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Usbekistan

Außenpolitik

Stand: März 2015

Die usbekische Außenpolitik versucht, durch den gezielten Ausbau der Kontakte zu den wichtigsten Einflussmächten das für ihre Interessen beste Ergebnis zu erhalten.

Usbekistan geht dabei davon aus, dass Russland seinen wirtschaftlichen und politischen Einfluss in Zentralasien vertiefen will. Dem Anliegen Russlands hinsichtlich verstärkter Integration in die von ihm initiierten Strukturen entzieht sich Taschkent. China wiederum wird die Absicht zugeschrieben, in Zentralasien eine wirtschaftlich dominierende Position erlangen zu wollen. Den USA gewährt Usbekistan Transitmöglichkeiten für die Versorgung der US-Truppen in Afghanistan. Dabei geht Usbekistan davon aus, dass es vorerst nicht zu einem vollständigen amerikanischen Rückzug aus Zentralasien kommen wird.

Die Europäische Union hat im Oktober 2009 ein Auslaufen der restlichen Sanktionen gegenüber Usbekistan beschlossen, die im November 2005 in Folge der Ereignisse von Andijan (blutige Niederschlagung von Protesten durch die Armee) verhängt worden waren, fordert aber weiterhin nachhaltige Verbesserungen der usbekischen Menschenrechtspolitik.


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