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Die 66. Crew stellt sich vor
Herzlich willkommen!
Wir, die 66. Crew, haben am 2. Mai 2011 unseren 14-monatigen Vorbereitungsdienst in der Akademie Auswärtiger Dienst in Berlin-Tegel begonnen. In den kommenden Monaten werden uns Völkerrecht, Sprachen, Volkswirtschaftslehre und Politik zurück auf die Schulbank holen. Damit sind die Fächer, die uns bevorstehen, genauso vielseitig wie die Lebensläufe in unserem bunten Jahrgang. Mit unseren Biographien wollen wir uns daher kurz vorstellen:
Paul Amann (*1979)
studierte Volkswirtschaft an der Universität Hamburg und an der Wirtschaftsuniversität Prag. Während des Studiums absolvierte er diverse Praktika, unter anderem bei der Delegation der Deutschen Wirtschaft in St. Petersburg und bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Skopje. Nach dem Studium war er bei einem britischen Verkehrskonzern im Bereich Schienengüterverkehr tätig, wo er zuletzt für Prozesskoordination, Produktionscontrolling und Change Management zuständig war. Er spricht auch verhandlungsfähiges Russisch.
Gunnar Berkemeier (* 1980)
war nach dem Studium der Internationalen Beziehungen in Dresden, Honolulu und Genf an der Ständigen Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen in Genf als Referent für Menschenrechte und später für internationale Gesundheitspolitik zuständig. Anschließend wechselte er als Beigeordneter Sachverständiger zu den Vereinten Nationen. Zunächst war er für ein Jahr im Hochkommissariat für Menschenrechte tätig und ab 2009 für das Entwicklungs-programm der Vereinten Nationen (UNDP), wo er zu Rechtsstaatsförderung in Konflikt- und Nachkonfliktländern arbeitete.
Jan J. Blezinger (*1970)
stammt ursprünglich von den Höhen des Schwarzwaldes, hat aber die letzten fünfzehn Jahre damit verbracht, im Dienste des Auswärtigen Amts diverse Länder in Osteuropa, Westafrika, Mittelamerika und Zentralasien zu erkunden und nebenbei Zusatzqualifikationen wie Privatpilotenlizenz, Tauchschein etc. zu erwerben. An der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin hat er berufsbegleitend Europäisches Verwaltungsmanagement studiert. Seine Masterarbeit beschäftigt sich mit den Aussichten für eine künftige EU-Mitgliedschaft der Republik Moldau, wo er zuletzt als Kanzler, also Leiter der Verwaltung, tätig war. Dabei hat er festgestellt, dass es auch zu Hause noch einiges zu lernen gibt und sich deshalb jetzt für die Akademie Auswärtiger Dienst entschieden. Spricht auch Spanisch und Rumänisch und kommt natürlich auch mit Alemannisch zurecht.
Dominik Bohnen (*1984)
ist seit seiner Zeit als Austauschschüler in den USA immer wieder im Ausland gewesen. Seinen Zivildienst absolvierte er in einem Projekt für Straßenkinder in Ghana. Während seines Studiums der Regionalwissenschaften Ostasien in Köln und Shenyang, VR China, hat er sich mit chinesischer Sprache, Kultur, Politik und Wirtschaft vertraut gemacht. Er interessiert sich für die Themen der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung von Gesellschaften. Spricht und schreibt auch Chinesisch.
Milena Dech (geb. Hanemann) (*1984)
studierte Politologie, Interkulturelle Kommunikation sowie Neuere und Neueste Geschichte an der LMU München und engagierte sich als Tutorin im Bereich internationale Zusammenarbeit und Vereinte Nationen. Während ihres Studiums absolvierte sie ein Praktikum im Planungsstab des Auswärtigen Amtes und arbeitete zum Thema Anti-Korruption für die GTZ (heute GIZ) in Paraguay. Sie forschte ein Jahr in Litauen über Dezentralisierung und lokale Bürgerpartizipation und war Praktikantin an der dortigen Deutschen Botschaft sowie der Vertretung der EU-Kommission. Von 2009 bis 2011 arbeitete sie für Siemens Leadership Excellence in München. Sie spricht auch Spanisch, Litauisch und ein wenig Guaraní.
Kathrin Deschauer (*1981)
studierte Politikwissenschaft, Germanistik und Romanistik in Würzburg und Rennes. Praktika absolvierte sie u.a. in Politikberatungsagenturen in Berlin und Sevilla. Darüber hinaus war sie studentische Mitarbeiterin an Forschungsprojekten des Instituts für Europaforschung und Internationale Beziehungen der Universität Würzburg. Nach dem Studium gewann sie als Robert-Schuman-Stipendiatin Einblicke in das Generalsekretariat des Europäischen Parlaments in Luxemburg. Im Rahmen eines Absolventenprogramms war sie Regionalanalystin bei der NATO in Mons (Belgien). Zuletzt arbeitete sie als parlamentarische Referentin im Europäischen Parlament in Brüssel. Sie spricht auch Spanisch.
Johannes Dietrich (*1977)
wuchs in einer großen Familie in Schleswig-Holstein auf. Er verbrachte ein Schuljahr in Lyon und studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Potsdam, Paris 1 Panthéon-Sorbonne (Licence en Droit) und an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Europastudien am College of Europe in Natolin/Warschau (Master of Arts.). Er absolvierte Ausbildungsstationen u.a. in einer Kanzlei für Europarecht in Brüssel, im Fachbereich Europa des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages und im Referat für die Prozessvertretung Deutschlands vor den Europäischen Gerichten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Nach seinem zweiten juristischen Staatsexamen fertigte er seine Dissertation im Rahmen des Europäischen Graduiertenkollegs „Systemtransformation und Wirtschaftsintegration im zusammenwachsenden Europa“ der Universitäten Heidelberg, Krakau und Mainz an und verbrachte dabei einige Zeit in Krakau. Zuletzt war er zwei Jahre Rechtsanwalt für öffentliches Wirtschaftsrecht in der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer in Berlin. Er spricht auch Polnisch.
Karl Philipp Ehlerding (*1981)
lernte nach dem Wehrdienst ein halbes Jahr in Costa Rica Spanisch, arbeitete dort in einer landwirtschaftlichen Genossenschaft und war vom Leben im Ausland begeistert. Es folgte ein Studium der Rechtswissenschaften in Greifswald, Madrid und Hamburg, das er mit einem Bachelor im deutschen Recht und einem Master im Völker- und Europarecht abschloss. Ein Studienpraktikum an der Deutschen Botschaft in Sanaa bestärkte seinen Wunsch, in den Auswärtigen Dienst einzutreten. Zunächst sammelte er jedoch weitere Erfahrungen als Graduiertenpraktikant in zwei Tochtergesellschaften eines deutschen Konzerns in den USA und im Generalsekretariat des Rates der EU in Brüssel sowie als Geschäftsführer einer GmbH.
Nabil El Eid (*1978)
studierte Rechtswissenschaften in Göttingen, Paris, Berlin und London (LL.M.). Sein Rechtsreferendariat absolvierte er in Hamburg mit Stationen in Frankfurt am Main und London. Anschließend arbeitete er für eine führende international tätige Wirtschaftskanzlei in Frankfurt am Main und London. Er spricht Arabisch und kann es auch ein wenig lesen.
Ole Funke (*1981)
hat seine Leidenschaft für den Auswärtigen Dienst während einer intensiven zweijährigen Tätigkeit als Referent für europäische Wirtschafts- und Finanzfragen im Auswärtigen Amt entdeckt. Zum Studium verschlug es ihn zunächst für ein einjähriges Studium Generale an das Leibniz Kolleg nach Tübingen. Es folgten ein Bachelorabschluss in Philosophy & Economics von der Universtität Bayreuth sowie das Masterstudium Public Policy an der Hertie School of Governance in Berlin. Erste berufliche Erfahrungen und Praktika sammelte er unter anderem im Deutschen Bundestag und bei der Weltbank in Indonesien.
Marian Gordzielik (*1977)
absolvierte die Ausbildung zum Offizier. Er studierte an der Universität der Bundeswehr München Staats- und Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Geschichte. Während dieser Zeit nahm er am National Model United Nations in New York teil. Nach dem Studium diente er zunächst in der Artillerietruppe und wurde als Experte seiner Truppengattung zu militärischen Übungen im Rahmen der transatlantischen und europäischen Sicherheitsarchitektur entsandt. In den Folgejahren bildete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität der Bundeswehr München junge Offiziere und Offizieranwärter im Fachgebiet Geschichte akademisch aus. Zuletzt war er stellvertretender Leiter der Operationszentrale im Einsatzführungskommando der Bundeswehr. In dieser Funktion zählte es zu seinen Aufgaben, Maßnahmen des Krisenmanagements zu koordinieren und zu überwachen.
Isabelle Gras (*1978)
studierte Politikwissenschaften, Volkswirtschaftslehre und Gegenwartsbezogene Sinologie an den Universitäten Trier, Nanjing und Kunming (China). Nach Studienabschluss war sie bei der OECD in Paris vor allem im Bereich ‚Public Governance’ tätig. Ihr Promotionsstudium führte sie für ein Jahr an die Harvard University, zu längeren Forschungsaufenthalten nach China und zuletzt wieder nach Paris. Derzeit schließt sie ihre Dissertation zur chinesischen Industriepolitik am Beispiel Shanghais ab. Sie spricht auch Chinesisch und etwas Spanisch und Russisch.
Stefanie Hallmann (*1980)
studierte zunächst ein Jahr französische Literatur in Grenoble. Anschließend absolvierte sie einen Masterstudiengang in Politikwissenschaften mit Schwerpunkt internationale Beziehungen und Entwicklungszusammenarbeit am Institut d’Etudes Politiques in Paris. Das Grundstudium verbrachte sie auf dem deutsch-französischen Campus von Sciences Po in Nancy sowie an der Universitat Autònoma de Barcelona. Parallel zum Studium sammelte sie berufliche Erfahrungen u.a. in einer Fair Trade Organisation und bei der UNESCO. Anschließend war sie als Lehrbeauftragte am Institut d’Etudes Politiques tätig und beschäftigt sich im Rahmen ihrer Promotion im Fachbereich Soziologie mit kommunaler Entwicklungshilfe. Sie spricht auch Spanisch und hat Grundkenntnisse des Russischen.
Dr. Frederik Hanke (*1978)
studierte Rechtswissenschaften in Hamburg und Bordeaux. Während eines Praktikums bei der Außenhandelskammer in Saudi-Arabien entdeckte er seine Leidenschaft für den Nahen und Mittleren Osten. Nach dem Studium arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Europa-Kolleg Hamburg sowie als Lehrbeauftragter der Universität Hamburg. Seinen Studienschwerpunkt legte er im Internationalen Privatrecht, über das er auch promovierte. Im Laufe seines Referendariats absolvierte er Stationen im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie sowie in einer internationalen Rechtsanwaltskanzlei in Kairo. Nach dem Referendariat arbeitete er in einer auf das internationale Wirtschaftsrecht spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei in Hamburg. Er spricht Arabisch und auch Persisch.
Susanne Henn (*1977)
hat die Reiselust vermutlich von ihrem polyglotten Großvater geerbt, der sich schon als Schüler mit einem Bananendampfer nach Brasilien aufmachte. Die gebürtige Kölnerin studierte in Bonn, Melbourne und Cardiff Geisteswissenschaften und Journalistik. Im Anschluss daran absolvierte sie ein Volontariat bei der Deutschen Welle und arbeitete mehr als acht Jahre für den deutschen Auslandsrundfunk - zuletzt als Redakteurin in Bonn, wo sie Koproduktionen in Entwicklungs- und Schwellenländern organisierte. Davor berichtete sie aus Brüssel über EU, NATO und Benelux und bereiste als Reporterin fast alle Kontinente der Welt. Gerne würde sie auch so viele Sprachen fließend sprechen wie ihr Opa, nämlich sieben. Zurzeit übt sie Spanisch und Niederländisch.
Margarete Jacob (*1982)
studierte Politikwissenschaften und internationale Sicherheitspolitik in einem deutsch-französischen Studiengang an der Freien Universität Berlin, dem Institut d’Etudes Politiques de Paris und dem Institut d’Etudes Politiques de Lyon. Studienbegleitend absolvierte sie Praktika bei Amnesty International, dem Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, dem Audiodienst der Deutschen Presseagentur und arbeitete in sozialen Projekten in Guatemala und Senegal mit. Als studentische Mitarbeiterin war sie im Deutschen Bundestag zu Fragen der Entwicklungspolitik tätig. Nach ihrem Studium arbeitete sie zunächst für den Entwicklungsausschuss der OECD in Paris. Ihr Weg führte sie dann zur GIZ (vormals GTZ), wo sie im Sektorvorhaben Good Governance und Demokratie in Eschborn beschäftigt war.
Moritz Jacobshagen (*1984)
studierte zuerst Internationale Beziehungen im Schweizer St. Gallen und absolvierte dann Masterprogramme am Institut d'Etudes Politiques de Paris und an der London School of Economics in Internationaler Politischer Ökonomie. Während seiner Studienzeit sammelte er Berufserfahrung am Deutschen Generalkonsulat in Recife, Brasilien, beim Bundesverband der Deutschen Industrie in der Abteilung Internationale Märkte und als Unternehmensberater bei The Boston Consulting Group. Danach arbeitete er bis zu seinem Einstieg im AA bei McKinsey & Company. Er spricht auch Spanisch und Portugiesisch sowie etwas Arabisch.
Kathrin Jaschke (*1980)
studierte im Anschluss an einen Sprachaufenthalt in Guatemala Jura in München, Adelaide und Salamanca. Dabei sammelte sie praktische Erfahrungen unter anderem in einer Kanzlei in Spanien und in einem Unternehmen in Mexiko. Das Referendariat im Oberlandesgerichtsbezirk München führte sie danach in eine Wirtschaftskanzlei nach New York sowie an die Deutsche Botschaft in Lima und weckte damit ihr Interesse für die Arbeit im Auswärtigen Dienst. Nach zweijähriger Tätigkeit als Rechtsanwältin in einer Wirtschaftskanzlei in München und Hamburg promoviert sie nun zum Thema Korruptionsbekämpfung im Rahmen der Welthandelsorganisation. Sie spricht auch Spanisch und ist außerdem Leichtathletiktrainerin.
Justus Maximilian Kemper (*1982)
hatte seine erste prägende Auslandserfahrung während eines Highschool-Jahres in New York. Nach Abschluss seines Zivildienstes studierte er Betriebswirtschaft mit Spanisch an der Universität Bayreuth. Während dieses Studiums absolvierte er mehrere Praktika in der Wirtschaft, studierte ein Semester lang an der Universidad Nacional in Córdoba, Argentinien, und verbrachte drei Monate an der Deutschen Botschaft in Panama Stadt. Nach dem Studium arbeitete er im Bereich der Berufsbildung für den Deutschen Entwicklungsdienst in Uganda. Er spricht auch Spanisch und ein wenig Luganda.
Joachim Knodt (*1978)
Er hat Verwaltungswissenschaft an den Universitäten Marburg, Potsdam und Strasbourg studiert und anschließend am Europakolleg in Natolin/Warschau vertieft. Während des Studiums arbeitete er u.a. für eine Europaabgeordnete in Strasbourg und als Carlo-Schmid-Fellow bei der OSZE in Sarajewo. Nach Studienabschluss war er zunächst Berater bei Roland Berger Strategy Consultants und anschließend Vorstandsreferent der Roland Berger Stiftung. Zuletzt arbeitete er für Google in Berlin. Er ist Associate der Stiftung Neue Verantwortung, Schülermentor in Berlin-Neukölln und nimmt regelmäßig an internationalen Wahlbeobachtungen teil, zuletzt in Guinea.
Jonas Koll (*1983)
wuchs in Tansania, Deutschland und Kenia auf. Nach dem Abitur in Nairobi machte er sich nach Deutschland auf, um in einem Stahlwerk zu jobben. Im Anschluss an seinen Zivildienst studierte er in Bayern und Beirut Politikwissenschaft, VWL, Geschichte sowie etwas Theologie und Philosophie und schrieb seine Abschlussarbeit über die libanesische Hisbollah. Bis zum Beginn der Attaché-Ausbildung war er im Auswärtigen Amt als Referent für die D.R. Kongo und die Region der Großen Seen in Afrika zuständig. Neben Swahili spricht er Spanisch sowie ein wenig Arabisch und arbeitet an Grundkenntnissen in Chinesisch.
Johnny Kramer (*1978)
war im Rahmen eines Schüleraustauschs für ein Jahr zwischen 1994 und 1995 in Jaroslawl in Russland. Nach dem Abitur im Schwäbischen und dem Zivildienst auf einem von geistig Behinderten betriebenen Bauernhof erfolgte 1999 der Einstieg im gehobenen Auswärtigen Dienst. Anschließend war er an den Generalkonsulaten in Chicago und Istanbul, den Botschaften in Kiew und Sofia und die letzten drei Jahre in Berlin in der Abteilung für Kultur und Kommunikation tätig. Er spricht auch Russisch und hat Grundkenntnisse in Bulgarisch.
Eike Hendrik Krebs (*1979)
studierte Rechtswissenschaften an der Universität Passau und der Universidad Católica de Córdoba (Argentinien). Während des Studiums absolvierte er eine fachspezifische Fremdsprachenausbildung in Spanisch und Portugiesisch und Praktika u.a. in der Personalabteilung eines deutschen Unternehmens in Buenos Aires und in einer Anwaltskanzlei in Porto (Portugal). Während des anschließenden Rechtsreferendariats war er u.a. in einer Kanzlei für Arbeitsrecht in Düsseldorf und der Rechts- und Steuerabteilung der Deutsch-Portugiesischen Industrie- und Handelskammer in Lissabon tätig. Nach der Zweiten Staatsprüfung am Oberlandesgericht Düsseldorf absolvierte er an der Universität zu Köln den Masterstudiengang Europäische Rechtslinguistik (Schwerpunktsprache Spanisch). Währenddessen arbeitete er für einen Fernsehsender in Köln. Er spricht auch Spanisch und Portugiesisch und verfügt über Grundkenntnisse des Italienischen und Rumänischen.
Dennis Kumetat (*1980)
studierte als Stipendiat des Evangelischen Studienwerkes Villigst Geschichte, Ev. Theologie, Philosophie und Sozialwissenschaften in Bonn, Beirut und Köln (M.A.) sowie Nahoststudien an der American University of Beirut (MA). Ab 2008 promovierte er an der London School of Economics zur Systemintegration von erneuerbaren Energien in Algerien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Er absolvierte Praktika bei der Stiftung Wissenschaft und Politik, dem Deutschen Orientinstitut Beirut und im nordrhein-westfälischen Landtag. Während seiner Promotion sammelte er Unterrichtserfahrungen als Dozent an der LSE sowie in diversen Summer Schools und arbeitete als Gastwissenschaftler am Gulf Research Center Dubai und an der Science Po Paris. Des Weiteren kooperierte er eng mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie, und mit mehreren politischen Stiftungen im Bereich der erneuerbaren Energien. Er spricht auch Arabisch und hat Grundkenntnisse in Spanisch und Russisch.
Anne-Sophie Legge (*1983)
zog es nach dem Abitur zunächst ins Heimatland ihrer Mutter nach Frankreich. In Paris absolvierte sie eine Classe préparatoire am Lycée Louis-le-Grand. Ihr anschließender Master in Internationalem Management an der ESCP Europe führte sie neben Paris auch nach Berlin und London. Es folgte ein Master in Deutsch-Französischer Journalistik an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg und dem CUEJ in Straßburg. Journalistische Erfahrung sammelte sie vor allem bei einem Reportage-Projekt in einem Erdbebengebiet in China und danach in Italien. In Rom arbeitete sie als Auslandskorrespondentin der Nachrichtenagentur AFP, als freie Journalistin für Presse und Fernsehen und zuletzt als Pressereferentin für die humanitäre Organisation Caritas Internationalis. Sie spricht auch Italienisch, Spanisch und etwas Chinesisch.
Anne-Kristin Linke (*1977)
koordinierte bis April 2011 die Kultur- und Medienbeziehungen mit Afghanistan, Iran und Pakistan im Auswärtigen Amt. Davor arbeitete sie bei der GIZ im Bereich Frieden und Sicherheit, war für die OSZE-Mission sowie den DAAD in Tadschikistan tätig und arbeitete ein Jahr für das Goethe-Institut in Sibirien. Da in der Kürze bekanntlich die Würze liegt, führten sie weitere Arbeitsaufenthalte in die Republik Moldau und nach Usbekistan. Als OSZE-Wahlbeobachterin nahm sie an Missionen in Kirgisien und Tadschikistan teil. Theoretisch fundiert wurde diese Praxis durch ein Masterstudium der Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg und ein Magisterstudium der Germanistik, Philosophie und Psychologie an der Universität Leipzig. Anne spricht auch Russisch und hat die verschiedenen persischen Varietäten sowie Usbekisch gelernt.
Gerrit Eduard Meents (*1979)
war vor seinem Eintritt ins Auswärtige Amt Rechtsanwalt bei der Wirtschaftskanzlei Hengeler Mueller in Berlin. Er studierte Rechtswissenschaften in Freiburg und Münster sowie an der Universidad Autónoma de Madrid. Als Referendar absolvierte er Stationen bei der Deutschen Botschaft in Buenos Aires, der internationalen Wirtschaftskanzlei Clifford Chance in Düsseldorf und der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer in New York. Erste berufliche Erfahrungen sammelte er als Praktikant bei der Deutschen Bank in Frankfurt und dem Deutschen Generalkonsulat in Boston. Seinen Wehrdienst leistete der passionierte Skifahrer beim Gebirgsjägerbataillon in Bad Reichenhall. Bereits während der Schulzeit wurde seine Begeisterung für internationale Begegnungen durch ein High School Jahr in den USA geweckt.
Tim Nover (*1982)
entdeckte schon früh bei UN-Planspielen die Diplomatie für sich, entschied sich aber zunächst für ein Studium der Wirtschaftsinformatik an der International University in Bruchsal und verbrachte ein Austauschsemester in Mexiko. Um das Hobby internationale Politik doch noch zum Beruf zu machen, ging er nach Berlin und studierte dort Politikwissenschaft an der Freien Universität und später Public Policy an der Hertie School of Governance. Zwischenzeitlich sammelte er Erfahrungen u.a. als Software-Entwickler, Chefredakteur und in der Hochschulverwaltung, bevor es ihn 2009 als Referent in die Europaabteilung des Auswärtigen Amts verschlug. Er spricht auch Spanisch und arbeitet an seinen Grundkenntnissen in Polnisch.
Annette Pölking (*1979)
studierte Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Internationale Politik sowie Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Siegen, der UMASS Boston und der Universität Freiburg i.Brsg., wo sie 2004 in ihrer Magisterarbeit die amerikanische UNO-Politik analysierte. Danach arbeitete sie mehrere Jahre im Berliner Politikbetrieb, u.a. für die Körber Stiftung und die Atlantische Initiative e.V.. Das Auswärtige Amt konnte sie in den letzten zwei Jahren bereits als Referentin in der Abteilung Kultur und Kommunikation kennen lernen, wo sie u.a. für die multilaterale Kulturpolitik im Rahmen der EU zuständig war.
Anna-Lena Rückheim (*1985)
studierte Internationale Beziehungen und Völkerrecht in Dresden, Réunion, Genf und Cambridge, MA. Erste praktische Erfahrungen sammelte sie im Goethe-Institut Moskau, im Europabüro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Brüssel, bei der Delegation der Europäischen Kommission in Neu-Delhi, sowie an der Deutschen Botschaft in Kathmandu. Zuletzt arbeitete sie in der Abteilung für Entwicklungszusammenarbeit der OECD in Paris. Sie spricht auch Spanisch und etwas Russisch und sie lernt Chinesisch.
Dr. Kristin Schneidewindt (*1972)
studierte in Bonn und Grenoble Geschichtswissenschaft, Politische Wissenschaft sowie Öffentliches Recht, mit dem Schwerpunkt europäische Integration, und ist mit einer Arbeit zu den deutsch-französischen Beziehungen promoviert worden. Sie arbeitete zunächst im Bereich EU-Osterweiterung beim Institut für Europäische Politik, bevor sie das Büro einer Bundestagsabgeordneten als wissenschaftliche Mitarbeiterin leitete. Von dort ging es für drei Jahre nach Israel, unter anderem zur Vertretung der EU-Kommission. Seit der Rückkehr nach Berlin arbeitete sie zunächst bei einer Bundestagsabgeordneten und anschließend bei einer amerikanischen Nichtregierungsorganisation zu transatlantischen sicherheitspolitischen Fragen. Zuletzt war sie in der Pressestelle einer Bundestagsfraktion für Außenpolitik zuständig.
Dr. Jörg Schreiber (*1977)
ist begeisterter Tennisspieler und Schottland-Reisender. Er studierte Jura in Regensburg und Lyon mit dem Schwerpunkt auf Europarecht. Die Wahlstation des Referendariats absolvierte er beim Europäischen Parlament in Brüssel und promovierte anschließend zu einer Fragestellung aus dem Bereich des europäischen Strafrechts. Danach trat er als Referent im Bayerischen Staatsministerium des Innern in den Bayerischen Staatsdienst ein. Von dort wurde er an das Auswärtige Amt abgeordnet, wo er als Mitglied der EU-Koordinierungsgruppe vorwiegend europapolitische Justiz- und Innenthemen betreute.
Barbara Schumacher (*1983)
zog es nach dem Abitur zunächst nach Frankreich. Dort studierte sie Politikwissenschaften an der Sciences Po Paris, ergänzt durch Europastudien an der Universität Maastricht und einem Master in internationalen Beziehungen in Berlin. Sie arbeitete studienbegleitend am Institut für Europäische Politik und dem Studienkolleg zu Berlin. Anschließend absolvierte sie im Rahmen des Stiftungskollegs für Internationale Aufgaben Berufspraktika bei der GTZ in Georgien und der Europäischen Kommission in Brüssel. Erste Einblicke in die Arbeit des Auswärtigen Amtes gewann sie durch ein Praktikum in der Zentrale im Referat für Europarat und OSZE. Zuletzt war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung tätig.
Elena Siegmann (*1981)
absolvierte den Diplomstudiengang Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien mit anglo-amerikanischem Schwerpunkt an der Universität Passau sowie ein sechsmonatiges Auslandsstudium der Englischen Sprache und Literatur am Trinity College Dublin. Ein Praktikum in der Kulturabteilung des Auswärtiges Amtes in Berlin weckte ihre Begeisterung für den diplomatischen Dienst. Zunächst sammelte sie weitere Berufserfahrung in der Privatwirtschaft; außerdem arbeitete sie ein Jahr lang als Stipendiatin des Deutschen Entwicklungsdienstes in einem Wirtschafts- und Beschäftigungsförderungsprojekt in Namibia. Danach studierte sie Internationale Beziehungen an der Freien Universität Berlin und befasste sich dort im Rahmen ihrer Masterarbeit mit Initiativen zur Förderung von guter Regierungsführung und mehr Transparenz im Rohstoffsektor in den fragilen Staaten Westafrikas. Nach einem Praktikum bei der GTZ in Eschborn war sie zuletzt beim Indischen Generalkonsulat in Frankfurt am Main tätig. Sie spricht auch Spanisch und etwas Afrikaans.
Ramesh de Silva (*1981)
studierte deutsches und französisches Recht in Köln und Paris sowie europäische Politik- und Verwaltungswissenschaften in Brügge. Seinen Anderen Dienst im Ausland absolvierte er in der ländlichen Entwicklungszusammenarbeit in Sri Lanka. Als Stipendiat im Stiftungskolleg für internationale Aufgaben arbeitete er für die GTZ-Vertretung in Brüssel, das BMZ in Bonn und die Delegation der Europäischen Kommission in Ghana an der Vorbereitung des Accra High-Level Forum on Aid Effectiveness. Zuletzt war er als Aid Coordination Officer im Büro des UN Resident Coordinators in Mosambik u.a. für UN- und Geberkoordinierung zuständig.
Caroline Soder (*1973)
studierte Rechtswissenschaften in Tübingen und Mailand und arbeitete nach ihrem Studium zunächst vier Jahre lang bei L’Oreal in Paris im internationalen Hochschulmarketing, in der Unternehmenskommunikation und zuletzt als Marketingmanagerin. Von 2003 bis 2005 absolvierte sie ihr Rechtsreferendariat beim Kammergericht. Die Wahlstation leistete sie in der Politischen Abteilung der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen in New York ab. Dort arbeitete sie an der deutschen Initiative zur Reform des Sicherheitsrats mit. Nach dem Referendariat war sie zunächst beim Verbindungsbüro des Ratssekretariats der Europäischen Union bei den Vereinten Nationen tätig, wo sie Fragen des Millenniumsgipfels und zur Reform der Vereinten Nationen betreute. Ab 2006 war sie als Referentin an der Ständigen Vertretung in New York in der Politischen Abteilung im Bereich Sicherheitsrat beschäftigt. 2007 wechselte sie zu den Vereinten Nationen in New York. Dort war sie zuächst als Politische Referentin in der Abteilung für Friedenserhaltende Maßnahmen tätig, anschließend in der Abteilung für Politische Angelegenheiten für Pakistan, Afghanistan, Golfanreinerstaaten und Regionalorganisationen zuständig. Sie spricht auch Italienisch und Spanisch.
Miriam Ströbel (*1979)
studierte an der Universität Mannheim und dem Marlboro College (USA) Anglistische Literaturwissenschaft, Betriebswirtschaftslehre und Medien- und Kommunikationswissenschaften und absolvierte ein postgraduales Studium an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer. Sie war mehrere Jahre als Beraterin für Unternehmensverantwortung (CSR) und Nachhaltigkeit in Frankfurt am Main tätig. Weiterhin sammelte sie Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit, wo sie zuletzt Capacity-Building-Projekte im Agrar- und Nahrungsmittelsektor in Aserbaidschan, Usbekistan und der Ukraine betreute. Während ihres Studiums absolvierte sie Praktika in mehreren Verbänden und Unternehmen und arbeitete an der Bürgerbeteiligungsstrategie der Europäischen Kommission mit. Sie wuchs in Kenia und Deutschland auf.
Dr. Monika Tabaka-Dietrich (*1978)
wuchs in Polen auf und zog mit zehn Jahren nach Berlin. Sie studierte Rechtswissenschaft an der Universität Potsdam, als Stipendiatin der Deutsch-Französischen Hochschule an der Université Paris X Nanterre (Licence en Droit mit den Schwerpunkten Völker- und Europarecht) und an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie legte beide juristischen Staatsprüfungen in Berlin ab und wurde an der Freien Universität Berlin mit einer Dissertation zu grenzüberschreitender Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen promoviert. Ihre Ausbildungsstationen absolvierte sie u.a. in Kanzleien in Warschau und Miami sowie im Referat für Staats- und Verwaltungsrecht des Auswärtigen Amtes. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Staats-, Verwaltungs- und Steuerrecht von Prof. Dr. Markus Heintzen an der Freien Universität Berlin und zuletzt mehr als zwei Jahre Rechtsanwältin in der Kanzlei Gleiss Lutz in Berlin. Sie spricht auch fließend Polnisch.
Lena Viebrock (*1981)
verbrachte den Groβteil ihrer Kindheit und Jugend in Spanien und Chile, wo sie insgesamt elf Jahre lang Deutsche Auslandsschulen besuchte. Anschlieβend studierte sie in Hamburg Philosophie, Lateinamerikanistik, Portugiesisch (zeitweise mit einem Stipendium in Lissabon) und Journalismus. Am Lateinamerika-Institut des German Institute for Global and Area Studies war sie mehrere Jahre für die Pressedokumentation verschiedener Länder der Region verantwortlich. Praktika absolvierte sie u.a. im Pressebereich bei der ältesten spanischssprachigen Tageszeitung, in der Kulturredaktion des NDR sowie im entwicklungspolitischen Bereich bei UNICEF und mehrfach bei einer NGO im Niger. Sie ist seit Jahren als Dolmetscherin und Übersetzerin für Spanisch und Portugiesisch tätig und arbeitete zuletzt als Lehrerin an einer Primarschule in Hamburg.
Dr. Carsten Wieland (*1971)
ist Journalist, Autor und Politikberater. Als Nahost-Experte hat er zahlreiche Analysen und Bücher v.a. über Syrien publiziert und hält eine Gastprofessur an der Universidad Rosario in Bogotá. In Kolumbien war er von 2006 bis 2008 Büroleiter einer politischen Stiftung. Bevor er zum AA kam, leitete er die Abteilung Unternehmenskommunikation & Public Affairs bei der dpa. Nach einem Volontariat bei der dpa 1999 war er als Korrespondent u.a. in Washington, Tel Aviv und Kolumbien im Einsatz. Es folgte ein Aufenthalt in Damaskus, um an der Universität Arabisch zu lernen und ein Buch zu schreiben. Danach arbeitete er im Goethe-Institut in Kairo und München, bevor er als Politikberater und Public Policy Fellow an die Georgetown University in Washington ging. Er hat Geschichte, Politik, Philosophie und Internationale Beziehungen an der Humboldt-Universität Berlin, an der Duke University in North Carolina und an der Jawaharlal Nehru Universität in Neu-Delhi studiert. Er promovierte über einen Vergleich zur muslimischen Nationsbildung und ethnischen Konflikten in Bosnien und Indien/Pakistan. Während des Bosnienkriegs hat er 1994 aus Sarajevo berichtet.
Hikaru Ikarashi (*1983)
nimmt als japanischer Gastdiplomat am ersten Abschnitt der Ausbildung teil. Er studierte an der Kyoto-Universität in Kyoto Europäische und Deutsche Geschichte und schloss sein Studium im März 2007 mit einem Master ab. Seit April 2007 arbeitet er im Japanischen Außenministerium und war dort in der Abteilung für wirtschaftliche Integration für die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den EU-Staaten und Japan zuständig. Seit September 2009 studiert er am historischen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Ab Sommer 2011 ist er an die japanische Botschaft in Berlin versetzt.
Stand 06.05.2011
