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Die 67. Crew stellt sich vor

Herzlich willkommen! 

Wir, die 67. Crew, haben am 2. Mai 2012 unseren 14-monatigen Vorbereitungsdienst in der Akademie Auswärtiger Dienst in Berlin-Tegel begonnen. In den kommenden Monaten werden uns Völkerrecht, Sprachen, Volkswirtschaftslehre und Politik zurück auf die Schulbank holen. Damit sind die Fächer, die uns bevorstehen, genauso vielseitig wie die Lebensläufe in unserem bunten Jahrgang. Mit unseren Biographien wollen wir uns daher kurz vorstellen:

Ruth Adam (*1983)

studierte Sozialwissenschaften im Rahmen eines deutsch-französischen Doppeldiplomstudiengangs an Sciences Po Bordeaux und an der Universität Stuttgart. Ein Auslandssemester verbrachte sie in Warschau. Während des Studiums sammelte sie unter anderem bei einer Politikberatung in München und in der Nachrichtenredaktion von ARTE in Straßburg Praxiserfahrung. Nach dem Studium zog es sie zunächst nach Brüssel, wo sie für die Europäische Kommission, eine deutsche Landesvertretung sowie für zwei Abgeordnete des Europäischen Parlaments tätig war. Dort beschäftigte sie sich zuletzt vorwiegend mit den auswärtigen Beziehungen der Europäischen Union und schwerpunktmäßig mit dem Nahostkonflikt. Sie spricht auch Polnisch, Niederländisch und Italienisch und lernt zur Zeit Spanisch.

Jan Bittner (*1975)

studierte Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und Internationale Beziehungen am Institut d’Études Politiques in Paris. Er arbeitete zunächst als Referent im Planungsstab des Auswärtigen Amts, bevor er für die Herbert-Quandt-Stiftung tätig war - zuletzt als kommissarischer Leiter des Berliner Büros. Vor seinem Wechsel in den Auswärtigen Dienst arbeitete er sechs Jahre in der Planungsgruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion als außenpolitischer Berater des Fraktionsvorsitzenden. Ehrenamtlich berät er christliche Hilfsorganisationen und ist Mitglied im Körber-Netzwerk Außenpolitik. Er spricht auch Spanisch und Polnisch.

János Brender (*1980)

studierte in Heidelberg und Lund/Schweden Mathematik und Philosophie sowie in Berlin Verwaltungswissenschaften. Berufserfahrung sammelte er zunächst als wissenschaftliche Hilfskraft und im Journalismus. Er absolvierte Praktika im Pressereferat des Auswärtigen Amts und an der Botschaft Rabat/Marokko. Zuletzt arbeitete er an der Botschaft Conakry/Guinea unter anderem im Bereich Entwicklungszusammenarbeit. Er spricht auch Schwedisch.

Tobias Caris (*1984)

absolvierte nach Abitur und Zivildienst in Köln zunächst eine zweijährige deutsch-französische Ausbildung zum Industriekaufmann und Buchhalter in Paris. In Tübingen studierte er anschließend Volkswirtschaftslehre und Arabisch. Während seines Masterstudiums in Entwicklungsökonomik an den Universitäten Damaskus und Marburg konzentrierte er sich auf Wirtschaft und Gesellschaft in den Ländern der Levante. Durch Praktika im Bereich Entwicklungszusammenarbeit lernte er die KfW Entwicklungsbank in Syrien sowie den DED im Libanon kennen. Vor Eintritt in den höheren Auswärtigen Dienst schloss er einen Postgraduiertenstudiengang am Kieler Institut für Weltwirtschaft ab, wo er in Kooperation mit der DEG zum Thema Privatsektorförderung forschte.

Hannah Conrad (*1981)

wuchs zweisprachig deutsch-englisch in Ostfriesland auf. Sie studierte als Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes Rechtswissenschaft an der Universität Heidelberg und der Universitat de Barcelona. Praktika und Stationen während ihres Rechtsreferendariats am Landgericht Heidelberg führten sie unter anderem zu Kanzleien in Barcelona und Frankfurt a.M., zum Bundesministerium der Justiz und zum Deutschen Generalkonsulat in New York. Wissenschaftlich war sie am Institut für Ausländisches und Internationales Privat- und Wirtschaftsrecht der Universität Heidelberg tätig. Nach dem Rechtsreferendariat arbeitete sie als Rechtsanwältin für eine Frankfurter Wirtschaftskanzlei und an ihrer Promotion zum spanischen Recht und Völkerrecht. Sie spricht auch Spanisch.

Anne Efing (*1978)

studierte nach einem einjährigen Au Pair-Aufenthalt in den USA Rechtswissenschaften an der Universität Münster. Das Referendariat absolvierte sie in Köln mit Stationen u.a. bei der deutsch-chilenischen Industrie- und Handelskammer in Santiago de Chile und in Wirtschaftsrechtsanwalts­kanzleien in Köln und Paris. Im Anschluss an das zweite Staatsexamen erwarb sie an der Université Libre de Bruxelles ein Diplôme d'Études Supérieures (DES) im Europarecht. Danach arbeitete sie als Referentin im Bundesfamilienministerium, wo sie für Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsfragen zuständig war. Zuletzt leitete sie den Arbeitsbereich für Familien-, Senioren-, Frauen- und Jugendpolitik an der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der EU in Brüssel. Sie spricht auch Spanisch.

Martin Falk (*1987)

studierte nach dem Abitur zunächst Europawissenschaften im deutsch-französischen Doppeldiplom in Lille und Münster. Während dieses Studiums absolvierte er unter anderem Praktika in der Zentrale des Auswärtigen Amts in Berlin sowie bei der Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda in Kigali. Nach dem anschließenden Auslandsjahr in England studierte er für ein weiteres Jahr den Master in Internationalen Beziehungen und Diplomatie am Europakolleg in Brügge. Er spricht auch Spanisch und lernt Arabisch.

Sonja Gebauer (*1976)

begann nach dem Abitur 1996 im gehobenen Auswärtigen Dienst. Sie absolvierte ein Praktikum am Generalkonsulat New York, arbeitete u.a. an der Botschaft Tel Aviv im Bereich Kultur und Öffentlichkeitsarbeit und war an der Botschaft Tokyo im Bereich Wirtschaft tätig. Zuletzt arbeitete sie in der Zentrale in Berlin im Nahost-Referat und dann als Länderreferentin für Tunesien. Berufsbegleitend absolvierte sie an der Fernuniversität Hagen ihren Magister in Politikwissenschaften, Geschichte und Rechtswissenschaften. Sie hat auch Grundkenntnisse in Hebräisch und Japanisch.

Martin Giese (*1982)

studierte Rechtswissenschaften in Leipzig und Cergy-Pontoise. Nach einer Station in Montréal und dem Rechtsreferendariat beim Oberlandesgericht Dresden arbeitete er in der Rechtsabteilung einer international tätigen Börse auf dem Gebiet des Energie- und Emissionszertifikatehandels. Vor dem Eintritt in den Vorbereitungsdienst arbeitete er in der Rechtsabteilung des Auswärtigen Amts im Bereich Verwaltungsstreitverfahren.

Laura Grünewald (*1982)

zog es nach dem Abitur in einer norddeutschen Kleinstadt zunächst für einen Work-and-Travel-Aufenthalt nach Australien. Später studierte sie Politikwissenschaft in Berlin und Buenos Aires. Sie absolvierte studienbegleitende Praktika u.a. im Pressereferat der Deutschen Botschaft in Argentinien und war als studentische Mitarbeiterin im Deutschen Bundestag tätig. Nach dem Studium arbeitete sie im Rahmen des Stiftungskollegs für internationale Aufgaben für die GIZ in Eschborn und für die Weltbank in Washington zum Thema Dezentralisierung und lokale Bürgerbeteiligung. Zuletzt führte sie ihr Weg nach Mosambik, wo sie von 2010 bis 2012 bei der GIZ im Programm für Dezentralisierung tätig war. Sie spricht auch Spanisch und Portugiesisch.

Marco Gutekunst (*1985)

hatte seine erste prägende Auslandserfahrung während eines einjährigen High School Aufenthaltes in Milwaukee. Nach seinem Zivildienst studierte er Politik- und Verwaltungswissenschaften in Konstanz. Während des Studiums absolvierte er mehrere Praktika in der Wirtschaft. Er verbrachte ein Semester an der Universität Warschau und drei Monate an der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen in New York. Sein Masterstudium absolvierte er an der Kozminski Universität in Warschau. Nach dem Studium arbeitete er im Deutschen Bundestag und als Gastdozent für Wahlkampfmanagement. Gleichzeitig begann er mit seiner Dissertation an der Universität Tübingen. Er spricht auch ein bisschen Polnisch.

Lena Handwerk (*1984)

arbeitete zuletzt in der Pressestelle im Sächsischen Staatsministerium des Innern als Redenschreiberin und Referentin für Öffentlichkeitsarbeit. Davor studierte sie Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien an der Universität Passau mit einem Auslandssemester an der Université François Rabelais in Tours. Praktika absolvierte sie u. a. im Deutschen Bundestag sowie im Goethe-Institut Turin. Sie spricht auch Italienisch und hat Grundkenntnisse in Spanisch.

Markus Hatzelmann (*1972)

wuchs im Allgäu auf. Seinen Zivildienst leistete er an einer Schule in Kenia. Dieser erste längere Auslandsaufenthalt weckte seinen Appetit auf mehr, und so startete er 1995 im Auswärtigen Amt die Ausbildung im gehobenen Dienst. In der Folge war er an den Auslandsvertretungen in Tunis, Karachi, Seoul und Brüssel tätig. Während seiner Zeit in Korea absolvierte er berufsbegleitend das Sejong-Syracuse MBA-Programm. Zuletzt arbeitete er im Pressereferat des Auswärtigen Amts in Berlin.

Christian-Hendrik Heusermann (*1985)

studierte an der Universität Mannheim und der Tongji Universität in Shanghai Betriebswirtschaftslehre sowie Anglistik und Amerikanistik. Praktische Erfahrung sammelte er beim UNODC in Wien und im Rahmen des Carlo-Schmid-Programms beim UNDP in New York. Ferner absolvierte er verschiedene Praktika in der Privatwirtschaft in China und in Deutschland. Er promoviert zum Thema Harmonisierung der europäischen Rechnungslegung. Sein fachliches Interessengebiet reicht dabei von der Wirtschafts- und Finanzpolitik der Europäischen Union bis zur globalen, transnationalen Regulierung und Harmonisierung im Wirtschaftsrecht.

Andreas Hofem (*1983)

zog es nach der Schulzeit in Mainz für einige Zeit nach China. Im Anschluss studierte er in Dresden und Heidelberg Sinologie und Politikwissenschaft. Während des Studiums verbrachte er ein weiteres Jahr in China, zum Sprachstudium in Beijing, und unternahm lange Reisen in Ostasien, Russland und Afrika. Nach seinem Abschluss arbeitete er zunächst in Beijing, zuerst für die GIZ und dann als Producer im ZDF-Studio. Zurück in Deutschland beschäftigte er sich in einem Forschungsprojekt an der Universität Trier mit der chinesischen Klimapolitik. Er spricht, schreibt und liest auch Chinesisch.

Beate Hoppe (*1981)

wuchs in Polen und Deutschland auf. Nach dem Abitur zog es sie immer wieder ins Ausland, zunächst zu einem Sprachaufenthalt nach Frankreich. Anschließend studierte sie Rechtswissenschaften in Münster, in Sheffield und als DAAD-Stipendiatin in Krakau. Während des Referendariats in Hamburg absolvierte sie Stationen in der Rechtsabteilung des Auswärtigen Amtes, bei der Deutschen Auslandshandelskammer in Madrid und der Deutschen Botschaft in Buenos Aires. Im Rahmen eines Masterstudiengangs studierte sie daraufhin Menschenrechte und Governance an der Universidad Autónoma in Madrid. Zuletzt arbeitete sie als Rechtsanwältin im Bereich Erneuerbare Energien in einer Großkanzlei in Hamburg. Sie spricht auch Polnisch und Spanisch.

Corinna Hülnhagen (*1983)

trat direkt nach dem Abitur in den gehobenen Auswärtigen Dienst ein. Sie entschied sich nach der Ausbildung für das Bachelorstudium „Internationale Volkswirtschaft“ an den Universitäten Tübingen und Lund. Den Master in Volkswirtschaft erlangte sie an der Universität Zürich. Während der Semesterferien war sie vertretungsweise immer wieder an deutschen Botschaften tätig. Zuletzt arbeitete sie als Unternehmensberaterin in Zürich.

Iskandar Jahja (*1981)

absolvierte nach seinem Zivildienst in Neuengland einen Freiwilligendienst im Süden Thailands, bevor er Internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik in Dresden, Sankt Petersburg und Washington studierte. Erste Berufserfahrung sammelte er im Rahmen des Stiftungskollegs für Internationale Aufgaben: im Auswärtigen Amt in Berlin und bei der NATO in Brüssel und Kabul, wo er als politischer Berater des NATO Senior Civilian Representative tätig war. Zuletzt arbeitete er im Geschäftsbereich des Bundeskanzleramts. Er interessiert sich besonders für sicherheitspolitische Themen und spricht auch ein wenig Russisch.

Katrin Josten (*1980)

studierte nach einem Schuljahr in den USA in Leipzig, Berlin und Lausanne Rechtswissenschaften mit dem Schwerpunkt Europa- und Völkerrecht. Im Anschluss belegte sie den Masterstudiengang „Recht der Europäischen Integration“ (LL.M. Eur). Das Referendariat absolvierte sie in Dortmund mit Stationen u.a. beim Auswärtigen Amt in Berlin (Referat für Völkerrechtliche Verträge) und bei der Deutschen Botschaft Kigali, Ruanda. Nach Abschluss der Zweiten Juristischen Staatsprüfung arbeitete sie für einige Zeit in der Rechtsabteilung eines Energieunternehmens. Zuletzt war sie als Referentin im Geschäftsbereich des Bundesinnenministeriums tätig.

Jochen Künzel (*1979)

wuchs dreisprachig in Deutschland, Kalifornien sowie der Nähe von Paris auf. Nach dem Abitur/Baccalauréat am Lycée International entschied er sich zunächst für ein Grundstudium der Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Anglo-Amerika an der Eberhard-Karls-Universität, bevor er als DAAD-Stipendiat die University of California in Berkeley besuchte. Sein anschließender Master in Internationaler Betriebswirtschaftslehre an der Europäischen Wirtschaftshochschule führte ihn neben Paris nach Oxford/London und Berlin sowie Abu Dhabi. Er begann seine berufliche Laufbahn im Investmentbanking bei Morgan Stanley in Frankfurt a.M. und wechselte später in die Lateinamerika-Abteilung in New York. Es folgte ein MBA am INSEAD in Singapur. Danach arbeitete er bis zum Beginn der Attaché-Ausbildung bei Boston Consulting Group als Unternehmensberater in Singapur und zuletzt als Projektleiter in Santiago de Chile. Er spricht auch fließend Spanisch und arbeitet an Grundkenntnissen in Chinesisch.

Dr. David Meller (*1979)

ist in Frankreich geboren und studierte in Saarbrücken deutsches und französisches Recht. Anschließend ging er mit einem Fulbright Stipendium für einen Aufbaustudiengang an die Boston University, wo er einen Master of Law im amerikanischen Recht (LL.M.) und die Rechtsanwaltszulassung für den Staat New York erwarb. Während des anschließenden Referendariats in Berlin absolvierte er zwei Stationen beim Auswärtigen Amt – zunächst in der Zentrale in Berlin und anschließend im Generalkonsulat Kapstadt. Nach dem Referendariat wurde er als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes mit einer europarechtlichen Dissertation von der Universität Passau promoviert. Zuletzt arbeitete er als Rechtsanwalt im Bereich Konfliktlösung in einer internationalen Wirtschaftskanzlei in Frankfurt am Main.

Dr. Ramin Moschtaghi (*1975)

studierte Rechtswissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Während des juristischen Referendariats verbrachte er seine Wahlstation beim Bundesministerium des Inneren. Nach dem zweiten Staatsexamen beschloss er, seine Dissertation zum iranischen Recht zu schreiben. Die folgenden vier Jahre arbeitete er als wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, wo er sich mit Rechtsentwicklungen in Afghanistan und Iran sowie dem Verhältnis zwischen islamischem Recht und Völkerrecht befasste. Daneben war er als stellvertretender Leiter an einem vom Auswärtigen Amt geförderten Projekt zur Fortbildung afghanischer Richter und Staatsanwälte beteiligt. Anschließend trat er als Referent für die Senatsverwaltung für Inneres und Sport in den Berliner Landesdienst ein. Zuletzt war er Referent für Inneres im Büro des Landes Berlin bei der EU in Brüssel. Ehrenamtlich hat er für Amnesty International und die evangelische Diakonie in der Asyl- und Flüchtlingsberatung gearbeitet. Er spricht Persisch fließend und kann es auch lesen. Außerdem arbeitet er seit Jahren an seinem Arabisch.

Elisa Özbek (*1983)

aufgewachsen im Saarland, zog es nach dem Abitur zunächst nach Namibia, Costa Rica und Thailand, wo sie erste Erfahrungen in der Entwicklungspolitik sammeln konnte. Anschließend studierte sie Internationale Beziehungen in Heidelberg, als Fulbright Stipendiatin in Boston und an der LSE in London. Sie absolvierte studienbegleitende Praktika u. a. im Auswärtigen Amt, dem Sekretariat der Vereinten Nationen und bei einer Politikberatung in Berlin. Als Stipendiatin des Mercator Kollegs für Internationale Aufgaben arbeitete sie dann zu sicherheitspolitischen Fragestellungen im Auswärtigen Amt, den Vereinten Nationen in New York und bei der NATO in Brüssel. Seit Januar 2011 war sie in der Abteilung für neue Sicherheitsherausforderungen bei der NATO tätig.

Michael Pietsch (*1981)

absolvierte die Ausbildung zum Offizier in der Deutschen Marine und studierte an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg Politikwissenschaften und Geschichte. Teil seines Studiums waren ein Auslandssemester am Virginia Military Institute in den USA und die Teilnahme am National Model United Nations in New York. Im Anschluss an sein Studium war er als Dozent für Politik sowie Methodik und Didaktik an der Offizierschule der Marine tätig. Von dort führte ihn sein Weg als Adjutant des Kommandeurs an die Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Zuletzt war er als Ausbildungsleiter an der Offizierschule der Marine tätig und wurde von dort auch ins operative Hauptquartier der Anti-Piraten Mission der Europäischen Union nach Northwood, Großbritannien entsandt. Neben seinen dienstlichen Aufgaben absolvierte er ein MBA-Programm an einer englischen Fernuniversität.

Olivier Portoff (*1986)

 studierte nach seinem Abitur in Tokio Politikwissenschaften und Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Studienbegleitend absolvierte er Praktika im Hessischen Landtag, in der Zentrale des Auswärtigen Amts und bei Lafarge in Paris. Ferner engagierte er sich bei den Jungen Europäischen Föderalisten. Nach seinem Master in Internationale Beziehungen an der London School of Economics ging er als Carlo-Schmid Stipendiat und später als Berater zu UNITAR nach New York. Vor dem Vorbereitungsdienst war er für kurze Zeit bei einer Berliner Politikberatung tätig.

Alexander Puk (*1981)

wuchs in Schleswig-Holstein auf und leistete seinen Zivildienst in einer Einrichtung für Obdachlose neben der Hamburger Reeperbahn. Anschließend zog es ihn für ein freiwilliges Jahr als Englischlehrer in ein ecuadorianisches Dorf. Es folgte ein Studium der Alten Geschichte, Klassischen und Christlichen Archäologie und Klassischen Philologie an den Universitäten Heidelberg und Oxford. Während dieser Zeit engagierte er sich als Studentenvertreter und nahm an der Universität mehrere Lehraufträge wahr. Ein Praktikum in der Kulturabteilung des Auswärtigen Amts weckte sein Interesse an diesem Beruf. Die vergangenen dreieinhalb Jahre verbrachte er wieder in Heidelberg mit einer Promotion über die spätantike Gesellschaft. Neben der Lektüre von Latein und Altgriechisch spricht er auch Spanisch, Portugiesisch und ein wenig Italienisch.

Clemens Recker (*1982)

studierte Politik- und Islamwissenschaft, später Near and Middle Eastern Studies an der Universität Heidelberg, dem Institut Francais du Proche-Orient in Damaskus und der School of Oriental and African Studies in London. Während des Studiums Praktika in der Auslandsredaktion des ZDF in Mainz, im Goethe-Institut in Ramallah und bei der Delegation der deutschen Wirtschaft in Dubai. Anschließend promovierte er in Heidelberg über arabische Geistesgeschichte und war Gastwissenschaftler am Deutschen Orient-Institut in Beirut. Zuletzt arbeitete er als Referatsleiter bei der Ghorfa Arab-German Chamber of Commerce and Industry. Er spricht auch Arabisch.

Olaf Reif (*1966)

ist seit 25 Jahren im gehobenen Auswärtigen Dienst tätig. War an diversen Auslandsvertretungen tätig: Managua, Temeswar, Madrid, Hermannstadt, sowie zu Beginn seiner Karriere an den mittlerweile längst geschlossenen Generalkonsulaten in Belgien, Antwerpen und Lüttich. Zuletzt war er Länderreferent in der Europaabteilung des AA, zuständig für Belgien und die Niederlande. Spricht auch Niederländisch, Spanisch und Rumänisch. Interessiert sich für moderne Literatur, schreibt selbst alles mögliche, und war bei seinen letzten Inlandseinsätzen nebenbei als Redakteur für die AA-Zeitschrift "internAA" aktiv. Engagiert sich im Tierschutz, und versucht sich leidenschaftlich als Hobbykoch.

Thomas Rohland (*1986)

war nach seinem Studium im Büro der Ständigen Beobachterin der Internationalen Organisation für Migration bei den Vereinten Nationen in New York tätig. Sein Studium in Geschichte, Politik und internationaler Entwicklung absolvierte er an den Universitäten Warwick (BA), Sciences Po Bordeaux und am St. Antony's College in Oxford (MPhil). Er besuchte die Deutsche Schule in Washington DC, SCECGS Redlands in Sydney und legte sein IB an der United Nations School in Hanoi ab. Während seines Studiums gewann er erste berufliche Erfahrungen durch Praktika in Länderbüros der VN (UNDP und UNODC) und der Europäischen Kommission. Er ist begeisterter Segler und Ruderer.

Dr. Mathias Roth (*1979)

studierte Internationale Beziehungen und Osteuropa-Wissenschaften an der TU Dresden, dem Moscow State Institute of International Relations und der London School of Economics. Anschließend sammelte er Praxiserfahrung als Carlo-Schmid-Stipendiat bei der Europäischen Kommission in Brüssel und als Repräsentant der Freien Universität Berlin in Moskau. Während seiner Promotion an der Universität Cambridge über die Auswirkungen der Osterweiterung auf die EU-Außenpolitik gegenüber Russland und der Ukraine verbrachte er Forschungsaufenthalte in Warschau, Kiew und am Centre for European Policy Studies in Brüssel. Das Auswärtige Amt hat er bereits in den vergangenen eineinhalb Jahren als Referent für Usbekistan und die EU-Zentralasienstrategie kennen gelernt. Er spricht auch Russisch, Spanisch und ein wenig Polnisch.

Katharina Schaupp (*1983)

stammt aus dem schönen Frankenland und hat den Diplomstudiengang Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien an der Universität Passau absolviert. Nach einem spannenden Auslandsstudium und -praktikum in Sankt Petersburg folgten weitere Abstecher zur Deutschen Botschaft in London, zu den Vereinten Nationen in Wien und zur EU-Delegation in Genf. Das Auswärtige Amt hat sie in den letzten beiden Jahren als Referentin für OSZE-Angelegenheiten intensiv kennengelernt. Sie spricht auch Russisch und ein wenig Persisch.

Saskia Schmidt (*1979)

studierte Wirtschaftswissenschaft und Publizistik an der Ruhr-Universität Bochum und der Universität von Oviedo in Spanien. An der Ruhr-Graduate School in Economics forschte sie zu den Effekten von Institutionen des Arbeitsmarktes auf die Beschäftigung und arbeitete für das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung. Gleichzeitig leitete sie das Campusradio von Bochum und arbeitete als Medientrainerin des Landes NRW.

Christina Schröder (*1988)

studierte Internationale Beziehungen mit den Schwerpunkten Völkerrecht und Internationale Organisationen in Dresden und an der American University of Central Asia in Bishkek. Sie war während ihres Studiums am UNESCO-Lehrstuhl für Internationale Beziehungen sowie am Lehrstuhl für Völkerrecht, Europarecht und Öffentliches Recht beschäftigt und assistierte am Zentrum für Internationale Studien in Dresden der Geschäftsführung. Erste Einblicke in die Arbeit des Auswärtigen Amts erhielt sie während eines studienbegleitenden Praktikums in der Zentrale im Referat für Konventionelle Rüstungskontrolle und Abrüstung. Sie verfügt auch über muttersprachliche Russischkenntnisse.

Dr. Katrin Shimizu (*1977)

interessierte sich schon in ihrer Schulzeit für die japanische Sprache und Kultur. Sie studierte Japanologie, Anglistik und Germanistische Linguistik in Berlin und verbrachte ein Studienjahr in Japan. Danach promovierte sie in Linguistik an der Kobe Universität in Japan und der Humboldt-Universität zu Berlin. Drei Jahre lang arbeitete sie in der japanischen Botschaft in Berlin, zunächst in der Abteilung für Kultur und Öffentlichkeitsarbeit und anschließend im Protokoll. Dann zog es sie wieder nach Japan, wo sie seit 2009 als Lektorin z.b.V. in der Außenstelle des DAAD in Tokyo tätig war. Sie spricht auch Japanisch und Russisch.

Elena Simms (*1981)

zog es nach dem Abitur zum Studium nach Lüneburg, wo sie Angewandte Kulturwissenschaften studierte. Ein studentisches Auslandssemester in Santiago de Chile entfesselte ihre Leidenschaft für ein Leben in anderen Kulturräumen. Während ihres Studiums absolvierte sie Praktika bei der Hamburger Kunsthalle und der Kulturstiftung der Länder, aber am nachhaltigsten beeindruckt hat sie ein Praktikum bei der Deutschen Botschaft in San José, Costa Rica. Nach dem Studium war sie zuletzt als Stipendiatin des Deutschen Entwicklungsdienstes am Frauenmuseum in Hanoi, Vietnam tätig. Neben ausgezeichneten Spanischkenntnissen spricht sie auch ein kleines bisschen Vietnamesisch und Polnisch.

Dr. Maike Thier (*1981)

studierte Geschichte in London, Cambridge, und Paris. Sie absolvierte außerdem ein Praktikum im Deutschen Bundestag und arbeitete als Freiwillige der Organisation Solidarité Jeunesse. Sie wurde mit einer Arbeit zu den französisch-amerikanischen Beziehungen im 19. Jahrhundert promoviert. Während dieser Zeit nahm sie u.a. am Marie Curie European Doctorate-Programm teil und war außerdem Fellow am Deutschen Historischen Institut in Paris und am Gilder Lehrman Institute of American History in New York. Im Anschluss an die Doktorarbeit lehrte sie drei Jahre lang als Dozentin für Neuere und Neueste Europäische Geschichte am University College London (UCL) und an der University of St. Andrews (Schottland). Sie spricht auch ein wenig Spanisch.

Dr. Dan Tidten (*1981)

 diente als Wehrpflichtiger bei der Marine in Wilhelmshaven, der Nordsee und am Horn von Afrika. Er studierte in München und Kyoto Jura und ein wenig Philosophie. Seine juristischen Examina legte er in München und Berlin ab. Nach Forschungsaufenthalten in Sydney und Tokyo wurde er an der Universität Regensburg mit einer Arbeit zu "Equality Oriented Policies in Japan" promoviert. Als Referendar arbeitete er unter anderem in der Zentrale des Auswärtigen Amts im Referat für Seerecht sowie in Kanzleien in Tel Aviv und Lyon. Er wuchs bilingual deutsch und japanisch auf, und zwar in Bonn, Tokyo und dem oberbayerischen Wolfratshausen. Er spricht auch etwas Hebräisch, außerdem liest er gerne Latein und ein wenig Altgriechisch.

Deborah Vollkommer (*1984)

 ging nach dem Abitur für ein halbes Jahr nach Paraguay, wo sie als Volontärin an einer Gesamtschule beim Unterricht und in der Sozialarbeit der Schule tätig war. Als Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft studierte sie in Tübingen Politikwissenschaft, Anglistik und Öffentliches Recht. Ein Auslandssemester in Haifa, Israel, im Rahmen des Honors Program in Peace and Conflict Studies, sowie Praktika, u.a. an der Deutschen Botschaft Washington und bei den Vereinten Nationen in New York, weckten ihre Neugier für die Arbeit im Auswärtigen Dienst. Seit der Oberstufe hat sie Freude daran, Kindern Klavierunterricht zu geben.

Irene Walker (*1983)

 wuchs in Frankreich, Österreich und Deutschland auf. Sie studierte an der Universität Trier Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt Europa- und Völkerrecht samt fachspezifischer Fremdsprachenausbildung im Anglo-Amerikanischen und Italienischen Recht. Nach dem Ersten Staatsexamen erwarb sie an der University of Auckland, Neuseeland, den "Master of Laws" im Internationalen Öffentlichen Recht und ist Absolventin des 46. Graduiertenprogramms der Vereinten Nationen. Während des Referendariats vertiefte sie Humanitäres Völkerrecht beim Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes und Europarecht an der Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen. Vor ihrem Eintritt ins Auswärtige Amt arbeitete sie als Vorstandsreferentin für ein französisches Unternehmen. Sie spricht auch Italienisch und etwas Spanisch.

Patrick Wegner (*1984)

studierte Politikwissenschaften, Soziologie und öffentliches Recht an der Justus-Liebig-Universität Gießen und an der University of Leicester. Während seines Studiums absolvierte er diverse Praktika, unter anderem im Deutschen Bundestag und im Europäischen Parlament in Brüssel und Straßburg. Nach dem Studium arbeitete er für zwei Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter und später als Geschäftsführer für eine gemeinnützige Stiftung. Zuletzt promovierte er als Stipendiat des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht an der Eberhard Karls Universität Tübingen über Ermittlungen des Internationalen Strafgerichtshofs in Konflikten. Dabei führte er während eines dreimonatigen Auslandsaufenthalts Feldforschung in Uganda durch. Er spricht auch Spanisch und Finnisch.

Santaro Sakata (*1984)

nimmt als japanischer Gastdiplomat am ersten Abschnitt der Ausbildung teil. Er studierte "Integrated Human Studies" an der Kyoto-Universität in Kyoto und der Universität Louis Pasteur in Straßburg. Im März 2008 schloss er sein Studium mit einem Bachelor ab. Seit April 2008 arbeitet er im Japanischen Außenministerium, dort in der Abteilung für Europäische Politik. Seit Oktober 2010 studiert er am Institut für Politikwissenschaft der Universität Regensburg. Ab Sommer 2012 ist er an die japanische Botschaft in Berlin versetzt.


Stand 11.05.2012