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Litauen

Beziehungen zu Deutschland

Stand: März 2017

Deutschland wird als wichtiger Staat der EU, als große Wirtschaftsmacht und als Litauen eng verbundener Partner gesehen. Durch frühere Zugehörigkeit Kleinlitauens (Memelland) mit den Städten Klaipėda (Memel) und Šilutė (Heydekrug) zum Deutschen Reich besteht eine historische Verbindung zu Deutschland. Die bilateralen Beziehungen sind am 28. August 1991 wieder aufgenommen worden. Sie sind gut und entwickeln sich auf stabiler Grundlage. Sie basieren auf solidarischer Partnerschaft in EU und NATO sowie auf einem dichten Netz an Kontakten in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft.

Im Rahmen der Vornepräsenz der NATO und basierend auf den Beschlüssen des letzten NATO-Gipfels (Warschau 2016) hat Deutschland im Februar 2017 mit der Stationierung des deutschen Kontingents als Teil eines NATO-Bataillons in Litauen begonnen.

Deutschland gehört  weiterhin zu den  wichtigsten Handelspartnern Litauens und ist ein bedeutender Investor.

Rechtliche Grundlage für die deutsch-litauischen Kulturbeziehungen ist das am 21. Juli 1993 in Bonn unterzeichnete Kulturabkommen. In Wilna arbeitet ein Goethe-Institut in den Bereichen Sprach-und Kulturarbeit. Darüber hinaus arbeiten der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) mit 2 Lektoren, einem Fachberater und 3 Lehrern an  litauischen Schulen bzw. Universitäten.

Neben rund 60 Städte- und Kreispartnerschaften gibt es einen regen Schüler-, Universitäts- und Jugendaustausch. Ein deutsch-litauisches Kriegsgräberabkommen wurde am 04. Juli 1996 unterzeichnet; seither sind mehrere deutsche Soldatenfriedhöfe eingeweiht und in Stand gesetzt worden.

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 


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