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Reform weiterer Institutionen der Vereinten Nationen

Reform der Entwicklungszusammenarbeit der Vereinten Nationen

Der Weltgipfel 2005 beauftragte den VN-Generalsekretär, Vorschläge für eine Restrukturierung der operativen Aktivitäten der VN auf den Gebieten Entwicklung, Humanitäre Hilfe und Umwelt vorzulegen. Zu diesem Zweck hat er im Februar 2006 ein hochrangiges Panel zu systemweiter Kohärenz (High-level plenary on system-wide coherence, HLP-SWC) eingerichtet. Kernstück der Empfehlungen des HLP-SWC ist das "One UN"-Prinzip auf Länderebene:

Alle in einem Entwicklungsland tätigen VN-Organisationen sollen künftig mit einem gemeinsamen Länderprogramm, einem gemeinsamen Budgetrahmen und einem gemeinsamen Büro unter einem gemeinsamen Koordinator (Resident Coordinator) operieren. Seit 2007 sind acht Länder (Vietnam, Pakistan, Mosambik, Tansania, Ruanda, Uruguay, Kapverdische Inseln, Albanien) dabei, als Pilotländer dieses Prinzip umzusetzen.

Schlussbericht des HLP-SWC (Englisch)

Reform der mit Gleichstellungsfragen befassten Einheiten des VN-Sekretariats

2007 legte ein vom VN-Generalsekretär eingesetztes hochrangiges Reform-Panel auch Vorschläge zu einer Reform der mit Gender-Fragen (Gleichstellung und Status der Frau) befassten Strukturen im VN-System vor. Ziel war, bestehende Defizite in der Arbeit (wie Fragmentierung Führungsmangel) zu beheben und die bestehenden Strukturen in einer neuen VN-Gender-Einheit zu vereinen. 

Anfang Juli 2010 wurde in New York die neue Organisation für Frauen und Gerechtigkeit "UN-Women" gegründet, die am 1. Januar 2011 ihre Arbeit aufnehmen wird. UN-Women vereinigt vier bisher bestehende Organisationen der VN (UNIFEM, INSTRAW, OSAGI, DAW).

Sie wird das Empowerment von Frauen stärken, sich gegen Diskriminierung von Frauen und Mädchen und für die Gleichsetzung von Männern und Frauen auch bezüglich dem Empfang von Entwicklungshilfe, bei der Förderung von Menschenrechten und bei Humanitär- und Friedensaktionen einsetzen.

UN Women (Englisch)


Stand 02.08.2010

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