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Dominica

Beziehungen zu Deutschland

Stand: März 2014

Die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen sind freundschaftlich, aber wenig ausgeprägt. Die Zusammenarbeit erfolgt v.a. durch einzelne entwicklungspolitische und kulturelle Projekte sowie im Rahmen der Vereinten Nationen. Aus Dominica werden überwiegend landwirtschaftliche Produkte nach Deutschland exportiert. Einnahmen aus Deutschland ergeben sich zusätzlich durch den Besuch deutscher Touristen.

Seit 1986 besteht ein bilaterales Abkommen zum Schutz und zur Förderung von Investitionen. Weitere Kooperations- und Handelsabkommen gibt es nur im Rahmen der Vereinbarungen zwischen der Europäischen Union und den AKP (Afrika, Karibik, Pazifik)-Staaten bzw. zwischen der EU und CARIFORUM (CARICOM-Mitgliedsstaaten plus Dominikanische Republik). Mit besonderer Aufmerksamkeit wird in Dominica wie in der gesamten Region die weitere Entwicklung der Handelsbeziehungen zur EU vor dem Hintergrund des im Oktober 2008 unterzeichneten Wirtschaftspartnerschaftsabkommens (Economic Partnership Agreement, EPA) beobachtet.

In der Entwicklungszusammenarbeit ist Dominica mit der Bundesrepublik Deutschland mittelbar über Vereinbarungen zwischen Deutschland und der Karibischen Gemeinschaft (CARICOM) verbunden, in deren Rahmen in den Bereichen HIV/AIDS-Prävention, nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Förderung erneuerbarer Energien sowie Anpassung an den Klimawandel zusammengearbeitet wird. Ansonsten leistet Deutschland in der Region Hilfe mittels so genannter Kleinstprojekte und im Rahmen der Sportförderung.

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 


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