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Mauritius

Beziehungen zu Deutschland

Stand: November 2012

Politische Beziehungen

Die Beziehungen sind freundschaftlich und im Ausbau befindlich. Der deutsche Botschafter in Antananarivo/Madagaskar ist auch in Mauritius akkreditiert. Mauritius hat neben seiner Botschaft drei Honorarkonsuln in Deutschland (Hamburg, Düsseldorf und München). In internationalen Gremien, insbesondere bei Abstimmungen über Kandidaturen, gibt es eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und regelmäßige wechselseitige Unterstützung.


Wirtschaftliche Beziehungen

Die Handelsbeziehungen mit Deutschland sind ebenfalls ausbaufähig. Im Jahr 2011 wurden Waren im Wert von 96 Millionen Euro nach Mauritius exportiert und für 35,5 Millionen Euro aus Mauritius importiert. Die wichtigsten Einfuhren aus Mauritius sind Textilien und Zucker. Deutschland exportierte vor allem chemische Erzeugnisse, Maschinen sowie Kfz und Kfz-Teile. Mauritius nahm im deutschen Außenhandel im Jahr 2011 bei Einfuhr/Ausfuhr Platz 128 ein. 2011 besuchten über 70.000 deutsche Touristen das Land. Seit 1973 ist ein Investitionsförderungsvertrag in Kraft, seit 1981 ein Doppelbesteuerungsabkommen, dessen revidierte Fassung im Oktober 2011 unterzeichnet wurde und am 1. Januar 2013 in Kraft getreten ist.

Die entwicklungspolitische Zusammenarbeit wurde wegen des hohen Entwicklungsstandes von Mauritius weitgehend eingestellt. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der Pädagogische Austauschdienst (PAD) vergeben in begrenztem Umfang Stipendien, ebenso der Deutsche Akademische Auslandsdienst (DAAD). Die Friedrich-Ebert-Stiftung arbeitet mit politischen Institutionen wie Parlament und Regierung, mit Gewerkschaften und der Zivilgesellschaft zusammen. Dabei stehen inhaltlich die Humanisierung der Globalisierungsthematik und die Einbettung von Mauritius in den regionalen Kontext des südlichen Afrika im Vordergrund. Der DAAD beabsichtigt, sein Engagement in Mauritius in begrenztem Umfang zu verstärken.


Kulturelle Beziehungen

Die kulturelle Zusammenarbeit konzentriert sich auf die Vergabe von Stipendien. Das Goethe-Institut ist durch einen Kulturmanager in Mauritius vertreten.

Das Interesse an der deutschen Sprache wächst nicht zuletzt angesichts des deutschen Wirtschaftsengagements (Direktinvestitionen, Tourismus). Deutschunterricht wird derzeit an einer Tourismusschule sowie an vier mauritischen Gymnasien erteilt, ist aber in den Lehrplänen noch nicht verankert.

Das Deutschlandbild ist ausgesprochen positiv, deutsche Produkte aller Art (insbesondere PKW der Mittel- und Oberklasse) genießen hohes Ansehen; die Medien berichten über bedeutendere Vorgänge in Deutschland, auch über Sportereignisse.

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 


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