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Chile

Beziehungen zwischen Chile und Deutschland

Stand: September 2016

Politische Beziehungen

Seit der Rückkehr Chiles zur Demokratie 1990 wurden die bilateralen Beziehungen in allen Bereichen ausgebaut. Der bilaterale politische Dialog ist eng und vertrauensvoll. Der Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Santiago am 26./27. Januar 2013 hat die guten Beziehungen bekräftigt. Beide Seiten beschlossen bei dieser Gelegenheit unter anderem die Zusammenarbeit in Rohstofffragen zu vertiefen. Die Besuche von Staatspräsidentin Michelle Bachelet in Deutschland am 27./28. Oktober 2014 und von Bundespräsident Joachim Gauck in Chile vom 11. bis 14. Juli 2016 bekräftigten und vertieften die Zusammenarbeit beider Länder.

Zu Deutschland bestehen langjährige enge Bindungen. Die Leistungen deutscher Einwanderer im Süden Chiles (ab 1850) sowie das Engagement deutscher Wissenschaftler, Erzieher, Unternehmer und Experten aller Bereiche haben viel zum Aufbau des Landes beigetragen und finden noch heute Anerkennung. Insbesondere im Süden des Landes sind deutsche Kultur und Sprache auch heute noch präsent.

Chile begegnet deutschen Anliegen grundsätzlich mit Wohlwollen. Im multilateralen Bereich gibt es viele gemeinsame Interessen, bei denen sich beide Regierungen eng abstimmen. Beispiele hierfür sind globale Fragen wie Erneuerbare Energien (Chile ist Gründungsmitglied der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien/IRENA), Umweltschutz, Klimawandel, Rüstungskontrolle und nukleare Nichtverbreitung, Menschenrechte (beide Länder sind derzeit Mitglied im VN-Menschenrechtsrat) sowie Reform und Stärkung der Vereinten Nationen. Chile unterstützt den Anspruch Deutschlands auf einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.


Wirtschaft

Zwischen Deutschland und Chile bestehen seit vielen Jahren gute und intensive wirtschaftliche Beziehungen.

Deutschland ist der wichtigste Handelspartner Chiles innerhalb der Europäischen Union. Im Handelsaustausch mit Deutschland ist 2015  der zweite Rückgang der Exporte in Folge zu verzeichnen (-10% auf 874 Millionen US-Dollar). Fast ebenso stark rückläufig waren 2015 die chilenischen Importe aus Deutschland um -9% auf 2,3 Milliarden US-Dollar.

Deutschland exportiert nach Chile vornehmlich Luft-, Wasser- und Schienenfahrzeuge sowie Automobile, Anlagen- und Maschinenbauprodukte (insbesondere für den Bergbau), Geräte zur Elektrizitätserzeugung und -verteilung, elektrotechnische, medizinische und fotografische Geräte sowie Mess- und Regeltechnik, chemische Erzeugnisse und Waren aus unedlen Metallen.

Auf den vorderen Plätzen der Einfuhren aus Chile stehen nach wie vor Kupfer und damit verwandte Produkte. In nennenswertem Umfang bezieht Deutschland aus Chile außerdem Obst, Konserven, Säfte, Wein, Fisch und Fischzubereitungen, Fleisch und Nahrungsmittel tierischen Ursprungs, sowie Zellulose, Holz, und chemische Erzeugnisse. 

Auf Grundlage einer zwischen dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und dem chilenischem Bergbauministerium unterzeichneten Absichtserklärung wurde 2013 das Deutsch-Chilenische Forum für Bergbau und mineralische Rohstoffe ins Leben gerufen. Das jüngste Treffen des Forums fand am 4. Oktober 2016 in Santiago statt. Die Institutionalisierung und Intensivierung der Zusammenarbeit wird zudem durch die Gründung eines Bergbaukompetenzzentrums an der AHK Chile sowie einer strategischen Partnerschaft zwischen der AHK Chile und dem Forschungszweig des chilenischen Bergbauverbandes gefördert. Ein Kooperationsprojekt im nachhaltigen Bergbau zwischen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), der AHK-Chile und chilenischen Partnern soll zudem neue Möglichkeiten für Technologiepartnerschaften zwischen deutschen und chilenischen Firmen schaffen.


Deutsche Direktinvestitionen in Chile

Die Direktinvestitionen sind mit circa 2 Milliarden US-Dollar (akkumuliert) relativ gering (weniger als 1% der Gesamtauslandsinvestitionen in Chile). Deutsche Unternehmen haben vor allem in Technologiebereichen und Weiterverarbeitung einheimischer Rohstoffe investiert, zunehmend aber auch im Immobilienbereich. Größte deutsche Investition ist Kali & Salz, die Anfang 2014 in Chile eine neue Anlage einweihen konnten, die die chilenische Produktionsstätte damit zur größten der Firma weltweit macht. Weitere große Investitionen vor allem von Südzucker, Immobilienfonds, Joint Ventures im Industriebereich (Ferrostaal, Linde Hochtief etc.). Daneben gibt es viele kleinere Investments von mittelständischen Unternehmen.


Wissenschaft und Technologie

Die wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit (WTZ) zwischen Deutschland und Chile hat sich in den letzten Jahren stetig intensiviert. Anlässlich des Chile-Besuchs der damaligen Bundesministerin Schavan wurde zudem 2012 ein aktualisiertes umfassendes Rahmenabkommen zur bilateralen Zusammenarbeit in der WTZ unterzeichnet, das im September 2013 in Kraft getreten ist.

Die seit 2011 in Chile mit dem Fraunhofer Center für biotechnologische Systeme ansässige Fraunhofer Gesellschaft, baute auch 2014 ihre erfolgreiche Forschungspartnerschaft mit Chile aus. Neben dem bereits 2012 in Santiago gegründeten Ableger von Fraunhofer Fokus Innocity (Smart City) hat Fraunhofer Solar 2014 seine Arbeit aufgenommen.

Zudem konnte die Max-Planck Gesellschaft ihre Kooperation mit Chile verfestigen. 2013 vereinbarte die MPG mit der chilenischen Seite die Förderung deutsch-chilenischer Forschungsprojekte (sogenannte Tandemprojekte). Zudem wurde der Grundstein für eine ständige Max-Planck-Forschungsgruppe in Chile gelegt (Centro Interdisciplinario de Neurociencia der Universität Valparaíso). Der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft hielt sich Anfang 2016 zu einem offiziellen Besuch in Chile auf. Das Max-Planck-Projekt „Science Tunnel“ wird ab dem 28.10.2016 für mehrere Monate in Valparaiso zu sehen sein.

Weiterhin sind die Helmholtz-Gemeinschaft, insbesondere das Helmholtz-Zentrum Potsdam, das Deutsche Geoforschungszentrum (GFZ), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) in Chile aktiv. Gemeinsam mit der Bundesanstalt für Kartographie und Geodäsie (BKG), dem Alfred Wegener-Institut und chilenischen Partnern baut das DLR seine Forschungstätigkeit in der Antarktis, der Satelliten-Empfangsstation GARS O’Higgins, weiter aus. Zudem bereitet es mit Unterstützung der Bundesregierung eine Kooperation mit Chile zur Entwicklung eines Multi-Hazard-Frühwarnsystems vor. Die Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren unterhält gemeinsam mit dem chilenischen Forschungsrat CONICYT Förderprogramme für deutsch-chilenische Wissenschaftsprojekte.

Auch die European Organisation for Astronomical Research in the Southern Hemisphere (ESO, Sitz: Garching bei München, Deutschland größter Beitragszahler) unterhält in Santiago ein Büro und beteiligt sich in Chile an zahlreichen Sternwarten.


Entwicklungszusammenarbeit

Chile ist Mitglied der OECD und positioniert sich selbst als "Gebernation". Bei diesem Engagement wird Chile von der Bundesregierung unterstützt. Im Rahmen dieser sogenannten "Dreieckskooperation" stellt die chilenische Partnerorganisation "Agencia Chilenade Cooperación Internacional para el Desarollo" (AGCID) heute mit deutscher Beratung Drittstaaten der Region Konzepte und Erfahrungen aus der eigenen bilateralen technischen Zusammenarbeit zur Verfügung. Dreieckskooperationen finden zurzeit mit der Dominikanischen Republik, El Salvador, Honduras, Guatemala Bolivien und Haiti statt.

Schwerpunkt der bilateralen wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Chile ist seit 2004 der Bereich der Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz. Nach Beendigung der bilateralen EZ mit Chile im Jahr 2011, fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 über die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) sowie die Deutsche Klimatechnologieinitiative (DKTI) die Durchführung klimarelevanter Vorhaben im Bereich Erneuerbare Energien. An dieser Zusammenarbeit sind als Durchführungsorganisationen maßgeblich die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) mit technischer Zusammenarbeit (TZ) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit finanzieller Zusammenarbeit (FZ) beteiligt.

Im Rahmen der IKI fördert die Bundesregierung derzeit ein Projekt zu Energieeffizienz und Kraft-Wärme-Kopplung in öffentlichen Krankenhäusern, eines zur Erstellung einer Ausbaustrategie für netzgebundene Erneuerbare Energien und ein weiteres Projekt zur Solarenergie. 100 Mio. Euro FZ und 8 Millionen Euro TZ stellt die Bundesregierung für ein gemeinsames Vorhaben zur Förderung der Solarenergie bereit. Förderschwerpunkt liegt auf dem von spanischen Unternehmen durchgeführten Bau des ersten staatlich bezuschussten Solarkonzentrations- und -speicherungsprojekts (CSP) in Chile sowie der Etablierung des Marktes für CSP in Chile. Für den Bau der Anlage stehen internationale Gelder in Höhe von 300 Millionen Euro zur Verfügung.

Die KfW stellt zudem im Rahmen der FZ zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse für klima- und umweltrelevante Investitionen im Rahmen der 2007 im Auftrag des BMZ ins Leben gerufenen Initiative für Klima und Umweltschutz (IKLU) bereit.

Im Rahmen der Initiative für national angemessene Klimaschutzmaßnahmen des deutsch-britischen NAMA-Fonds erhielt Chile zudem im November 2013 die Förderzusage eines Projektes zur Unterstützung der Selbstversorgung mittels Erneuerbarer Energien. Der Gesamtbetrag der Finanzierung beläuft sich während der 5-jährigen Laufzeit des Projektes auf 15 Millionen Euro. Von den zugesagten Mitteln sind 3 Mio. Euro für die technische Zusammenarbeit (durchgeführt von der GIZ) und 12 Millionen Euro für die finanzielle Zusammenarbeit (verwaltet von der KfW) bestimmt. Weitere Anträge laufen.

Weitere Schwerpunktthemen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Chile sind Berufsbildung und nachhaltiger Bergbau. 2013 startete ein in Chile angesiedeltes Regionalvorhaben zur nachhaltigen Gestaltung des Bergbaus. Es soll zur wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltigen Gestaltung und Nutzung des Bergbaus in der Andenregion beitragen. Die Bundesregierung stellt dafür insgesamt 3,5 Millionen Euro für einen Zeitraum von drei Jahren zur Verfügung. Das Vorhaben wird durch die GIZ und der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) implementiert, regionaler Partner ist die "Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Lateinamerika und die Karibik" (CEPAL).

Im Bereich der Berufsbildung startete das BMZ 2013 eine Berufsbildungspartnerschaft zwischen der IHK Chemnitz, der AHK Chile und der dem chilenischen Arbeitsministerium zugeordneten Einrichtung Chile Valora. Die Partnerschaft widmet sich vor allem der Schaffung kontinuierlicher Aus- und Weiterbildungswege durch die Zertifizierung von Fähigkeiten. Das Projekt ergänzt die zahlreichen Berufsbildungsaktivitäten der AHK Chile und ist mit dem Einsatz deutscher Experten zu dem Themenbereich im chilenischen Arbeits- und Bildungsministerium sowie konkreten Bildungseinrichtungen eng verzahnt. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) hat 2011 eine Kooperationsvereinbarung mit dem chilenischen Bildungsministerium abgeschlossen. Generelles Ziel der Zusammenarbeit ist es, Reformprozesse im Bereich der Berufsbildung zu unterstützen, Expertise auszutauschen und gemeinsame Projekte durchzuführen.

Im Rahmen der Technischen Zusammenarbeit (TZ) sind derzeit deutsche Experten in Chile tätig. Neben projektgebundenen Experten handelt es sich dabei vorwiegend um sogenannte "integrierte Experten" des CIM (Zentrum für Internationale Migration), die vor allem im Umwelt-, Energie- und Berufsbildungsbereich eingesetzt werden. Zahlreiche Fortbildungsangebote runden die deutsch-chilenische Zusammenarbeit in diesem Feld ab.


Kultur und Bildung

Die bilateralen Kulturbeziehungen sind eng und vielseitig. Schwerpunkte sind die deutsche Sprache, die wissenschaftlichen Kontakte zwischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die Programmarbeit des Goethe-Instituts sowie die Förderung von derzeit 27 Schulenmit Bezug zu Deutschland.

In der jährlich in ganz Chile durchgeführten Universitätszugangsprüfung (PSU) zeichnen sich viele dieser aus Deutschland finanziell, aber auch teilweise personell geförderten Schulen durch vordere Plätze im informellen "Schul-Ranking" aus. Die fünf Deutschen Auslandsschulen ( "Carlos Anwandter" in Valdivia,  die Deutschen Schulen in Santiago, Valparaíso und Concepción sowie  die Thomas Morus Schule in Santiago) werden regelmäßig von einer aus Deutschland anreisenden Bund-Länder-Inspektion (BLI) zertifiziert und tragen aufgrund ihrer hervorragendenErgebnisse das vom Bundespräsidenten verliehene Gütesiegel "Exzellente Deutsche Auslandsschule". Die Deutsche Schule Santiago verfügt  sogar über einen durchgängig deutschsprachigen Bildungsgang und hat im Schuljahr 2012 zum ersten Mal die Deutsche Internationale Abiturprüfung (DiAP) durchgeführt. Die vier weiteren Deutschen Auslandsschulen haben durch die Einführung des "Gemischtsprachigen Internationalen Baccalaureat" ihr Deutschprofil gestärkt. Die Schüler dieses Bildungsgangs werden in den Fächern Biologie und Geschichte in deutscher Sprache unterrichtet. Die übrigen aus Deutschland geförderten Schulen unterrichten Deutsch als Ergänzungs- oder Fremdsprache und bieten Prüfungen zum deutschen Sprachdiplom an. Im Rahmen der seit 2009 bestehenden Initiative des Auswärtigen Amts "Schulen: Partner der Zukunft"(PASCH) wurden außerdem sechs chilenische Partnerschulen gewonnen, , an denen der Deutschunterricht durch das Goethe-Institut direkt gefördert wird. Deutsch wird in Chile derzeit von über 24.000 Schülern und Studenten als Fremdsprache gelernt.   www.pasch-net.de/de/par/spo/ame/chi.html

Deutsche und chilenische Hochschulen und Forschungseinrichtungen arbeiten gut und  unmittelbar zusammen. Es gibt ein enges Netzwerk von Kontakten und vertraglichen Vereinbarungen, so dassdie Zahl der Kooperationen inzwischen auf über 260 angestiegen ist. 2015 studierten über 900 chilenische Studierende an deutschen Hochschulen. In Relation zur Bevölkerungszahl entsendet somit kein anderes lateinamerikanisches Land so viele Studenten nach Deutschland, wie Chile. Das im März 2009 unterzeichnete Kofinanzierungsabkommen "Becas Chile" (Stipendien Chile) zwischen dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und dem chilenischem Bildungsministerium konzentriert sich seit 2013 ausschließlich auf Promotionsstudien, die ersten Kandidaten wurden 2014 ausgewählt. Der DAAD fördert überdies über das IPID-Programm (International Studieren in Deutschland) zwei Promotionskollegs und erzielt große Erfolge mit dem Jungingenieurspogramm (60 Stipendiaten jährlich).
www.daad.de/laenderinformationen/chile/de/

Das 2001 in Chile gegründete Heidelberg Center Lateinamerika (HCLA) wurde als Postgraduierten- und Weiterbildungszentrum der Universität Heidelberg in Santiago de Chile am 9. April 2002 offiziell eröffnet. Finanziell unterstützt wird das HCLA vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, der Universität Heidelberg und dem DAAD. Seit 2010 erhält das Zentrum zudem über den DAAD Mittel der Außenwissenschaftsinitiative des Auswärtigen Amts. In Zusammenarbeit mit der Universidad de Chile und der Pontificia Universidad Católica bietet das Heidelberg Center seit 2010 auch die Fächer medizinische Physik, medizinische Informatik sowie Geowissenschaften und Astronomie für Postgraduierte an.
www.heidelberg-center.uni-hd.de/deutsch/

Deutschland ist mit einer Vielzahl kultureller Projekte in Chile präsent. So war z.B. im Januar 2015 die Volksbühne Berlin beim 22. Internationalen Theaterfestival "Santiago a Mil" beteiligt und auch das Theaterfestival 2016 wurde u.a. durch Meisterklassen und Workshops des deutschen Theaterkritikers Jürgen Berger bereichert. Mit der Einladung des Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz,  Prof. Dr. Hermann Parzinger, nach Chile wurde der Grundstein für eine Zusammenarbeit im Bereich Kulturerhalt von Bibliotheken und Museen gelegt. Von April bis Juni 2015 sorgte die  Ausstellung "United Buddy Bears – the Art of Tolerance" für viel positives Aufsehen in Santiago. 
www.youtube.com/watch?v=IiHlrTi98ik&feature=youtu.be

Das Goethe-Institut Santiago (GI), das 2012 den 60. Jahrestag seiner Gründung in Chile feierte, ist eines der profiliertesten Kulturzentren der chilenischen Hauptstadt, das auch erfolgreich mit anderen europäischen Kulturinstituten kooperiert. Nach dem EU-Filmfestival im Mai 2015 das von den in Chile vertretenen Botschaften und den jeweiligen Kulturinstitutionen gemeinsam organisiert wurde, fand im August 2016 das Internationale Filmfestival von Santiago (SANFIC) statt, an dem Deutschland über das GI mit acht deutschen Produktionen beteiligt. Der Film "Victoria" wurde in der Kategorie "bester ausländischer Regisseur" ausgezeichnet. Duch die Arbeit des GI war Deutschland außerdem am EU-Jazz- und Dramaturgiefestival erfolgreich beteiligt.
www.goethe.de/ins/cl/de/index.html?wt_sc=chile


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