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Operation Enduring Freedom
Blick auf die Fregatte Emden, die im Rahmen von OEF im Arabischen Meer und am Horn von Afrika patroulliert, Aufnahme: 05/08
© picture-alliance / dpa
Operation Enduring Freedom (OEF) wurde in Reaktion auf die terroristischen Angriffe auf die USA im September 2001 geschaffen. Auftrag der Operation ist die Bekämpfung des Terrorismus durch unterschiedliche militärische Operationen. Die USA führen die Mission, die Einsätze in Afghanistan und die Sicherung von Seewegen umfasst. Aufgrund eines Bundestagsbeschlusses wurde das seit Ende 2001 bestehende deutsche Engagement im Juli 2010 beendet. Deutschland beteiligte sich an OEF ausschließlich im Rahmen der Seeraumüberwachung am Horn von Afrika.
OEF beruht auf Artikel 51 der Charta der VN, der das Recht zur individuellen und kollektiven Selbstverteidigung garantiert. In seiner Resolution vom 12. September 2001 hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen die terroristischen Angriffe mit einem Verweis auf das Selbstverteidigungsrecht verurteilt. Die Nato stellte daraufhin den Bündnisfall gemäß Artikel 5 fest.
Auch nach Beendigung der Beteiligung an OEF wird die Deutsche Marine ihren militärischen Beitrag zur Bekämpfung der Seekriminalität am Horn von Afrika im Rahmen EU-Mission ATALANTA forführen.
Stand 19.09.2011
