Hauptinhalt

Die trans­atlantischen Beziehungen

Die transatlantische Partnerschaft ist neben der europäischen Integration der wichtigste Pfeiler der deutschen Außenpolitik. Die USA sind Deutschlands engster Verbündeter außerhalb Europas.

Die transatlantischen Beziehungen beruhen auf gemeinsamen Werten und historischen Erfahrungen. Grundlage sind ebenso gemeinsame Interessen und unsere traditionell enge gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Verflechtung. 

Die deutsche Außenpolitik gestaltet  die transatlantischen Beziehungen zukunftsgerichtet. Ein enges, partnerschaftliches und von gegenseitigem Vertrauens geprägtes Verhältnis zwischen den USA und Europa ist hierfür unverzichtbar.

Deutschland und die USA stimmen in der Bewertung zentraler Gefahren und Herausforderungen sowie in den Grundzielen ihrer Politik - Förderung von Frieden, Stabilität und Sicherheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechten und Marktwirtschaft - weitgehend überein.

In jeder Partnerschaft kommt es aber auch zu unterschiedlichen Auffassungen über Prioritäten, Instrumente und Methoden im Umgang mit Gefahren und Herausforderungen.

Die sogenannte "NSA-Affäre" hat zu einem Vertrauensverlust vieler Deutscher in die Partnerschaft mit den USA geführt. Sie ist Ausgangspunkt für eine umfassende transatlantische Debatte über das richtige Gleichgewicht zwischen Sicherheit und Freiheit in der digitalisierten Welt von heute.

Deutschland und die USA führen darüber hinaus einen kontinuierlichen und intensiventransatlantischen Dialog auch zu kontroversen Themen. Neben traditionell wichtigen Themen wie Abrüstung und wirtschaftliche Zusammenarbeit umfasst die transatlantische Agenda  Zukunftsthemen wie Klimaschutz, Energie- und Cyber-Sicherheit.

Ein weiteres wichtiges Ziel ist der Abschluss eines  transatlantischen Wirtschaftsabkommens zwischen den Vereinigten Staaten und der EU.  

Partner bei globalen Herausforderungen

Die internationale Politik steht heute vor gewaltigen Aufgaben - gewaltsame Konflikte, scheiternde Staaten, Terrorismus, Verbreitung von Massenvernichtungswaffen, globale Wirtschaftsstabilität, Armutsbekämpfung, Epidemien, Ressourcenknappheit, Klimawandel und die Sicherheit im Cyberraum sind einige der globalen Fragestellungen, die kein Staat alleine bewältigen kann.

Gemeinsam verfügen die transatlantischen Partner über das nötige politische, wirtschaftliche und militärische Gewicht, um solchen Herausforderungen zu begegnen und die Zukunft zu gestalten.

US-Präsident Obama in Berlin

US-Präsident Obama in Berlin
© picture alliance / Sammy Minhoff

Bild vergrößern
US-Präsident Obama in Berlin

US-Präsident Obama in Berlin

US-Präsident Obama in Berlin

Ein grundlegendes Ziel der deutschen Außenpolitik ist daher, den transatlantischen Dialog weiter zu intensivieren und konkrete Kooperation zu vertiefen. Neben traditionell wichtigen Themen wie Abrüstung und wirtschaftliche Zusammenarbeit erweitern wir die transatlantische Agenda um "Zukunftsthemen" wie Klimaschutz, Energie- und Cyber-Sicherheit. In diesen und anderen Bereichen, die für die Menschen auf beiden Seiten des Atlantiks von unmittelbarer Bedeutung sind, treiben wir die transatlantische Vernetzung auf allen Ebenen gezielt voran.

Enge gesellschaftliche Verflechtung

Das enge transatlantische Verhältnis kommt auch in den vielfältigen gesellschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA zum Ausdruck. Austauschprogramme für Schüler und Studierende, Wissenschaftler, Künstler und Sportler haben eine lange Tradition.

Beziehungen EU-USA

EU und USA sind eng miteinander vernetzt. Auf Regierungsebene finden regelmäßig Konsultationen statt. Auf gesellschaftlicher Ebene wird der Dialog zwischen einer Vielzahl von Einzelpersonen, Gruppen und Verbänden gefördert. Wirtschaftlich sind die USA und die EU die am stärksten miteinander verflochtenen Regionen weltweit.


Stand 09.02.2013

Einreise & Aufenthalt

Auswärtiges Amt

Reise & Sicherheit

Außen- und Europapolitik

Ausbildung & Karriere