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Dominica

Beziehungen zu Deutschland

Stand: Februar 2016

Die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen sind freundschaftlich, aber wenig ausgeprägt. Die Zusammenarbeit erfolgt vor allem durch einzelne entwicklungspolitische und kulturelle Projekte sowie im Rahmen der Vereinten Nationen. Aus Dominica werden überwiegend landwirtschaftliche Produkte nach Deutschland exportiert. Einnahmen aus Deutschland ergeben sich zusätzlich durch den Besuch deutscher Touristen.

Seit 1986 besteht ein bilaterales Abkommen zum Schutz und zur Förderung von Investitionen. Weitere Kooperations- und Handelsabkommen gibt es im Rahmen der Vereinbarungen zwischen der Europäischen Union und den AKP (Afrika, Karibik, Pazifik)-Staaten bzw. zwischen der EU und CARIFORUM (CARICOM-Mitgliedsstaaten plus Dominikanische Republik). Mit besonderer Aufmerksamkeit wird in Dominica wie in der gesamten Region die weitere Entwicklung der Handelsbeziehungen zur EU vor dem Hintergrund des im Oktober 2008 unterzeichneten Wirtschaftspartnerschaftsabkommens (Economic Partnership Agreement, EPA) beobachtet.

In der Entwicklungszusammenarbeit ist Dominica mit der Bundesrepublik Deutschland mittelbar über Vereinbarungen zwischen Deutschland und der Karibischen Gemeinschaft (CARICOM) verbunden, in deren Rahmen in den Bereichen nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Förderung erneuerbarer Energien sowie Anpassung an den Klimawandel und Schutz der Fischerei zusammengearbeitet wird. Ansonsten leistet Deutschland Hilfe durch Kleinstprojekte und im Rahmen der Sportförderung. An den internationalen Hilfsorganisationen nach der  Überschwemmungskatastrophe durch den Tropensturm Erika (August 2015) waren auch das Deutsche Rote Kreuz und die deutsche Entwicklungszusammenarbeit (über CARICOM-Projekte) beteiligt.


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