Beziehungen leisten.

Zum Weiterlesen:

Rede von Außenminister Gabriel anlässlich der Verleihung des Shimon-Peres-Preises

Bleibende Bedeutung für die deutsch-israelischen Beziehungen - Gedenken an Shimon Peres

Länderinformationen Israel


Stand 11.10.2017

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