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AArte: "Leben im Ausland - Reflexionen"

Umzug alle drei bis vier Jahre, wenig Chancen zur Berufsausübung – für die Partnerinnen und Partner der deutschen Diplomaten bedeutet das moderne Nomadenleben meist Karriereknick und Neuorientierung. Da wird die ärztliche Approbation im Ausland nicht anerkannt oder bei der Rückkehr nach Deutschland erweist sich die Tätigkeit an einer Auslandsschule in den Augen deutscher Kultusbehörden als wertlos. 

Jetzt haben sich sechs dieser „MaPs – Mitausreisenden Partner“, so die bürokratische Bezeichnung, zusammengeschlossen und präsentieren im Lichthof im Rahmen von „AArte – Kunst im Auswärtigen Amt“ ihre persönliche Lösung des Problems. Sie haben sich der Kunst zugewandt.

Vom 9. bis 23. März zeigt der FFD (Familien- und Partnerorganisation im Auswärtigen Amt e.V.) die Ausstellung „Leben im Ausland – Reflexionen“. Lenore Böcking-Döring, Dodo Düxmann, Carmelo Naranjo Garcia, Brigitte Meyer-Landrut, Karin Pailer und Regina Woeste haben Philosophie oder Medizin studiert, arbeiteten im Bereich Kernphysik oder Pädagogik. Sie sind Autodidakten oder absolvierten zusätzlich ein Kunststudium und präsentieren jetzt ihre Werke in den Bereichen Malerei, Fotografie, Schmuckgestaltung und Skulptur.

Cornelia Pieper, Staatsministerin im Auswärtigen Amt und Schirmherrin des FFD eröffnete die Ausstellung am 8. März. 

„Leben im Ausland – Reflexionen“

Ausstellung im Lichthof des Auswärtigen Amtes,
Werderscher Markt 1, 10117 Berlin, 
der Öffentlichkeit zugänglich vom
09.-23. März 2009, Mo – Fr 7-20 Uhr, Sa-So 11-18 Uhr

Eintritt frei


Stand 23.02.2010

FFD

Der FFD befasst sich mit den Anliegen, die sich für die Partner und Familien der Mitarbeiter des Auswärtigen Amts aus der Mobilität des diplomatischen Berufs ergeben. Er ist eine private Selbsthilfeorganisation mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

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