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Litauen

Beziehungen zu Deutschland

Stand: März 2013

Deutschland wird als wichtiger Staat der EU, als große Wirtschaftsmacht und als Litauen eng verbundener Partner gesehen. Durch frühere Zugehörigkeit Kleinlitauens (Memelland) mit den Städten Klaipeda (Memel) und Šilute (Heydekrug) zum Deutschen Reich besteht eine historische Verbindung zu Deutschland. Die bilateralen Beziehungen sind am 28. August 1991 wieder aufgenommen worden. Sie sind gut und entwickeln sich auf stabiler Grundlage. Sie basieren auf solidarischer Partnerschaft in EU und NATO sowie auf einem dichten Netz von Kontakten in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft.

Deutschland ist nach Russland der zweitgrößte Handelspartner Litauens und ein wichtiger Investor.

Rechtliche Grundlage für die deutsch-litauischen Kulturbeziehungen ist das am 21. Juli 1993 in Bonn unterzeichnete Kulturabkommen. In Wilna besteht ein Goethe-Institut, es existieren zahlreiche künstlerische und zivilgesellschaftliche Verbindungen und Partnerschaften. Neben 49 Städte- und Kreispartnerschaften gibt es einen regen Schüler-, Universitäts- und Jugendaustausch. Am Jesuitengymnasium in Wilna wurde am 1. September 2010 ein (einzügiger) deutscher Zweig eingeführt. Ein deutsch-litauisches Kriegsgräberabkommen wurde am 04. Juli 1996 unterzeichnet; seither sind mehrere deutsche Soldatenfriedhöfe eingeweiht und in Stand gesetzt worden.



Hinweis

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.