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Kolumbien

Kulturpolitik

Stand: September 2014

Kolumbien hat sich die Verbesserung der Bildung zum Zielgesetzt. In der PISA-Studie 2012 nahm das Land Platz 62 unter 65 ein.

Es  gilt eine neunjährige Schulpflicht. Der Unterricht an den staatlichen Schulen ist kostenlos.  Laut UNESCO (2011) wurden im Jahr 2008 ca. 93% aller kolumbianischen Kinder eingeschult. Kinder aus armen Verhältnissen und aus ethnischen Minderheiten sind stärker gefährdet, ihre Grundschulausbildung vorzeitig abzubrechen.

Es gibt im Lande ca. 300 (80 öffentliche, 220 private) Universitäten, technologische Institute und berufsbildende technische Fachhochschulen. Die Studiengebühren an staatlichen Hochschulen richten sich nach dem Einkommen der Eltern. Die Studienkreditbehörde ICETEX fördert über 500.000 Studenten.

Der nationale Ausbildungsdienst SENA bietet berufliche Aus- und Fortbildung an. Er ist in den Regionen verankert und erreicht pro Jahr ca. 7 Mio. Personen.

Die Forschungsförderungsbehörde COLCIENCIAS fördert Wissenschaftsprojekte – vermehrt auch gemeinsam mit Deutschland  in den Bereichen Biodiversität, Biotechnologie, Bioökonomie, Meeresforschung und Gesundheitsforschung.

Das Kulturministerium fördert die kulturelle Vielfalt Kolumbiens. Davon profitieren Tanz, Musik, Theater und bildende Kunst ebenso wie die traditionellen Sprachen und Traditionen der verschiedenen Volksgruppen im Land.

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 


Stand 12.09.2014

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