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Wirtschaftslage und Wirtschaftsstruktur

Stand: März 2014

St. Vincent und die Grenadinen sind wie alle kleinen Inselstaaten von den Folgen des Klimawandels besonders betroffen. Die Küstenerosion ist in St. Vincent besonders weit fortgeschritten. Außerdem wurde das Land in den letzten Jahren besonders heftig von Unwettern heim gesucht, die schwere wirtschaftliche Schäden angerichtet haben. Die Regierung hat daher den Klimawandel zum Schwerpunkt ihres Vorsitzes in der karibischen Staatengemeinschaft CARICOM, den sie 2014 inne hat, erklärt.

St. Vincent und die Grenadinen gehört zu den wirtschaftlich schwächeren Staaten der Region. Es hat eine wenig diversifizierte Wirtschaft und kaum natürliche Ressourcen. Die wichtigsten Bereiche der Wirtschaft sind Landwirtschaft und Tourismus, hier nicht zuletzt der Yachttourismus.

2013 soll die Wirtschaft erstmals seit 2007 wieder gewachsen sein, nach Regierungsangaben um 2%. Ende 2013 vernichteten jedoch Überschwemmungen und Verwüstungen infolge schwerer Regenfälle mindestens 15% des Bruttoinlandsprodukts. Hinzu kommen Schäden durch Hurrikan „Tomas“ im Oktober 2010 von über 40 Mio. € sowie durch Überschwemmungen und Erdrutsche im April 2011 in Höhe von umgerechnet etwa 30 Mio. €.

St. Vincent und die Grenadinen sind Mitglied der Organisation Ostkaribischer Staaten (OECS) und der OECS-Währungsunion, die durch die ostkaribische Zentralbank (ECCB) koordiniert wird. Alle OECS-Staaten haben den EC-Dollar als gesetzliches Zahlungsmittel. Bei einer Inflationsrate von zuletzt 0,3% herrscht Preisstabilität.

Als Unterzeichner des Petrocaribe-Abkommens erhält das Land Unterstützung durch Venezuela. Im April 2009 trat es darüber hinaus der von Venezuela dominierten „Bolivarianischen Alternative für die Völker unseres Amerika“ (ALBA) bei.

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.