Hauptinhalt

Europa-Staatsminister Michael Roth in Teheran zur Amtseinführung des iranischen Präsidenten Ruhani

Staatsminister Roth ist am 5. und 6. August nach Teheran gereist, um die Bundesregierung bei der Amtseinführung des wiedergewählten iranischen Präsidenten Hassan Ruhani zu vertreten. 

Roth traf aus diesem Anlass den iranischen Außenminister Mohammed Jawad Zarif und Vize-Außenminister für Europa und Amerika Majid Takht-Ravantchi. Auch für ein Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft nutzte Staatsminister Roth seinen Besuch.

"Mehr Öffnung im Inneren und nach außen"

Gegenüber deutschen Medien betonte Roth: "Eine große Mehrheit der Menschen in Iran wünscht sich, dass Präsident Ruhani Kurs halten kann, den Ankündigungen im Wahlkampf Taten folgen und seine zweite Amtszeit mehr Öffnung im Inneren und nach außen bringt."

Im Mittelpunkt seiner Gespräche mit Außenminister Zarif und Vize-Außenminister Takht-Ravanchi standen die Umsetzung des Nuklear-Abkommens, die Regionalpolitik wie auch der Ausbau der bilateralen Beziehungen. Staatsminister Roth betonte, dass Deutschland sich für eine strikte Umsetzung des Nuklear-Abkommens einsetze und gegenüber allen Beteiligten auf eine umfassende Einhaltung der Verpflichtungen dränge.

Deutschland sei außerdem weiterhin sehr daran interessiert, den Kulturaustausch zwischen beiden Ländern zu intensivieren. Staatsminister Roth mahnte deutlich die Einhaltung der Menschenrechte, auch in konkreten Einzelfällen, sowie den Schutz von ethnischen und religiösen Minderheiten, wie den Christen und den Baha’i, an.

Austausch mit Zivilgesellschaft

Kurzer Abstecher zum Großen Basar im Herzen Teherans

Kurzer Abstecher zum Großen Basar im Herzen Teherans
© AA

Bild vergrößern
Kurzer Abstecher zum Großen Basar im Herzen Teherans

Kurzer Abstecher zum Großen Basar im Herzen Teherans

Kurzer Abstecher zum Großen Basar im Herzen Teherans

Bei seinem Besuch hatte der Staatsminister nicht nur Gelegenheit, den Golestan-Palast in Teheran  - eine der vielen bedeutenden Kulturstätten des Landes - zu besichtigen, sondern auch mit Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft aus Kunst, Medien und Wirtschaft zusammen zu kommen. 

Dabei wurde deutlich, dass insbesondere die junge Generation große Hoffnungen mit einer Öffnung des Landes verbindet und dabei auch auf engere Beziehungen vor allem mit Deutschland setzt.

Zum Weiterlesen:

Die Wiener Nuklearvereinbarung: Langfristige Lösung für den Konflikt um das iranische Atomprogramm

Deutschland und Iran: bilaterale Beziehungen


Stand 07.08.2017

Seite teilen:

Einreise & Aufenthalt

Auswärtiges Amt

Reise und Sicherheit

Außen- und Europapolitik

Ausbildung & Karriere