Hauptinhalt

Guinea-Bissau

Beziehungen zu Deutschland

Stand: April 2017

Die Bundesrepublik Deutschland hat Guinea-Bissau als Staat am 12. August 1974 anerkannt. Seit 1975 unterhalten die beiden Länder diplomatische Beziehungen. Vor dem Ende des Ost-West-Konflikts war insbesondere die DDR im sozialistischen Guinea-Bissau stark engagiert. Zahlreiche Bissauer, darunter auch der 2012 verstorbene Staatspräsident Malam Bacai Sanhá sowie jetzt amtierende Regierungsmitglieder, haben in der früheren DDR studiert.

Seit Juli 2014 existieren wieder normale politische Beziehungen. Nach dem Putsch von April 2012 hatte Deutschland die Zusammenarbeit mit der Übergangsregierung auf technisch notwendige Kontakte beschränkt. Seit August 2015 leidet das Land nach der Entlassung von Premierminister Domingos Simões Pereira erneut unter wechselnden Regierungen, politischen Konflikten zwischen den staatlichen Verfassungsorganen und einer Blockade der Parlamentsarbeit. Afrikanische Regionalorganisationen (AU, ECOWAS) versuchen im innenpolitischen Konflikt zu vermitteln.

Es gibt seit 1998 keine bilaterale Entwicklungszusammenarbeit mehr. Deutschland fördert Projekte zivilgesellschaftlicher Organisationen wie etwa des Weltfriedensdienstes und grundbedürfnisorientierte Kleinstprojekte lokaler Organisationen. Gemeinsam mit den Institutionen der EU, internationalen Organisationen und bilateralen Partnern unterstützt DEU die politischen Stabilisierungs- und wirtschaftlichen Reformanstrengungen des Landes.

Die deutsche Firma Fresenius installiert derzeit ein Dialysezentrum in Bissau.

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 


Seite teilen:

Einreise & Aufenthalt

Auswärtiges Amt

Reise und Sicherheit

Außen- und Europapolitik

Ausbildung & Karriere