Hauptinhalt

Internationales Symposium zu Kindesentziehungen

Das Auswärtige Amt richtete am 4. Dezember 2009 ein Internationales Symposium zu Kindesentziehungen aus.

Eine Auseinandersetzung um gemeinsame Kinder nimmt leider häufig einen Verlauf, der für alle Betroffenen außerordentlich belastend ist. Dabei stellen insbesondere die Fälle grenzüberschreitender Kindesentziehungen die zurückbleibenden Elternteile und staatliche Akteure vor besondere Herausforderungen.

Das Haager Übereinkommen zu Kindesentführungen (HKÜ), dem neben Deutschland achtzig weitere Staaten beigetreten sind, strebt eine zügige Rückführung entzogener Kinder an, ohne dies immer garantieren zu können.

Für Staaten außerhalb der Konvention fehlen bereits die grundlegenden Mechanismen.

Hauptleidtragende sind in jedem Fall die betroffenen Kinder.

Das Auswärtige Amt organisierte das Symposium in enger Abstimmung mit dem BMJ, dem Bundesamt für Justiz (für HKÜ-Fälle zuständig) und dem BMFSFJ. Erstmals haben nationale Fachleute und Experten aus Europa, Nord- und Südamerika, Asien und der islamischen Welt Herausforderungen und Lösungswege erörtert, um ratsuchende Eltern und ihre Kinder besser zu unterstützen.

Hier finden Sie folgende Unterlagen des Auswärtigen Amts:

Stellvertretend für die Vielzahl der anderen wertvollen Diskussionsbeiträge veröffentlicht das Auswärtige Amt an dieser Stelle ebenfalls die Beiträge folgender Autoren, bei denen es sich jedoch nicht um Stellungnahmen des Auswärtigen Amts handelt:

Mehr zum Thema Kindesentziehung auf
www.konsularinfo.diplo.de/kindesentziehung

Haager Konferenz für Internationales Privatrecht (englisch)


Stand 08.03.2011

Podium

Das Podium