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Tonga

Tonga: Reise- und Sicherheitshinweise

Stand 03.06.2015
(Unverändert gültig seit: 11.02.2015)

Letzte Änderung: 
Medizinische Hinweise

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Für Tonga besteht derzeit kein landesspezifischer Sicherheitshinweis.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:

www.auswaertiges-amt.de


Allgemeine Reiseinformationen

In Tonga gibt es keine deutsche Botschaft. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Wellington / Neuseeland.

Deutsche Staatsangehörige, die nach Tonga reisen bzw. dort vorübergehend oder dauerhaft leben, können auf freiwilliger Basis in eine Krisenvorsorgeliste aufgenommen werden. Das Auswärtige Amt rät, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, damit die Botschaft – falls erforderlich – in Krisen- und sonstigen Ausnahmesituationen schnell Verbindung mit ihnen aufnehmen kann. Die Aufnahme in die Krisenvorsorgeliste erfolgt passwortgeschützt im Online-Verfahren über die Website der Botschaft in Wellington unter www.wellington.diplo.de/

Deutsche Staatsangehörige, die sich auf der bisher manuell geführten Krisenvorsorgeliste registrieren lassen haben, werden gebeten, ihre Daten nochmals über das Internet einzugeben.

Hausanschrift:  
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Wellington
90-92 Hobson Street
Wellington 6011, Neuseeland

Postanschrift:   
P.O. Box 1687
Wellington 6140, Neuseeland
Tel.: +64 4 47 36 063
Fax: +64 4 47 36 069
Internet: www.wellington.diplo.de
Email: info@wellington.diplo.de

In Notfällen kann auch der deutsche Honorarkonsul in Nuku’alofa / Tonga um Unterstützung gebeten werden.

Adresse:         
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Herr Carl Sanft
P.O. Box 32
Nuku’alofa
Tonga
Tel.: +676 2 34 77, +676 1 61 19 (Mobil)
Fax: +676 2 31 54
E-Mail: nuku-alofa@hk-diplo.de

Tonga unterhält keine diplomatische Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland. Anfragen können jedoch an die tongaische Botschaft in London gerichtet werden:

Adresse:      
Botschaft des Königreichs Tonga in London
36 Molyneux Street
London W1H 5BQ
Vereinigtes Königreich Großbritannien
Tel: +44 207  724 58 28
Fax: +44 207 723 90 74

Anfragen können ferner an die tongaischen Honorarkonsuln in Deutschland gerichtet werden.

Honorargeneralkonsulat des Königreichs Tonga
Herr Erwin M. Ludewig
Habichtstraße 41
22305 Hamburg
Tel.: +49 40 61 13 53 75
Fax: +49 40 61 13 53 76
Email: tonga-cg.hamburg@t-online.de

Honorargeneralkonsulat des Königreichs Tonga
Herr Dr. h.c. Alexander Müller
Angermunder Straße 64
40489 Düsseldorf
Tel.: +49 2 11 200 66 92
Fax: +49 2 11 200 66 93

Geld/Kreditkarten

Währung in Tonga ist der tongaische Pa'anga.

Bankautomaten sind in allen größeren städtischen Gebieten (vor allem Nuku’alofa Town/Tongatapu und Neiafu Town/Vavau) vorhanden. Kreditkarten werden in den meisten Hotels und Ferienorten angenommen.

Tourismus
Weitere Informationen sind auf der Website des tongaischen Besucherzentrums (Tonga Visitors Bureau) abrufbar: www.tongaholiday.com

Naturkatastrophen

Von Anfang November bis Ende April ist im Südpazifik, u. a. auf Tonga, mit starken Winden zu rechnen, die teilweise Zyklonstärke erreichen können. Reisenden wird geraten, sich ggf. vor Reiseantritt über die Situation vor Ort zu informieren.


Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

Reisepass: Ja

Vorläufiger Reisepass: Ja

Personalausweis: Nein

Vorläufiger Personalausweis: Nein

Kinderreisepass: Ja

Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt): Ja

Anmerkungen:
Das Reisedokument muss bei Einreise noch mindestens 6 Monate über den beabsichtigten  Aufenthaltszeitraum hinaus gültig sein.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Visum

Touristen aus Deutschland benötigen kein Visum, müssen jedoch ein bestätigtes Rück- oder Weiterflugticket sowie etwaige Visa für das nächste Zielland besitzen und bei Ankunft ausreichende finanzielle Mittel nachweisen können. Ihnen wird bei Einreise gebührenfrei ein Besuchervisum mit einer Gültigkeit von 30 Tagen ausgestellt. Eine Verlängerung (um maximal 6 Monate) kann bei der Einwanderungsabteilung (Immigration Department Nuku’alofa, Tel. (00676) 26970) des Außenministeriums in Tonga beantragt werden.

Eine Änderung des Besuchervisums für einen anderen Aufenthaltszweck ist nur möglich, wenn hierfür vor Einreise die Genehmigung von der Einwanderungsbehörde eingeholt wurde. Visaanträge sind bei der Botschaft des Königreichs Tonga in London zu stellen oder direkt bei der Einwanderungsabteilung. (s.o.). Die e-Mail Anschrift lautet: visatonga@gmail.com

Ein Überschreiten der Gültigkeitsdauer des Visums kann durch Nachzahlen der fälligen Verlängerungsgebühr behoben werden, im Einzelfall aber auch gerichtlich verfolgt und mit Geld- oder Haftstrafen und einer Einreisesperre belegt werden.

Hinweise für die Einreise von Minderjährigen

Bei allein reisenden Minderjährigen sollte sichergestellt werden, dass die Einreisebehörden von Tonga rechtzeitig von Sorgeberechtigten, Verwandten oder Bekannten in Tonga über die Ankunft informiert werden, um Schwierigkeiten bei der Einreise zu vermeiden.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.


Besondere Zollvorschriften

Die Einfuhr von Devisen ist unbeschränkt. Aktuelle Informationen zur zollfreien Einfuhr von Waren sind auf der Homepage des Tonga Visitors Bureau unter www.tongaholiday.com verfügbar.

Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.

Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls www.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen.


Besondere strafrechtliche Vorschriften

Vor Erwerb, Besitz, Abgabe sowie der Ein- und Ausfuhr von jeglicher Menge von Rauschgiften aller Art wird eindringlich gewarnt. Für den Besitz selbst geringer Mengen von Rauschgift sieht das Gesetz empfindliche Strafen vor.

Es ist verboten, sich ohne ausreichende Kleidung (z.B. Hemd oder T-Shirt) auf öffentlichen Plätzen zu bewegen. Das Tragen von Badekleidung ist lediglich an den Stränden und in Schwimmbädern gestattet.


Medizinische Hinweise

Impfschutz

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de.

Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza sowie Pneumokokken.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Typhus empfohlen.

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert, siehe www.who.int

Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.

Dengue-Fieber

wird in letzter Zeit (seit 2014) sehr häufig beobachtet. Diese Viruserkrankung wird von der tagaktiven Aedesmücke übertragen und kann in Einzelfällen zu ernsthaften Gesundheitsschäden mit Todesfolge führen. Ein Übertragungsrisiko besteht ganzjährig mit Häufung während der Regenzeit. Es gibt keine ursächliche Behandlung, die Therapie beschränkt sich auf die Linderung der Beschwerden. Mückenschutz ist die einzige Vorsorgemaßnahme.

Chikungunya-Fieber

Auch Chikungunya-Fieber wird seit 2014 vermehrt beobachtet. Es ist analog zu Dengue eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und vorrangig z.T. langanhaltenden Gelenkschmerzen. Auch hier gibt es keine Schutzimpfung, nur das Vermeiden von Mückenstichen kann helfen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), ganztags Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen und ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.

Durchfallerkrankungen

Reiseassoziierte Durchfallerkrankungen treten auf Tonga häufig auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und Typhus vermeiden.

Einige Grundregeln:

Es wird empfohlen
• ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs zu trinken, z.B. Flaschenwasser, nie 
   Leitungswasser,

• im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser zu benutzen,

• unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser zu benutzen,

• Nahrungsmittel zu kochen, zu schälen oder zu desinfizieren,

• Fliegen von der Verpflegung fernzuhalten,

• sich oft mit Seife die Hände zu waschen; immer aber nach dem Stuhlgang und
   immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen,

• Händedesinfektion, wo angebracht, durchzuführen und Einmalhandtücher zu
   verwenden.

Tollwut/Hundebissverletzungen

Das Tollwutrisiko wird als gering eingeschätzt. Streunende und teils aggressive Hunde gehören jedoch zum alltäglichen Straßenbild und sollten nach Möglichkeit gemieden werden.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung in Tonga entspricht, insbesondere in den ländlichen Gebieten, nicht europäischem Standard. Krankenhäuser und eine Notfallversorgung befinden sich in den Städten Nuku’alofa, Ha’apai und Vava’u.

Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer guten Reiserückholversicherung ist dringend notwendig.

Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor einer Reise nach Tonga wird empfohlen (www.dtg.org oder www.frm-web.de). 

Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise bewusst sein.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs vor den hohen Temperaturen entsprechend geschützt werden. Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen erfahrenen Tropen- oder Reisemediziner sinnvoll. 

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.


Weltweite Terrorwarnung

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staats­ange­höri­gen wird empfohlen sich unabhängig vom Land und der Dauer des Auslands­aufenthalts in die Krisen­vor­sorgeliste des Auswärtigen Amts einzutragen.

Reisemedizinische Hinweise

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Bitte beachten Sie auch unsere Fragen und Antworten zum Thema "Sicherheitshinweise"

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