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Towards global Energiewende: Berlin Energy Transition Dialogue 2017 eröffnet

Am Montag (20.03.) hat Außenminister Sigmar Gabriel gemeinsam mit Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries den dritten Berlin Energy Transition Dialogue im Auswärtigen Amt eröffnet.  Unter dem Motto „Towards a global Energiewende“ bringt die Konferenz Außen- und Energieministerinnen und –minister aus aller Welt mit Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammen.

Erfolgsgeschichte Energiewende

Energieeffizienz, erneuerbare Energien, der Atomausstieg – viel sei derzeit im Energiebereich in Bewegung, sagte Außenminister Gabriel zum Auftakt des Berlin Energy Transition Dialogue. Schon jetzt werde mehr in erneuerbare Energien investiert als in konventionelle; mit dem Übergang von fossilen Energieträgern zu erneuerbaren Energien durchlebt der Energiesektor eine nachhaltige Umwälzung.

Die Energiewende sei längst nicht mehr nur ein deutsches Projekt, so Gabriel. Allein das Wort „Energiewende“ bedürfe kaum noch der Übersetzung, sondern habe Eingang in den internationalen Sprachgebrauch gefunden. Nicht nur in Industrieländern, sondern auch in Schwellen- und Entwicklungsländern gewinnen erneuerbare Energien zunehmend an Bedeutung. Eine wichtige Entwicklung, denn: „Energiepolitik ist kein Thema, das sich in nationalen Grenzen besprechen lässt. Den Klimawandel bekämpfen wir nicht mit Zäunen und Abschottung, sondern mit internationaler Zusammenarbeit“, sagte Gabriel im Vorfeld der Veranstaltung.

Klima und wirtschaftliche Entwicklung

Wirtschaftsministerin Zypries und Außenminister Gabriel beim Berlin Energy Transition Dialogue

Wirtschaftsministerin Zypries und Außenminister Gabriel beim Berlin Energy Transition Dialogue
© Koehler/photothek.net

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Wirtschaftsministerin Zypries und Außenminister Gabriel beim Berlin Energy Transition Dialogue

Wirtschaftsministerin Zypries und Außenminister Gabriel beim Berlin Energy Transition Dialogue

Wirtschaftsministerin Zypries und Außenminister Gabriel beim Berlin Energy Transition Dialogue

Besonders wichtig: „Umweltschutz, Klimaschutz, Ressourcenschutz und wirtschaftliche Entwicklung sind keine Gegensätze“, betonte Gabriel, sondern vielmehr zwei Seiten derselben Medaille. Die Energiewende hat neue unternehmerische Geschäftsfelder erschlossen, durch den Ausbau der erneuerbaren Energie sind neue Märkte, Wertschöpfungsketten und Arbeitsplätze entstanden. Auch für Investitionen findet sich neuer Raum.

Zudem sei eine nachhaltige Energiewirtschaft auch eine Frage der globalen Gerechtigkeit, ergänzte Gabriel. Nur auf diesem Wege können Ressourcenkonflikte vermieden und langfristig Frieden, Stabilität und Entwicklung gesichert werden.

Impulse für deutsche G20-Präsidentschaft

Um die Energiewende voranzubringen, habe nun die Umsetzung der Klimaziele der Agenda 2030 sowie des Übereinkommens von Paris aus dem Jahr 2016 oberste Priorität. Deutschland wolle außerdem seinen diesjährigen Vorsitz in der Gruppe der G20-Staaten nutzen, um zur langfristigen Reduzierung des Kohlenstoffverbrauchs in der Energiewirtschafts beizutragen – der Berlin Energy Transition Dialogue soll neue inhaltliche Impulse liefern, um dieses Ziel zu erreichen.

Dritter Berlin Energy Transition Dialogue

Der Berlin Energy Transition Dialogue findet in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Er wird gemeinsam durchgeführt von der Bundesregierung, dem Bundesverband Erneuerbare Energien e.V. (BEE), dem Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW), dem Beratungsunternehmen eclareon sowie der Deutschen Energie Agentur (dena). In diesem Jahr nehmen Ministerinnen und Minister, hochrangige Delegationen sowie Gäste aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft aus mehr als 90 Ländern an der Konferenz teil.

Zum Weiterlesen:

Energiepolitik


Stand 20.03.2017

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