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Menschenrechte weltweit schützen

Menschenrechte haben viele Gesichter. Kinder, Frauen, Aktivisten, Behinderte, Opfer von Folter und Menschenhandel - sie alle benötigen den besonderen Schutz durch die Staatengemeinschaft. Damit die Betroffenen nicht in Vergessenheit geraten, wird  jedes Jahr am 10. Dezember der Tag der Menschenrechte begangen. Er erinnert daran, dass die Generalversammlung der Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte angenommen hat.

Menschenrechtsorganisationen in aller Welt nehmen diesen Tag zum Anlass, um Verstöße gegen die Menschenrechte anzuprangern. Am 10. Dezember wird in Oslo traditionell auch der Friedensnobelpreis verliehen. 

Der Stuhl bleibt leer - der Nobelpreis wurde in Abwesenheit des inhaftierten Preisträgers Liu Xiaobo vergeben

Der Stuhl bleibt leer - der Nobelpreis wurde in Abwesenheit des inhaftierten Preisträgers Liu Xiaobo vergeben
© picture-alliance/dpa

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Der Stuhl bleibt leer - der Nobelpreis wurde in Abwesenheit des inhaftierten Preisträgers Liu Xiaobo vergeben

Der Stuhl bleibt leer - der Nobelpreis wurde in Abwesenheit des inhaftierten Preisträgers Liu Xiaobo vergeben

Der Stuhl bleibt leer - der Nobelpreis wurde in Abwesenheit des inhaftierten Preisträgers Liu Xiaobo vergeben

Er ging im Jahr 2012 an die Europäische Union "für über sechs Jahrzehnte, die zur Entwicklung von Frieden und Versöhnung, Demokratie und Menschenrechten in Europa beitrugen", so das Komitee des Friedensnobelpreises in Oslo. Außenminister Westerwelle nannte die Europäische Union das erfolgreichste Friedensprojekt der Geschichte.

Außerdem verleiht das Europäische Parlament jährlich im Umfeld dieses Tags den Sacharow-Preis für geistige Freiheit - 2012 an die iranische Anwältin Nasrin Sotudeh und an den ebenfalls iranisch-stämmiogen Regisseur Jafar Panahi.

Kein Frieden ohne Menschenrechte

Außenminister Westerwelle würdigte die Bedeutung der Menschenrechte und ihren weltweiten Schutz:

Sie sind universell, unveräußerlich und unteilbar. Nur wenn Menschenrechte respektiert werden, kann es dauerhaft Frieden und wirtschaftliche Entwicklung geben.

Doch hier bleibe noch viel zu tun. Noch immer  gebe es zu viele Menschen, die hinter Gitter kommen, weil sie ihre Meinung frei sagen wollen, die Opfer von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit werden oder wegen ihres Glaubens verfolgt werden.

Rechte von Kindern

Besonderer Einsatz ist nötig, um die Rechte von Kindern zu schützen. Die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen ist von 193 Staten der Welt ratifiziert worden. Kein anderer völkerrechtlicher Vertrag hat eine derart universelle Gültigkeit. Doch noch immer werden Kinder in Teilen der Welt als Kindersoldaten missbrauch, zu Kinderarbeit gezwungen oder ihre Rechte werden in sonstiger Weise grob verletzt

Minister Westerwelle bekräftigte daher: 

Wir wollen unsere anstehende Mitgliedschaft im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen auch dazu nutzen, den Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten zu verbessern.“

Weitere Informationen zur deutschen Menschenrechtspolitik


Stand 08.07.2013

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