Hauptinhalt

Deutschland unterstützt RACVIAC mit 72.000 Euro

Am 15. Februar haben der Direktor des RACVIAC – Zentrums für Sicherheitskooperation in Rakitje, Nikola Todorčevski, und der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Zagreb, Bernd Fischer, einen Fördervertrag über 72.000 Euro unterzeichnet. Mit diesen Fördermitteln unterstützt die Bundesrepublik Deutschland Projekte des RACVIAC im Bereich der Rüstungskontrolle und der regionalen Sicherheitskooperation in Südosteuropa.

Das Auswärtige Amt unterstützt mit dem regionalen Zentrum für Sicherheitskooperation in Südosteuropa RACVIAC und der Organisation Saferworld (Maßnahmen zur Verbesserung der Kleinwaffenkontrolle und der kommunalen Sicherheit in Kosovo) zwei Projekte in Südosteuropa mit insgesamt mehr als 200.000 Euro.

Förderung des Sicherheitsdialogs

Die Fortbildungen des RACVIAC-Zentrums für Sicherheitskooperation in Südosteuropa machen die Teilnehmenden mit Verträgen zur Abrüstung und Rüstungskontrolle vertraut und helfen dabei, die aus den Vertragswerken resultierenden Verpflichtungen der Vertragsstaaten im Detail kennenzulernen. Auch der Erfahrungsaustausch zu Themengebieten der konventionellen Rüstungskontrolle wird durch die Seminare gefördert und soll Impulse für den Sicherheitsdialog in Südosteuropa geben. Das Programm 2012 umfasst unter anderem Seminare über die Chemiewaffenkonvention, die Konvention über das Verbot von Streumunition, das Wiener Dokument und den Vertrag über den Offenen Himmel.

Das RACVIAC-Zentrum für Sicherheitskooperation (Regional Arms Control Verification and Implementation Assistance Centre) wurde im Jahr 2000 als Leuchtturmprojekt der deutschen und der kroatischen Regierung gegründet. Heute ist das RACVIAC ein regionales Dialogforum von zehn Regionalstaaten zu Fragen der Reform des Sicherheitssektors in Südosteuropa.

Deutschland unterstützt RACVIAC mit einem entsandten Offizier der Bundeswehr sowie mit jährlicher finanzieller und fachlicher Förderung der Projektarbeit.

www.racviac.org

Kosovo: Zur Vernichtung bestimmte Kleinwaffen (Archivbild)

Kosovo: Zur Vernichtung bestimmte Kleinwaffen (Archivbild)
© picture-alliance / dpa

Bild vergrößern
Kosovo: Zur Vernichtung bestimmte Kleinwaffen (Archivbild)

Kosovo: Zur Vernichtung bestimmte Kleinwaffen (Archivbild)

Kosovo: Zur Vernichtung bestimmte Kleinwaffen (Archivbild)

Kosovo: aktiv gegen illegale Waffen vorgehen

Auch mehrere Jahre nach Beendigung des bewaffneten Konflikts sind große Mengen illegaler Kleinwaffen in Kosovo im Umlauf. Ein wesentlicher Grund hierfür ist das mangelnde Vertrauen der Zivilgesellschaft in lokale Sicherheitskräfte. Durch eine Verbesserung der Kleinwaffenkontrolle und Sicherheit in den Kommunen soll dies verbessert werden. Das vom Auswärtigen Amt finanzierte Projekt der Organisation Saferworld fördert eine breitere Partizipation der betroffenen Akteure bei der Ausarbeitung von Sicherheitsstrategien, die Entwicklung von Expertise und Initiativen zivilgesellschaftlicher Organisationen und die Verbesserung der Kooperation zwischen lokalen und internationalen Akteuren. 

„Saferworld“ bemüht sich bei der Durchführung der Projekte um eine enge Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft und der EU-Rechtsstaatlichkeitsmission EULEX. Als Nichtregierungsorganisation engagiert sie sich auch in Afrika und Südostasien in Projekten, die der Sicherung von  lokalen Gemeinschaften dienen.

www.saferworld.org.uk


Stand 21.02.2012

Einreise & Aufenthalt

Auswärtiges Amt

Reise & Sicherheit

Außen- und Europapolitik

Ausbildung & Karriere