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Fördern und Vernetzen: "Afrika kommt!"

Im Auswärtigen Amt wurden heute (26.07.) dreißig Nachwuchsführungskräfte aus Subsahara-Afrika verabschiedet, die das Förderprogramm "Afrika kommt!" absolviert haben. Mit der Initiative fördern deutsche Unternehmen junge Talente aus der afrikanischen Wirtschaft mit einem einjährigen Deutschlandaufenthalt.

Nachwuchstalente aus allen Branchen

Ingenieure aus Ghana, Molekularbiologen aus Uganda oder Bankerinnen aus Nigeria: Die Teilnehmer des Programms kommen aus den verschiedensten Wirtschaftszweigen und Regionen Afrikas. Als mittlerweile fünfter Jahrgang von "Afrika kommt!" haben die Nachwuchstalente in den vergangenen zwölf Monaten Erfahrungen in deutschen Unternehmen gesammelt, Deutsch gelernt und Management-Fortbildungen absolviert.

Neunzehn deutsche Unternehmen haben das Programm im Jahr 2008 aus der Taufe gehoben. Die Idee: Ein Weiterbildungsprogramm, das afrikanische Talente fördert und gleichzeitig Brücken zwischen der deutschen und afrikanischen Wirtschaft baut. Das Kernstück des Programms ist die Mitarbeit in einem deutschen Unternehmen oder einer Nichtregierungsorganisation. Insgesamt acht Monate verbringen die Teilnehmer in ihrer jeweiligen Gast-Institution und werden dabei in verschiedene Arbeitsprozesse integriert. Zusätzlich besuchen sie Intensivsprachkurse und Management-Lehrgänge. Durch ein eng geknüpftes Alumni-Netzwerk bleiben die Teilnehmer und die Unternehmen auch nach dem Weiterbildungsjahr in Kontakt. Durchgeführt wird das Programm von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), unterstützt vom Auswärtigen Amt.

6.000 Bewerber auf 30 Plätze

"Afrika kommt!" hat sich mittlerweile zu einem der renommiertesten Förderprogramme von Subsahara-Afrika entwickelt. Auf die verfügbaren 30 Plätze haben sich zuletzt mehr als 6.000 junge Menschen beworben. Die ausgewählten Nachwuchsführungskräfte gehören zu den besten ihrer Branche. Mit ihrem Wissen, ihrer interkulturellen Kompetenz und ihren Kontakten werden Sie durch "Afrika kommt!" zu wertvollen Brückenbauern zwischen Deutschland und Afrika.  

Zum Weiterlesen:

www.afrika-kommt.de


Stand 26.07.2017

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