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Pressemitteilung

Menschenrechtsbeauftragte Kofler anlässlich des Weltwassertages

22.03.2017

Die Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, Bärbel Kofler, erklärt anlässlich des Weltwassertages (22.03.17):

Weltweit fließen 80 Prozent des Abwassers ungereinigt ins Ökosystem zurück. Verschmutztes Trinkwasser und schlechte Sanitärversorgung sind unter den wichtigsten Ursachen für Erkrankungen wie Cholera, Ruhr, Typhus oder Polio, an denen noch immer jährlich eine große Zahl von Menschen stirbt.

Sicher aufbereitetes Abwasser ist eine erschwingliche und nachhaltige Quelle für Wasser, Energie aber auch Nährstoffe und wiedergewinnbare Materialien, auf die wir in Zukunft nicht mehr verzichten dürfen. Noch immer wird diese Ressource zu wenig genutzt.

Hintergrund:

Deutschland hat sich international seit 2008 für die Anerkennung der Menschenrechte auf sauberes Trinkwasser und Sanitärversorgung eingesetzt. 2010 hat die VN-Generalversammlung das Menschenrecht auf sauberes Trinkwasser und Sanitärversorgung erstmals mit einer Resolution offiziell anerkannt. Gemeinsam mit Spanien bringt Deutschland im Menschenrechtsrat und in der Generalversammlung alle zwei Jahre Resolutionen ein, mit denen diese Rechte weiter gestärkt und umgesetzt werden sollen. Die Bundesregierung unterstützt die Arbeit des Sonderberichterstatters für Wasser und Sanitärversorgung, Léo Heller, um für die Bedeutung der Menschenrechte mehr Aufmerksamkeit zu erreichen. Zudem unterstützt die Bundesregierung Pläne für eine verbesserte Effizienz der internationalen Wasserarchitektur – als Teil einer vorausschauenden Außenpolitik, um Konflikte die auch durch immer knapper werdende Ressourcen entstehen, frühzeitig zu erkennen und zu entschärfen.

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